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Linke zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Migrationeher offen (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Abschiebungen in Kriegsgebiete stoppen, Fluchtwege öffnen

Die Linke will Abschiebungen in Kriegsgebiete beenden, ausdrücklich auch nach Syrien, Afghanistan und in den Iran. Sie fordert legale und sichere Fluchtwege und ein eigenes Aufnahmeprogramm des Landes für Afghanistan. Das Grundrecht auf Asyl bezeichnet sie als unverhandelbar.

Die Linke will keine Abschiebungen in Kriegs-Gebiete. Das gilt auch für Syrien, Afghanistan und den Iran. Menschen sollen sicher und legal fliehen können. Das Land soll selbst Menschen aus Afghanistan aufnehmen.

Abschiebungen, die Leben gefährden, sollen enden, besonders bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten; die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen soll ohne Einschränkung gelten. Die Linke will zivile Seenotrettung unterstützen. Geflüchtete in Ausbildung oder Qualifizierung sollen eine verbindliche Bleibeperspektive erhalten. Ein Fonds soll Kommunen fördern, die freiwillig Geflüchtete aufnehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Alle Abschiebungen in Kriegsgebiete inklusive Syrien, Afghanistan und den Iran stoppen“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Migrationdeutlich offen

    Ein Abschiebestopp für ganze Länder, ein eigenes Aufnahmeprogramm und Bleiberechte für Auszubildende öffnen die heutige Praxis grundlegend.

Geflüchtete dezentral unterbringen und Integration fördern

Die Linke will Geflüchtete vorrangig dezentral unterbringen und in bestehenden Unterkünften Schutzkonzepte mit unabhängigen Beschwerdestellen vorschreiben. Integration soll Aufgabe aller Politikbereiche sein. Die Partei beschreibt Integration als wechselseitigen Prozess.

Geflüchtete sollen möglichst in Wohnungen statt in großen Heimen leben. In Unterkünften soll es feste Regeln zum Schutz geben. Geflüchtete sollen sich dort beschweren können. Sie sollen früh Deutsch lernen und arbeiten dürfen.

Die Schutzkonzepte sollen Sicherheit, Privatsphäre, Barrierefreiheit und Familienrechte verbessern. Kommunen sollen Hilfe bei der Wohnraumversorgung erhalten, Selbsthilfeorganisationen von Geflüchteten sollen gestärkt werden. Psychosoziale Angebote sollen wachsen, vor allem in der Erstaufnahme. Zur Integration zählt das Programm Beratung, Arbeitsmarktzugang ohne Sanktionen, Gesundheitsversorgung, frühe Sprachförderung sowie Kultur und Sport. Das Amt der Integrationsbeauftragten soll dauerhaft bestehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Die Dezentrale Unterbringung von Geflüchteten priorisieren und verpflichtende Schutzkonzepte in bestehenden Geflüchtetenunterkünften mit unabhängigen Beschwerdestrukturen einführen“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Bessere Unterbringung, mehr Rechte in Unterkünften und leichterer Zugang zu Arbeit und Versorgung erweitern die Rechte Geflüchteter schrittweise.

Bezahlkarte in heutiger Form abschaffen

Die Linke will die Bezahlkarte für Geflüchtete in ihrer heutigen Form abschaffen. Die Obergrenze für Bargeldabhebungen soll fallen, Überweisungen sollen möglich werden. Geflüchtete sollen gleichberechtigt am Zahlungsverkehr teilnehmen können.

Geflüchtete bekommen heute eine Bezahl-Karte statt Bargeld. Die Linke will diese Karte so nicht mehr. Geflüchtete sollen so viel Bargeld abheben können, wie sie wollen. Sie sollen auch Geld überweisen können.

Die Forderung richtet sich gegen die derzeitige Ausgestaltung der Karte. Die Begrenzung der Bargeldabhebung soll aufgehoben werden. Überweisungen sollen erlaubt sein, damit Betroffene den Finanzverkehr wie andere nutzen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Die Abschaffung der Bezahlkarte in der jetzigen Form, eine gleichberechtigte Teilhabe am Finanzverkehr, die Aufhebung der Begrenzung für Bargeldabhebungen sowie die Ermöglichung von Überweisungen.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Die Aufhebung von Bargeldgrenze und Überweisungsverbot nimmt eine Einschränkung für Asylsuchende zurück, ohne die Karte als solche zwingend zu streichen.

Was sagen die anderen Parteien zu Migration und Integration?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich