Fachkräftezuwanderung nur bei nachgewiesenem Bedarf
Die AfD will Arbeitsmigration nur zulassen, wenn inländische Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ein konkreter Bedarf belegt ist. Vorrang haben für sie heimische Arbeitskräfte und die Rückkehr abgewanderter Fachleute.
Die AfD will zuerst Arbeitskräfte im eigenen Land gewinnen. Weggezogene Fachleute sollen zurückkommen. Fachkräfte aus dem Ausland sollen nur kommen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Sie sollen keine Sozialleistungen bekommen.
Mit Rückgewinnungsprogrammen will die AfD Fachleute ansprechen, die das Land nach ihrer Darstellung wegen Steuern, Bürokratie und fehlender Perspektiven verlassen haben. Ausländische Abschlüsse sollen dem deutschen nachweislich voll entsprechen. Zugewanderte Arbeitskräfte sollen nicht in die Sozialsysteme geraten und Einheimische nicht durch billigere Konkurrenz verdrängen. Als Vorbilder für eine Steuerung nach Bedarf nennt das Programm Kanada und Australien.
Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Fachkräfteeinwanderung kann dort ein sinnvolles Instrument sein, wo alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind und ein konkreter Bedarf nachgewiesen wird.“Einordnung
- Migrationeher restriktiv
Arbeitsmigration soll an strengere Bedingungen wie Bedarfsnachweis, volle Gleichwertigkeit der Abschlüsse und Ausschluss von Sozialleistungen geknüpft werden.