Fachkräfte aus dem Ausland anwerben und willkommen heißen
Die SPD will die Anwerbung ausländischer Fachkräfte und Auszubildender über eine zentrale Servicestelle fortführen. Zugleich will sie eine Kampagne für Willkommenskultur in der Wirtschaft weiter fördern, weil Rechtsextremismus aus Sicht des Programms ein Standortrisiko ist.
Die SPD will Fachkräfte aus anderen Ländern gewinnen. Eine zentrale Stelle hilft ihnen und den Firmen. Sie hilft bei Aufenthalt, Abschlüssen und Sprache. Die SPD will auch, dass Zugewanderte sich willkommen fühlen.
Die Fachkräfteservicezentrale wurde zusammen mit den Wirtschaftskammern aufgebaut und ist landesweit zuständig für Anerkennung, Anwerbung und Zuzug. Sie berät zu Aufenthaltsrecht, zur Anerkennung von Abschlüssen, zu Sprachförderung, Integration und zum Familiennachzug. Die Kampagne zur Willkommenskultur organisiert die Landesregierung gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden. Das Programm argumentiert, rechtsextreme Übergriffe und fremdenfeindliche Parteien schreckten Fachkräfte ab.
Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Arbeitgeber wie Betroffenen erhalten alles Notwendige niedrigschwellig, dienstleistungsorientiert und aus einer Hand.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die Partei wirbt ausdrücklich für Vielfalt und eine offene Gesellschaft und fördert dafür eine Kampagne.
- Migrationeher offen
Die Zuwanderung von Arbeitskräften soll durch Beratung, Anerkennungshilfe und eine Willkommenskampagne weiter erleichtert werden.