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parteiprogramm

SPD zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Regierungsprogramm 2026–2031: Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ermäßigte Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotels erhalten

Die SPD will den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für Gastronomie und Hotellerie beibehalten. Sie kündigt an, sich gegen eine Rückkehr zu 19 Prozent zu stellen.

In Restaurants und Hotels gilt eine niedrige Mehrwert-Steuer. Sie beträgt 7 Prozent. Die SPD will, dass das so bleibt. Sie ist gegen eine Erhöhung auf 19 Prozent.

Nach Darstellung des Programms hat sich die SPD im Bund mit Erfolg für den Erhalt des Satzes von 7 Prozent eingesetzt. Diesen Stand will sie gegen Forderungen verteidigen, Speisen in Gaststätten oder Übernachtungen wieder mit 19 Prozent zu besteuern. Die Forderung steht im Zusammenhang mit der Stärkung des Tourismus im Land.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir werden diesen erreichten Stand vehement gegen Angriffe verteidigen, die doch wieder zu 19 % auf Speisen in der Gastronomie oder Übernachtungsleistungen im Beherbergungsgewerbe zurückkehren wollen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der bestehende niedrigere Steuersatz wird ausdrücklich gegen eine diskutierte Erhöhung verteidigt, was für geringere Abgaben spricht.

Haushalt konsolidieren und Ausgaben klar priorisieren

Die SPD will angesichts eines Sparbedarfs in Milliardenhöhe politische Vorhaben nach festen Maßstäben priorisieren und zugleich investieren. Strukturreformen und eine Modernisierung des Staates sollen die Einsparungen begleiten.

Das Land muss in den nächsten Jahren viel Geld sparen. Die SPD will deshalb genau auswählen, wofür Geld da ist. Für Bildung, Straßen, Netze und Klimaschutz soll weiter Geld fließen. Die Verwaltung soll sparsamer arbeiten.

Ausgaben sollen daran gemessen werden, ob sie Infrastruktur sichern, bessere Bildungschancen schaffen, Menschen in Arbeit bringen, die Wertschöpfung erhöhen, soziale Folgekosten senken oder den Staat handlungsfähiger machen. Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz gelten als unverzichtbar. Genannt werden mehr Effizienz, der Abbau doppelter Strukturen und eine stärkere Orientierung an Ergebnissen. Dafür will die SPD mit Verwaltung, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammenarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Ziel ist es, Haushaltsdisziplin, Investitionsfähigkeit und Staatsmodernisierung in Einklang zu bringen, um heutige Herausforderungen zu bewältigen und kommenden Generationen faire Gestaltungsspielräume zu hinterlassen.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet Haushaltsdisziplin und Einsparungen mit fortgesetzten öffentlichen Investitionen und nimmt damit keine Seite ein.

Vermögensteuer wieder erheben, Arbeit entlasten

Die SPD will im Bund erreichen, dass große Vermögen mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen und Arbeit weniger belastet wird. Eine wieder erhobene Vermögensteuer soll hohe Freibeträge haben und Betriebsvermögen schonen.

Die SPD will, dass sehr reiche Menschen mehr Steuern zahlen. Dafür soll es wieder eine Steuer auf große Vermögen geben. Kleine und mittlere Vermögen sollen frei bleiben. Mit dem Geld sollen die Abgaben auf Arbeit sinken.

Hohe Freibeträge sollen kleine und mittlere Vermögen ausnehmen. Produktives Betriebsvermögen soll so behandelt werden, dass Investitionen, Arbeitsplätze und Mittelstand geschützt sind. Gewonnene Spielräume sollen Beschäftigte und Unternehmen bei den Beiträgen zur Sozialversicherung entlasten. Außerdem unterstützt die SPD Reformen des Bundes bei Einkommen-, Erbschaft- und Vermögensbesteuerung für mehr Steuergerechtigkeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Deshalb setzen wir uns auf Bundesebene dafür ein, große Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen und die Belastung von Arbeit zu senken.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Vermögensteuer wird heute nicht erhoben; ihre Wiedereinführung zur stärkeren Belastung großer Vermögen ist eine grundlegende Änderung in Richtung Umverteilung.

1,92 Milliarden Euro über MV-Plan 2035 investieren

Die SPD will mit dem MV-Plan 2035 gemeinsam mit den Kommunen rund 1,92 Milliarden Euro zusätzlich investieren. Schnellere Planung, weniger Bürokratie und einfachere Vergaben sollen dafür sorgen, dass das Geld rasch wirkt.

Die SPD will mit dem MV-Plan 2035 viel Geld investieren. Es geht um etwa 1,92 Milliarden Euro. Das Geld kommt aus einem Sonder-Topf des Bundes. Auch kleine und arme Gemeinden sollen davon etwas haben.

Das Geld stammt aus dem Sondervermögen und soll in zentrale Zukunftsbereiche des Landes gehen. Jede Gemeinde erhält 50.000 Euro, damit auch sehr kleine und finanzschwache Orte profitieren. Die Förderrichtlinien sollen möglichst schlank sein, damit finanzschwache Kommunen die Mittel einsetzen können. Planung und Vergabe sollen beschleunigt und Bürokratie abgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Rund 1,92 Milliarden Euro fließen zusätzlich in zentrale Zukunftsbereiche unseres Landes.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche öffentliche Investitionen aus dem Sondervermögen stärken die Rolle des Staates, werden aber mit Entbürokratisierung verbunden.

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Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich