Schuldenbremse abschaffen und in Soziales investieren
Die Linke will die Schuldenbremse abschaffen, weil sie nach Ansicht der Partei nötige Investitionen blockiert. Das Land soll gezielt in Bildung, Kinder und soziale Sicherheit investieren, statt dort zu sparen. Zudem soll der Haushalt künftig darauf geprüft werden, wie er sich auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirkt.
Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Linke will sie abschaffen. Dann kann das Land mehr Geld ausgeben. Das Geld soll in Schulen, Kitas und Soziales gehen. Der Haushalt soll auch Frauen und Männer gerecht behandeln.
Die Partei will mehr Lehrkräfte einstellen, Schulsozialarbeit und Kindertagesförderung ausbauen, die Hochschulinfrastruktur weiterentwickeln und die Studierendenwerke stärken. Investiert werden soll auch in Digitalisierung und soziale Infrastruktur. Programme für Kinder- und Jugendarbeit, Demokratieförderung, Kultur und Gleichstellung sollen stabil finanziert sein. Mit Gender Budgeting soll bei der Aufstellung des Haushalts eine verpflichtende Genderanalyse stattfinden. Zur Finanzierung verweist das Programm auf höhere Beiträge von Vermögen, Spitzenverdiensten und Finanztransaktionen.
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„Die Schuldenbremse abschaffen, da sie notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz verhindert.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Abschaffung der Schuldenbremse würde eine zentrale Regel der Haushaltsdisziplin streichen, um mehr öffentliche Ausgaben zu ermöglichen.
- Gesellschafteher progressiv
Eine verpflichtende Genderanalyse des Haushalts würde Gleichstellung als Prüfmaßstab der Finanzpolitik einführen.