Landesfonds für die Pflege schaffen
Die Linke will die Vorschläge des „Pakts für Pflege“ mit Landesgeld aus einem neuen Fonds umsetzen. Häusliche Pflege, Beratung und Prävention sollen gestärkt werden, vor allem in dünn besiedelten Regionen. Im Bund will sie erreichen, dass Pflege nicht mehr Anlageobjekt privater Fonds ist.
Die Linke will einen Geld-Topf des Landes für die Pflege. Pflege zu Hause soll mehr Hilfe bekommen. Auch auf dem Land soll es genug Pflege geben. Private Geld-Anleger sollen mit Pflege keinen Gewinn mehr machen.
Nachbarschaftshilfe, Alltagsunterstützung und lokale Netzwerke sollen ausgebaut und kofinanzierungspflichtige Mittel der Pflegeversicherung voll abgerufen werden. Pflegestützpunkte sollen zusätzlich Wohnberatung und Angebote zu Demenz erhalten. Ein Investitionsprogramm soll die Sanierung von Pflegeheimen fördern, damit die Eigenanteile der Bewohner nicht schneller steigen. Das Landespflegegesetz soll überarbeitet und die Pflegeplanung der Kommunen gestärkt werden. Geplant sind zudem eine Landesstrategie Demenz, ein Präventionsprogramm und ein Netzwerk „Gewaltfreie Pflege“ nach Berliner Vorbild.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Den „Pakt für Pflege“ auch durch Landesmittel unterstützen. Hierzu wollen wir einen Landesfonds schaffen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein neuer Landesfonds, ein Investitionsprogramm und die Zurückdrängung privater Fonds stärken die öffentliche Rolle in der Pflege.