Frühchenversorgung in Neubrandenburg erhalten
Die AfD will die Versorgung extrem früh geborener Kinder am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg erhalten. Sie fordert eine Ausnahme von der Mindestmenge des Gemeinsamen Bundesausschusses, weil diese im Flächenland zu weiten Transportwegen führe.
In Neubrandenburg gibt es eine Klinik für sehr früh geborene Babys. Eine Regel verlangt dafür mindestens 25 Fälle im Jahr. Die AfD will eine Ausnahme von dieser Regel. Sonst müssen Familien weit in andere Städte fahren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss verlangt 25 Fälle im Jahr, damit eine Klinik als Perinatalzentrum der höchsten Stufe gilt. Nach Ansicht der AfD ist nicht belegt, dass diese Vorgabe die Qualität verbessert. Ohne Ausnahme müssten Risikoschwangere und Frühgeborene nach Berlin, Rostock oder Schwerin gebracht werden, was die Partei als medizinisches Risiko wertet. Sie verweist auf mehr als 100.000 Unterschriften für den Erhalt und darauf, dass mittelfristig auch Greifswald betroffen sei.
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„Wir werden uns auf allen politischen Ebenen für eine Ausnahmeregelung einsetzen, die regionalen Besonderheiten Rechnung trägt.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.