Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Bereit für die blaue Wende. AfD-Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 93 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Familiensplitting im Steuerrecht einführen

Die AfD will sich im Bund für ein Familiensplitting einsetzen. Dabei würde das Einkommen der Familie steuerlich auf alle Mitglieder verteilt, also auch auf die Kinder. Das soll Familien spürbar entlasten und Kindererziehung steuerlich anerkennen.

Die AfD will die Steuer für Familien ändern. Das Einkommen der Familie soll auf alle Mitglieder verteilt werden. Auch die Kinder zählen dann mit. So zahlen Familien mit Kindern weniger Steuern.

Beim Familiensplitting wird das gesamte Einkommen einer Familie addiert und dann rechnerisch auf alle Angehörigen verteilt, nicht wie beim Ehegattensplitting nur auf die beiden Ehepartner. Die AfD will dies auf Bundesebene erreichen, da das Steuerrecht dort geregelt wird. Die Partei versteht Kindererziehung als Leistung für die Gesellschaft, die im Steuerrecht bisher zu wenig zähle.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir setzen uns auf Bundesebene für das Familiensplitting ein.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Das Familiensplitting würde die Einkommensteuer für Familien senken, also die Abgabenlast gegenüber heute verringern.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die steuerliche Förderung wird an Familie und Kindererziehung geknüpft, was die klassische Familie als Leitbild stärkt.

Grunderwerbsteuer senken und Abgabenlast verringern

Die AfD will die Grunderwerbsteuer für die erste selbst bewohnte Immobilie streichen und für alle anderen Käufe schrittweise senken. Im Bund setzt sie sich für niedrigere Steuern und Sozialabgaben ein, damit sich Arbeit aus ihrer Sicht stärker lohnt.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Die AfD will diese Steuer beim ersten eigenen Zuhause abschaffen. Für alle anderen soll die Steuer sinken. Auch andere Steuern und Abgaben sollen in ganz Deutschland sinken.

Der Steuersatz im Land liegt laut Programm bei sechs Prozent und soll für übrige Käufe zunächst auf 5,5 Prozent, ein Jahr später um weitere 0,5 Punkte und danach weiter sinken. Davon sollen auch Selbständige und Unternehmen bei Ansiedlung oder Erweiterung profitieren. Im Bund fordert die AfD einen deutlich höheren Grundfreibetrag, das Ende der kalten Progression und eine Reform der Sozialabgaben mit dauerhaft niedrigerem Gesamtbeitragssatz. Hohe Lohnnebenkosten verteuern nach ihrer Darstellung Arbeit und treiben Unternehmen ins Ausland.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir wollen unsere Familien stärken und deshalb die Grunderwerbsteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie vollständig abschaffen.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine Steuer soll für Ersterwerber ganz entfallen und Steuern wie Sozialabgaben sollen insgesamt sinken.

Haushalt konsolidieren und Verwaltung verkleinern

Die AfD will den Landeshaushalt ausgleichen, an der Schuldenbremse festhalten und den Staat auf Kernaufgaben beschränken. Dazu plant sie einen Kassensturz, einen Nachtragshaushalt und den Abbau von Stellen, Beauftragten und Förderprogrammen. Sie begründet das mit einem erwarteten Defizit von einer Milliarde Euro ab 2028.

Die AfD sagt: Dem Land fehlt bald viel Geld. Sie will keine neuen Schulden machen. Das Land soll weniger ausgeben und weniger Personal in der Verwaltung haben. Minister und Abgeordnete sollen in dieser Zeit weniger Geld bekommen.

Binnen hundert Tagen soll ein Kassensturz die Haushaltslage offenlegen, darauf folgen ein Nachtragshaushalt und ein Haushaltssicherungskonzept. Alle Ministerien und Behörden werden einer Aufgabenkritik unterzogen; Doppelstrukturen und Beauftragtenposten entfallen, frei werdende Stellen bleiben unbesetzt, Ministerien werden zusammengelegt und Landesverordnungen sowie Gebühren abgebaut. Ein neuer Anti-Korruptionsbeauftragter soll Regierung, Abgeordnete und Verwaltung kontrollieren, und Bezüge von Ministern und Abgeordneten sinken, solange der Haushalt nicht gedeckt ist. Pensionslasten und Investitionsstau sollen im Haushalt ausgewiesen und der Pensionsfonds sicher, aber renditeorientiert angelegt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir bekennen uns zur Landesschuldenbremse und lehnen neue Schulden über Umwege wie die sogenannte „Strukturkomponente“ (Landesschulden über das Grundgesetz) entschieden ab.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt setzt auf Haushaltsdisziplin, Verzicht auf neue Schulden und einen kleineren Staatsapparat.

Wahlfreiheit zwischen Bargeld und Karte sichern

Die AfD will Mecklenburg-Vorpommern zu einem „bargeldfreundlichen Land“ machen. Bürger sollen selbst entscheiden können, ob sie bar oder mit Karte zahlen. Ein Netz von Geldautomaten der Sparkassen soll gesetzlich garantiert werden.

Die AfD will das Bargeld schützen. Jeder soll selbst wählen: bar zahlen oder mit Karte. Die Sparkassen sollen überall im Land Geld-Automaten haben. Das soll in einem Gesetz stehen.

Nach dem Programm darf die Digitalisierung der Verwaltung weder Barzahler noch Nutzer bargeldloser Verfahren benachteiligen. Das Land soll bei diesem Thema eine Vorreiterrolle übernehmen. Im Sparkassengesetz soll festgeschrieben werden, dass die öffentlich-rechtlichen Sparkassen im ganzen Land genügend sichere Automaten bereithalten. Ziel ist ein gleichberechtigtes Nebeneinander beider Zahlungsarten.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Dazu wird auch im Sparkassengesetz geregelt, dass ein flächendeckendes Maß an sicheren Automaten unserer öffentlich-rechtlichen Sparkassen garantiert ist.“
Seite 58 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich