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Linke zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Energiewende bezahlbar und mit Bürgerbeteiligung voranbringen

Die Linke will Wind- und Solarenergie sowie Speicher fördern und die Menschen vor Ort beteiligen. Grüner Wasserstoff soll nur dort zum Einsatz kommen, wo es keine klimafreundlichere Lösung gibt. Die Energiekosten sollen sozial gestaltet werden, unter anderem durch den Abbau von Industrierabatten.

Die Linke will mehr Strom aus Wind und Sonne. Die Menschen vor Ort sollen mitreden können. Strom soll besser gespeichert werden. Grüner Wasserstoff soll nur dort genutzt werden, wo nichts Besseres geht. Energie soll für alle bezahlbar bleiben. Öl-Konzerne sollen eine Extra-Steuer zahlen.

Batteriespeicher und andere Formen der Energiespeicherung sollen gefördert werden. Als Einsatzfelder für grünen Wasserstoff nennt das Programm die Chemie- und Schwerlastindustrie, den Luft- und Schiffsverkehr und Reservekraftwerke. Die bei der Wasserstoffproduktion entstehende Abwärme soll in Fernwärmenetze fließen, und es sollen regionale Wertschöpfungsketten für Wasserstoff und Power-to-X entstehen. Industrierabatte, die die Partei für ungerechtfertigt hält, sollen wegfallen. Im Bund will sie sich für eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne einsetzen, und die Offshore-Windenergie soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Die Wind- und Photovoltaik-Wirtschaft unterstützen und mehr Akzeptanz durch transparente Bürger:innenbeteiligung herstellen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine Übergewinnsteuer und der Abbau von Industrierabatten verteilen Energiekosten zulasten von Unternehmen um.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Erneuerbare Energien, Speicher und grüner Wasserstoff sollen ausgebaut werden, verbunden mit dem Ziel bezahlbarer Preise.

Klimaneutralität bis 2045 verbindlich und sozial gestalten

Die Linke will Mecklenburg-Vorpommern spätestens 2045 klimaneutral machen und dafür überprüfbare Zwischenziele festlegen. Die Kosten des Umbaus sollen solidarisch verteilt werden, weil die Klimakrise aus Sicht des Programms auch eine soziale Frage ist.

Die Linke will, dass das Land bis 2045 klimaneutral ist. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Dafür soll es feste Zwischen-Ziele geben. Die Kosten sollen gerecht verteilt werden.

Der Ausstoß von Treibhausgasen soll bis 2030 um wenigstens 38 Prozent und bis 2035 um 75 Prozent sinken. Für Industrie, Verkehr, Landwirtschaft und Energie sind jeweils Höchstmengen vorgesehen, und die Landesverwaltung soll schon 2030 klimaneutral arbeiten. Das Klimaverträglichkeitsgesetz soll mit einem Maßnahmenplan, Beteiligung, Auswertung und Nachsteuerung umgesetzt werden. Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen sollen entlastet und Bürger am Ausbau erneuerbarer Energien stärker beteiligt werden. Klimaschädliche Subventionen sollen enden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Mecklenburg-Vorpommern bis spätestens 2045 klimaneutral machen.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die solidarische Verteilung der Kosten und Entlastungen für Haushalte setzen auf Umverteilung und staatliche Steuerung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Verbindliche Etappenziele, Höchstmengen je Sektor und das Ende klimaschädlicher Subventionen verschärfen die Vorgaben innerhalb des bestehenden Zielrahmens.

Alle entwässerten Moore bis 2045 wiedervernässen

Die Linke will bis 2045 sämtliche trockengelegten Moore, die land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, wieder vernässen und dies umfassend finanzieren. Moore, Wälder und Böden gelten im Programm als natürliche CO2-Speicher; betroffene Regionen sollen durch ein Strukturwandelgesetz unterstützt werden.

Moore speichern viel CO2, wenn sie nass sind. Die Linke will deshalb alle trockenen Moore wieder nass machen. Das soll bis 2045 geschehen. Betroffene Regionen und Betriebe sollen Hilfe bekommen.

Die Bewirtschaftung nasser Moore, die sogenannte Paludikultur, soll bessere Rahmenbedingungen erhalten. Ein Strukturwandelgesetz soll Gebiete und Branchen unterstützen, die von der Wiederherstellung betroffen sind. Der Waldanteil soll bis 2030 auf wenigstens 30 Prozent steigen, und Aufforstung soll weitergehen. Programme zum Bodenschutz sollen ganz umgesetzt werden. In der Raumordnung sind Ziele und Kontingente für sparsamen Flächenverbrauch vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Eine Wiedervernässung aller entwässerten land- und forstwirtschaftlich genutzten Moorstandorte bis 2045“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Umfassende öffentliche Finanzierung und ein Strukturwandelgesetz bedeuten mehr staatliche Ausgaben und Steuerung.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Die vollständige Wiedervernässung aller genutzten Moore und Flächenkontingente wären neue, weitreichende Vorgaben für den Klimaschutz mit Einschränkungen der Nutzung.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich