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Linke zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gewässer und Naturräume stärker schützen

Die Linke will Naturräume besser schützen, neue Schutzgebiete ausweisen und den Naturschutz personell stärken. Grundwasser, Seen, Flüsse und Küstengewässer sollen konsequent geschützt und Wasser stärker in der Landschaft gehalten werden.

Die Linke will die Natur besser schützen. Es soll neue Schutz-Gebiete geben. Im Naturschutz sollen mehr Menschen arbeiten. Auch das Wasser soll sauber bleiben und im Boden gehalten werden.

Stauanlagen und der Rückbau von Entwässerungssystemen der Landwirtschaft sollen Wasser zurückhalten und die Neubildung von Grundwasser fördern. Nährstoffe, Pflanzenschutzmittel und Mikroplastik sollen deutlich seltener in Gewässer gelangen, und das Bewirtschaftungsverbot im sieben Meter breiten Uferstreifen soll durchgesetzt werden. Großschutzgebiete und der hauptamtliche Naturschutz sollen mehr Personal bekommen. Biotope sollen besser vernetzt und vor allem wassergebundene Ökosysteme renaturiert werden. Für geschützte Arten wie Wolf und Biber sind Managementpläne und Monitoring vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Einen besseren Schutz von Naturräumen, auch durch die Neuausweisung von Schutzgebieten.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Schutzgebiete, strengere Durchsetzung und mehr Personal erweitern Regulierung und öffentliche Aufgaben.

Tierschutz in festen Strukturen verankern

Die Linke will den Tierschutz institutionell absichern, etwa durch eine Prüfstelle für Tierschutz im Sport und ein Verbandsklagerecht. Das Programm verweist darauf, dass Tierschutz Staatsziel ist und Tiere nicht für sich selbst sprechen können.

Die Linke will Tiere besser schützen. Eine neue Stelle soll den Tierschutz im Sport prüfen. Tierschutz-Verbände sollen vor Gericht klagen dürfen. In Zirkussen soll es keine Tiere mehr geben.

Die neue Bewertungs- und Prüfstelle soll bei einem Ministerium angesiedelt sein. Die Partei will sich weiter für Zirkusse ohne Tiere einsetzen. Für tiergestützte Pädagogik sollen Stellen geschaffen und bezahlt werden. Zoos sollen laufend überprüft und auf Tierwohl, Regionalität und Bildung ausgerichtet werden. Ein Klagerecht für Tierschutzverbände soll hinzukommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Eine, bei einem zugehörigen Ministerium angesiedelte, Bewertungs- und Prüfstelle für Tierschutz im Sport schaffen, um Tierschutz fest als Struktur zu verankern.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Waldanteil erhöhen und Wälder umbauen

Die Linke will den Anteil des Waldes an der Landesfläche bis 2030 auf mindestens 30 Prozent steigern. Die Wälder sollen zügig zu Laub- und Mischwäldern werden, die dem Klimawandel standhalten und schwer brennen.

Die Linke will mehr Wald im Land. Bis 2030 soll Wald mindestens 30 Prozent der Fläche bedecken. Die Wälder sollen aus Laub-Bäumen und gemischten Bäumen bestehen. Solche Wälder brennen nicht so leicht.

Neben dem höheren Waldanteil sieht das Programm vor, Moore im Wald wieder zu vernässen. Entwässerungsgräben ohne Nutzen sollen zurückgebaut werden, damit mehr Wasser im Wald bleibt. Die Forstverwaltung soll mehr Personal bekommen. Förderanträge sollen digital und einfacher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Den Waldanteil bis 2030 auf mindestens 30 Prozent erhöhen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Wald, wiedervernässte Moore und klimafeste Mischwälder bauen den Klima- und Naturschutz innerhalb der bestehenden Forstpolitik aus.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich