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Linke zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kulturfördergesetz und Kultur als Pflichtaufgabe

Die Linke will Kultur als Pflichtaufgabe in der Landespolitik festschreiben und ein Kulturfördergesetz schaffen. Das Programm begründet dies damit, dass Kulturarbeit bisher oft von unsicheren Haushalten und kurzfristigen Entscheidungen abhänge.

Die Linke will ein Gesetz für die Kultur-Förderung. Kultur soll eine feste Aufgabe des Landes sein. Das Geld soll für mehrere Jahre sicher sein. So können Theater und Vereine besser planen.

Das Gesetz soll klare und nachvollziehbare Grundsätze für die Förderung enthalten. An die Stelle kurzfristiger Projektförderung sollen mehrjährige Förderstrukturen treten. Kommunen sollen Hilfe bekommen, um Kulturangebote vor Ort zu sichern. Förderverfahren sollen einfacher werden, und es soll bessere Beratung geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Ein Kulturfördergesetzes mit klaren und transparenten Fördergrundsätzen einführen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kultur würde von einer freiwilligen zu einer gesetzlich abgesicherten öffentlichen Aufgabe mit dauerhafter Finanzierung.

Mindesthonorare für Kulturschaffende festlegen

Die Linke will bei Projekten mit öffentlicher Förderung verbindliche Mindest- und Basishonorare vorschreiben. Nach Darstellung des Programms arbeiten Kulturschaffende oft unter prekären Bedingungen, und künstlerische Freiheit setze materielle Sicherheit voraus.

Die Linke will Künstler besser bezahlen. Bei Projekten mit Geld vom Staat soll es ein Mindest-Honorar geben. Auch die Zeit für Vorbereitung soll bezahlt werden. Künstler sollen besser abgesichert sein.

Die Bezahlung soll auch Zeiten der Vor- und Nachbereitung umfassen. Für Ausstellungen soll es verbindliche Vergütungen geben. Die soziale Absicherung, unter anderem über die Künstlersozialkasse, soll gestärkt werden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll dauerhaft gefördert und die Kunstfreiheit vor politischem Einfluss und Zensur geschützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Verbindliche Mindest- und Basishonorare bei öffentlich geförderten Projekten.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Honoraruntergrenzen und Ausstellungsvergütungen sind zusätzliche Vorgaben für geförderte Kulturarbeit.

Kulturorte schützen und Teilhabe erleichtern

Die Linke will Kulturorte vor Verdrängung bewahren und dafür einen Bestandsschutz im Baurecht schaffen. Zugleich sollen Hürden beim Zugang zu Kultur fallen, damit alle teilhaben können, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Wohnort.

Die Linke will Orte für Kultur schützen. Theater, Clubs und Zentren sollen nicht verdrängt werden. Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Dafür sollen Hindernisse wegfallen, zum Beispiel hohe Preise oder Stufen.

Die kulturelle Infrastruktur soll landesweit erhalten und erweitert werden; leerstehende und öffentliche Gebäude sollen für Kultur nutzbar sein. Freie und selbstverwaltete Kulturorte sowie sozio- und subkulturelle Angebote sollen gleichberechtigt Förderung erhalten. Kulturelle Bildung soll in Kita, Schule und Erwachsenenbildung mehr Gewicht bekommen. Förderstrukturen sollen inklusiv sein und unterrepräsentierte Gruppen gezielt berücksichtigen. Außerdem will die Linke Film, Medienkunst, Denkmalschutz und Erinnerungskultur stärken und Denkmalpflege enger mit Klimaschutz verbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Kulturorte vor Verdrängung schützen und einen baurechtlichen Bestandsschutz für Kulturorte einführen.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer Bestandsschutz im Baurecht und mehr öffentliche Kulturinfrastruktur erweitern Regulierung und staatliche Leistungen schrittweise.

  • Gesellschafteher progressiv

    Gezielte Förderung unterrepräsentierter Gruppen, Subkultur und diskriminierungssensible Strukturen stehen für mehr Vielfalt in der Kulturpolitik.

Medienbildung ausbauen und Medienanstalt stärken

Die Linke will Medienbildung in der Schule, außerhalb der Schule und für Erwachsene ausbauen. Das Programm verweist auf zunehmende Desinformation, manipulierte Inhalte und Hassbotschaften, vor allem in sozialen Medien.

Die Linke will, dass alle Menschen besser mit Medien umgehen können. Das sollen Kinder und Erwachsene lernen. Lehrer sollen dafür Fortbildungen bekommen. Die Medien-Anstalt des Landes soll mehr Geld erhalten.

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern soll mehr Geld bekommen, indem der sogenannte Vorwegabzug bei den Beitragsmitteln sinkt oder schrittweise entfällt. Lehrkräfte und pädagogisches Personal sollen weitergebildet werden. Lehrpläne und Ausbildungen sollen Medienbildung verpflichtend enthalten. Im Bund will sich die Linke dafür einsetzen, dass Tech-Konzerne haften und Sorgfaltspflichten erfüllen, besonders beim Kinder- und Jugendschutz, ihre Algorithmen offenlegen und fair besteuert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Medienbildung auf allen Ebenen ausbauen: schulisch, außerschulisch und für Erwachsene.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Haftungs- und Sorgfaltspflichten sowie eine stärkere Besteuerung von Tech-Konzernen bedeuten mehr Regulierung als heute.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich