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AfD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Bereit für die blaue Wende. AfD-Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 93 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wasserwege für Tourismus und Sport offenhalten

Die AfD will Seen, Flüsse und Küsten stärker für Tourismus, Sport und Wirtschaft nutzen. Renaturierungen sollen diese Nutzung nicht behindern. Schleusen und Infrastruktur sollen auch an kleineren Wasserstraßen erhalten bleiben.

Die AfD will Seen und Flüsse mehr für Urlaub und Sport nutzen. Naturschutz soll das nicht verhindern. Schleusen sollen erhalten bleiben. Für Elektro-Boote soll es Lade-Stationen geben.

Das Programm nennt Wassertourismus, Freizeitschifffahrt, Angelsport und wasserbezogene Wirtschaftszweige als Bereiche mit ungenutztem Potenzial. Naturschutz und Nutzung müssten aus Sicht der Partei zusammen gedacht werden; den Erhalt der Fluss- und Seenlandschaft nennt sie selbstverständlich. Schleusen sollen auch auf Neben- und Freizeitwasserstraßen bestehen bleiben. Das ab 2026 entstehende Ladenetz für Elektroboote zwischen Berlin und der Mecklenburgischen Seenplatte will die AfD auf Landesebene unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Geplante Renaturierungsmaßnahmen dürfen der touristischen und sportlichen Nutzung der Wasserwege dabei nicht im Wege stehen.“
Seite 72 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Deponie Ihlenberg über 2035 hinaus betreiben

Die AfD will den Beschluss der Landesregierung überprüfen, die Einlagerung bestimmter Abfallklassen auf der Deponie Ihlenberg Ende 2035 zu beenden. Die Deponie soll weiterlaufen, bis ein anderer Standort in Norddeutschland feststeht. Das Programm nennt den Ausstieg falsch und politisch motiviert.

Die Deponie Ihlenberg soll ab 2036 bestimmte Abfälle nicht mehr annehmen. Die AfD will diese Entscheidung neu prüfen. Die Deponie soll länger offen bleiben. Das gilt, bis es einen anderen Ort in Norddeutschland gibt.

Nach Darstellung des Programms ging der Ausstieg auf einen internen Kontrollbericht zurück, während ein unabhängiger Sonderbeauftragter später keine Verstöße des Betreibers gegen Abfallrecht fand. Die AfD argumentiert, das Land entsorge seit Jahrzehnten Abfälle für den gesamten Norden und es gebe keine Lösung für die Zeit danach. Unternehmen müssten sonst auf weit entfernte, teurere und aus Sicht der Partei ökologisch zweifelhafte Anlagen ausweichen. Die Nachbarländer sollen über den Bundesrat in die Verantwortung genommen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Wir werden den Ausstiegsbeschluss sachlich neu bewerten und die Kapazitäten am Ihlenberg über 2035 hinaus sichern, solange kein Alternativstandort in Norddeutschland beschlossen ist.“
Seite 73 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wald vor Energieausbau schützen, Forstwirtschaft stärken

Die AfD will dem Schutz der Wälder Vorrang vor dem Ausbau erneuerbarer Energien geben und die Forstwirtschaft wegen der Nachfrage nach Holz aufwerten. Den Umbau zum Dauerwald sieht sie kritisch, weil er weniger Holz liefere. Die Jagd gilt dem Programm als Natur- und Tierschutz.

Die AfD will Wälder schützen. Der Wald soll wichtiger sein als neue Anlagen für Wind- und Sonnen-Strom. Der Wald soll auch genug Holz zum Bauen liefern. Die Jagd ist für die AfD ein Schutz für die Natur.

Das Programm will die holzverarbeitende Industrie im Land erhalten und verweist auf die steigende Nachfrage nach Bauholz. Ein Dauerwald, also ein Wald ohne Kahlschlag, liefere vor allem bei Nadelholz geringere Mengen als der bisher übliche Hochwald. Importe verlagerten Umweltkosten in Regionen mit niedrigeren Standards, was nach Ansicht der AfD in die Debatte gehört. Abschusspläne sollen Grundbesitzer und Jäger eng abstimmen, möglichst gestützt auf Gutachten zu Verbiss- und Schälschäden.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Der Schutz von Wäldern hat absoluten Vorrang vor dem Ausbau sogenannter erneuerbarer Energien.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Ausbau erneuerbarer Energien soll hinter dem Waldschutz zurückstehen, was Flächen für Klimaschutzanlagen einschränkt.

Wolfsbestand begrenzen, Artenschutz wissenschaftlich begründen

Die AfD will den Bestand an Wölfen klar begrenzen und Wolfshybriden rasch entnehmen lassen. Zurückkehrende Arten sollen Platz bekommen, sich aber nicht ungehindert in der Kulturlandschaft ausbreiten. Insektenschutz soll auf Forschung beruhen statt auf Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft.

Die AfD will, dass es nicht zu viele Wölfe gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund sollen schnell entfernt werden. Tiere wie Wisent und Elch sollen Platz bekommen. Sie sollen sich aber nicht überall ausbreiten. Forscher sollen Insekten genauer untersuchen.

Das Programm begründet die Begrenzung damit, dass Deutschland kaum geeignete Rückzugsgebiete für Wölfe habe. Jäger und Landnutzer sollen dabei von Pflichten zu Wildschadensausgleich und Haftung befreit werden. Bei Insekten verlangt die AfD eine umfassende Erforschung der Bestände, bevor Maßnahmen folgen. Patente auf alte Kultursorten lehnt sie ab, und alte Nutztierrassen sollen als Genreserve mehr Beachtung finden. Junge Menschen sollen über Kooperationen von Imkern mit Bildungseinrichtungen für die Bienenhaltung gewonnen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Beim Wolf setzen wir auf eine klare Bestandsbegrenzung. Deutschland ist Kulturlandschaft und bietet nur wenige geeignete Einstandsgebiete.“
Seite 79 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wasserqualität und Grundwasser schützen

Die AfD will die Überwachung der Gewässer, die Kläranlagen und die Beratung der Landwirte ausbauen. Verschmutzungen sollen so gar nicht erst entstehen. Das Grundwasser soll dauerhaft vor zu starker Entnahme geschützt werden.

Die AfD will sauberes Wasser sichern. Gewässer sollen besser kontrolliert werden. Klär-Anlagen sollen besser werden. Landwirte sollen mehr Beratung bekommen. Vom Grundwasser soll nicht zu viel verbraucht werden.

Das Programm setzt auf Vorbeugung: Verunreinigungen zu vermeiden sei besser, als sie später mit hohem Aufwand zu beseitigen. Dafür sollen Gewässerüberwachung, Kläranlagen und Agrarberatung gestärkt werden. Das Grundwasser gilt dem Programm als Kernstück der Daseinsvorsorge. Geschützt werden soll es durch wissenschaftlich begründete Messnetze, offen zugängliche Daten und eine an die Region angepasste Bewirtschaftung, die natürliche Schwankungen einbezieht.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Gewässermonitoring, Kläranlagen und landwirtschaftliche Beratung müssen gestärkt werden, damit Verschmutzungen von vornherein verhindert statt nachträglich aufwendig behoben werden.“
Seite 80 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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