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CDU zur Familie

Aus dem Programm „Auf den Inhalt kommt es an. #kurSHalten – Unser Wahlprogramm zur Landtagswahl am 8. Mai“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 166 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Besten Betreuungsschlüssel bis 2027 erreichen

Die CDU will, dass Schleswig-Holstein bis 2027 beim Verhältnis von Fachkräften zu Kindern in Kitas bundesweit vorn liegt. Nach dem Programm sind dafür genügend gut ausgebildete Fachkräfte und gute Arbeitsbedingungen nötig.

Die CDU will mehr Fachkräfte in den Kitas. Jede Fachkraft soll weniger Kinder betreuen. Bis 2027 soll das Land hier ganz vorn in Deutschland sein. Dafür braucht es genug gut ausgebildete Menschen.

Der Fachkraft-Kind-Schlüssel gibt an, wie viele Fachkräfte auf eine Gruppe von Kindern kommen. Die CDU verweist darauf, dass der Schlüssel mit der Kita-Reform von 1,5 auf 2,0 Fachkräfte gestiegen sei und das Land zuvor nur im Mittelfeld gelegen habe. Bis 2027 soll daraus ein Spitzenplatz unter den Bundesländern werden. Neben neuen Fachkräften will das Programm auch die Arbeitsbedingungen des vorhandenen Personals im Blick behalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir wollen bis 2027 beim Fachkraft-Kind-Schlüssel bundesweit an der Spitze sein.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Personal je Kind in den Kitas bedeutet einen Ausbau öffentlich finanzierter Leistungen innerhalb des bestehenden Systems.

Kita-Elternbeiträge weiter senken

Die CDU will die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung weiter senken. Besonders Familien mit geringem Einkommen und mit mehreren Kindern sollen entlastet werden, damit sich alle Eltern Betreuung leisten können.

Eltern zahlen Geld für die Kita. Die CDU will diese Beiträge weiter senken. Das soll vor allem Familien mit wenig Geld helfen. Auch Familien mit vielen Kindern sollen weniger zahlen. Alle sollen sich Kinder-Betreuung leisten können.

Das Programm nennt die weitere Senkung der Beiträge als vorrangiges Ziel. Im Mittelpunkt stehen Familien mit mehreren Kindern und solche in schwierigen sozialen Verhältnissen. Die CDU verweist darauf, dass das Land früher die bundesweit höchsten Elternbeiträge gehabt habe und diese mit der Kita-Reform landesweit gedeckelt wurden. Dafür seien in fünf Jahren rund eine Milliarde Euro zusätzlich aus Landes- und Bundesmitteln geflossen.

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„Die Elternbeiträge werden weiter reduziert, dabei wollen wir insbesondere weitere Verbesserungen für Familien mit geringen Einkommen und für Familien mit vielen Kindern vorantreiben.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Niedrigere Elternbeiträge verlagern Kosten der Kinderbetreuung stärker auf die öffentliche Hand und entlasten gezielt einkommensschwache Familien.

Flexiblere Kita-Öffnungszeiten ermöglichen

Die CDU will flexiblere und längere Öffnungszeiten in Kitas ermöglichen. Sie sollen sich am Bedarf berufstätiger Eltern orientieren, besonders von Alleinerziehenden und in Vollzeit Arbeitenden, und so Familie und Beruf besser vereinbar machen.

Die CDU will andere Öffnungs-Zeiten in Kitas. Die Kitas sollen länger und flexibler offen sein. Das soll Eltern helfen, die arbeiten. Besonders Allein-Erziehende sollen es leichter haben.

Der Ausbau erweiterter Öffnungszeiten soll gemeinsam mit den Kommunen vorangetrieben und je nach Bedarf umgesetzt werden. Das Programm nennt Alleinerziehende und voll erwerbstätige Eltern als Gruppen, an denen sich die Zeiten ausrichten sollen. Die CDU will, dass Eltern landesweit ein Angebot finden, das zu ihrer Lebens- und Erwerbsplanung passt. Das gilt nach dem Programm für Stadt und Land gleichermaßen.

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„Wir wollen flexiblere Öffnungszeiten in Kitas ermöglichen, um sie an die Bedürfnisse erwerbstätiger Eltern anzupassen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Längere Betreuungszeiten für voll erwerbstätige und alleinerziehende Eltern erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und unterstützen damit vielfältige Familienmodelle.

Mehr Kita- und Krippenplätze schaffen

Die CDU will die Zahl der Kita-Plätze im ganzen Land erhöhen, auch in Krippen. Die Kommunen sollen dabei mit Landesmitteln unterstützt werden, damit jede Familie die Betreuung bekommt, die sie braucht.

Die CDU will mehr Plätze in Kitas. Auch für kleine Kinder in Krippen soll es mehr Plätze geben. Das Land gibt den Städten und Gemeinden dafür Geld. Jede Familie soll einen passenden Platz bekommen.

Der Ausbau der Betreuungsangebote soll sich am Bedarf orientieren und fortgesetzt werden. Ausdrücklich nennt das Programm weitere Krippenplätze. Die Kommunen sollen beim Ausbau weiterhin Unterstützung erhalten, wofür das Land eigenes Geld bereitstellen will. Die CDU versteht Kita-Politik als Aufgabe der ganzen Gesellschaft, die nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelingt.

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„Wir wollen, dass landesweit die Zahl der Kita-Plätze erhöht wird, damit für jede Familie der tatsächliche Betreuungsbedarf erfüllt werden kann.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Betreuungsplätze mit Landesmitteln bedeuten mehr öffentliche Investitionen in ein bestehendes Angebot.

Vergütung in der Kindertagespflege erhöhen

Die CDU will Anreize und Vergütung für Tagesmütter und Tagesväter weiter anheben. Dadurch soll es landesweit mehr Tagespflegestellen und mehr Auswahl für Eltern geben.

Tagesmütter und Tagesväter betreuen Kinder in kleinen Gruppen. Die CDU will ihnen mehr Geld zahlen. Dann soll es mehr solche Angebote geben. Eltern sollen im ganzen Land besser wählen können.

Das Programm bezeichnet die Kindertagespflege als gleichberechtigte Form der Betreuung neben der Kita. Sie biete flexible Zeiten in kleinen, familienähnlichen Gruppen. Die CDU verweist darauf, dass mit der Kita-Reform bereits eine Mindestvergütung eingeführt wurde, die landesweit vergleichbare Einkommen ermöglichen soll. Darauf aufbauend sollen Bezahlung und Anreize weiter steigen.

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„Wir werden die Anreize und die Vergütung in der Kindertagespflege weiter erhöhen, damit das Angebot und die Wahlmöglichkeit von Tagespflegestellen landesweit steigen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine höhere, öffentlich geregelte Vergütung für Tagespflegepersonen baut staatlich finanzierte Betreuungsleistungen schrittweise aus.

Familienzentren und Beratung vor Ort stärken

Die CDU will Familienzentren und Familienbildungsstätten ausbauen und ihre Finanzierung langfristig absichern. Familien sollen dort Beratung zu staatlichen Leistungen gebündelt und in Wohnortnähe bekommen, künftig auch digital. Außerdem will sie familienfreundliche Arbeitszeiten stärker fördern.

Die CDU will Familien-Zentren stärken. Dort sollen Familien Rat zu allen staatlichen Hilfen bekommen. Die Beratung soll nah am Wohnort sein. Sie soll es auch im Internet geben. Das Geld für die Zentren soll langfristig sicher sein.

Familienzentren sollen als Anlaufstellen dienen, in die auch sozialrechtliche Beratung eingebunden wird, und dafür genug Personal haben. Die Finanzierung der vorbeugenden Arbeit und der Bildungsarbeit soll auf Dauer gesichert werden. Alle Angebote sollen auch digital erreichbar sein. Die CDU will prüfen, wie aufsuchende Hilfen gestärkt werden können, etwa durch ambulante Familienhelferinnen und Familienhelfer, für Familien, die den Weg zu festen Hilfestellen nicht schaffen. Für die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt will sie flexible Arbeitszeiten fördern, wobei der öffentliche Dienst Vorbild sein soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 122)
„Wir wollen Familienzentren als Anlaufstellen stärken und sozialrechtliche Beratungsangebote integrieren.“
Seite 122 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentlich finanzierte Beratungs- und Hilfsangebote für Familien sollen ausgebaut und dauerhaft abgesichert werden, was einen schrittweisen Ausbau staatlicher Leistungen bedeutet.

Frühe Hilfen ausbauen und Pflegefamilien gewinnen

Die CDU will die vorbeugenden Programme „Frühe Hilfen“ und „Schutzengel“ ausbauen, damit mehr Schwangere, junge Eltern und Familien Beratung und praktische Hilfe erhalten. Pflegefamilien sollen enger begleitet und neue Pflegefamilien angeworben werden.

Die CDU will die Programme „Frühe Hilfen“ und „Schutzengel“ vergrößern. Sie helfen Schwangeren und jungen Eltern. Es gibt zu wenige Pflege-Familien. Pflege-Familien nehmen Kinder auf, die nicht bei ihren Eltern leben können. Die CDU will mehr solche Familien finden.

Beide Programme sollen wegen ihrer vorbeugenden Wirkung mehr Familien erreichen. In das Landesprogramm „Schutzengel“ sollen auch Familien mit behinderten Kindern aufgenommen werden. Pflegefamilien sollen stärker begleitet, Pflegeelternverbunde gefördert werden. Weil es vielerorts an Pflegefamilien fehlt, will die CDU gemeinsam mit den Jugendämtern Werbestrategien entwickeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 123)
„Aufgrund ihrer hohen präventiven Kraft wollen wir verstärkt die „Frühen Hilfen“ sowie das Landesprogramm „Schutzengel“ ausbauen.“
Seite 123 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende staatliche Hilfsprogramme für Familien sollen ausgeweitet werden, was öffentliche Leistungen schrittweise vergrößert.

Kurzarbeit beim Elterngeld nicht anrechnen

Die CDU will über den Bundesrat erreichen, dass Monate in Kurzarbeit bei der Berechnung des Elterngeldes außen vor bleiben. So sollen junge Eltern vor unvorhersehbaren finanziellen Engpässen geschützt werden. Zudem soll eine Onlineanmeldung des Kindes Kindergeld und Kinderfreibetrag automatisch auslösen.

Bei Kurzarbeit verdienen Menschen weniger. Dann fällt auch das Elterngeld kleiner aus. Die CDU will das ändern. Monate mit Kurzarbeit sollen bei der Berechnung nicht zählen. Eltern sollen Kindergeld außerdem einfach im Internet auslösen können.

Statt der Kurzarbeitsmonate soll das Einkommen aus der Zeit davor als Grundlage dienen. Das Programm nennt dies einen Beitrag zur Gleichstellung. Da das Elterngeld Bundesrecht ist, will die CDU über den Bundesrat tätig werden. Auf Bundesebene will sie außerdem erreichen, dass Eltern mit der Onlineanmeldung eines Kindes zugleich die Auszahlung des Kindergeldes und den Kinderfreibetrag in Gang setzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 122)
„Wir wollen uns über den Bundesrat dafür einsetzen, dass Kurzarbeitsmonate bei der Bemessung des Elterngeldes nicht berücksichtigt werden.“
Seite 122 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Berechnung einer Sozialleistung soll zugunsten der Empfänger geändert werden, was die Leistung in bestimmten Fällen erhöht.

Mobiles Jugendzentrum für ländliche Regionen erproben

Die CDU will ein Pilotprojekt für ein mobiles Kinder- und Jugendzentrum auf dem Land starten. Sie begründet das mit fehlenden Freizeitangeboten außerhalb der Schule und mit der gewachsenen Bedeutung von Einsamkeit. Zugleich sollen Schule und Kinder- und Jugendhilfe enger zusammenarbeiten.

Auf dem Land gibt es wenige Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche. Die CDU will deshalb ein Jugend-Zentrum testen, das von Ort zu Ort fährt. Dort können sich junge Leute treffen. Schulen und Jugend-Hilfe sollen außerdem enger zusammenarbeiten.

Das mobile Zentrum soll jungen Menschen einen leicht zugänglichen Austausch mit Gleichaltrigen ermöglichen. Parallel strebt die CDU an, außerschulische Angebote eng mit dem Schulsystem zu verbinden, sodass sich Schulen stärker ihrem Umfeld öffnen. Teams aus verschiedenen Berufsgruppen sollen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Eine wichtige Rolle weist das Programm dabei dem Ausbau der Ganztagsangebote zu.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„Daher werden wir das Pilotprojekt eines mobilen Kinder- und Jugendzentrums für den ländlichen Raum ins Leben rufen“
Seite 124 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schutzkonzepte gegen Gewalt außerhalb der Schule vorschreiben

Die CDU will Schutzkonzepte gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen auch für den außerschulischen Bereich zur Pflicht machen. In Kitas und Schulen gilt diese Pflicht bereits. Außerdem soll eine auf Kinder abgestimmte Justiz weiter gestärkt werden.

Kitas und Schulen müssen schon Pläne zum Schutz vor Gewalt haben. Die CDU will das auch für andere Angebote für Kinder vorschreiben. Das soll auch vor sexueller Gewalt schützen. Gerichte und Behörden sollen besser auf Kinder eingehen.

Das Programm sieht in den Schutzkonzepten auch einen Beitrag gegen sexualisierte Gewalt. Als weiteren Baustein nennt es die „kindersensible“ Justiz. Als Beispiel dient das „Childhood-Haus“ in Flensburg, in dem Kinder und Jugendliche nach körperlicher oder sexualisierter Gewalt in geschützter Umgebung alle wichtigen Hilfen erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„Wir wollen auch im außerschulischen Bereich Schutzkonzepte verpflichtend einführen.“
Seite 124 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kinderwunschbehandlungen bundesweit einheitlich fördern

Die CDU setzt sich für eine bundesweit einheitliche finanzielle Hilfe bei Kinderwunschbehandlungen ein. Sie soll auch unverheirateten Paaren offenstehen. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen ihren Kinderwunsch erfüllen können.

Manche Paare bekommen kein Kind, obwohl sie es wollen. Eine Behandlung kann helfen, kostet aber Geld. Die CDU will dafür finanzielle Hilfe in ganz Deutschland. Auch Paare ohne Trauschein sollen die Hilfe bekommen.

Das Programm verweist darauf, dass manche Paare ungewollt kinderlos bleiben. Die CDU will sich deshalb für eine Regelung einsetzen, die in allen Bundesländern gleich gilt. Die Förderung soll ausdrücklich nicht auf Ehepaare beschränkt sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 141)
„Daher setzen wir uns für eine bundeseinheitliche Lösung für eine finanzielle Unterstützung der Eltern bei Kinderwunschbehandlungen, auch für unverheiratete Paare, ein.“
Seite 141 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine bundesweit einheitliche finanzielle Hilfe bei Kinderwunschbehandlungen würde eine öffentliche Leistung schrittweise ausweiten.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die ausdrückliche Einbeziehung unverheirateter Paare öffnet die Förderung für Lebensformen jenseits der Ehe.

Schwangerenkonfliktberatung stärken, Verhütungsmittel für Geringverdienerinnen erstatten

Die CDU will die Schwangerenkonfliktberatung stärker unterstützen. Das Lübecker Modellprojekt „biko“, das Frauen mit niedrigem Einkommen verschreibungspflichtige Verhütungsmittel erstattet, soll landesweit gelten. Aufklärung über Sexualität und Verhütung soll die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche senken.

Die CDU will Beratungs-Stellen für ungeplant Schwangere stärker unterstützen. Frauen mit wenig Geld sollen Verhütungs-Mittel bezahlt bekommen. Das gibt es bisher als Projekt in Lübeck. Es soll im ganzen Land gelten. Mehr Aufklärung soll zu weniger Schwangerschafts-Abbrüchen führen.

Nach Darstellung des Programms kann eine ungeplante Schwangerschaft Paare und besonders alleinstehende Frauen emotional überfordern. Die Beratung soll helfen, die Entscheidung über einen möglichen Abbruch sorgfältig zu treffen. Sie wird im Land von vielen verschiedenen Trägern angeboten, deren Förderung die CDU ausweiten will. Das Projekt „biko“ wurde laut Programm in Lübeck erfolgreich ausgewertet.

Originalzitat anzeigen (Seite 141)
„Wir wollen die Unterstützung der Schwangerenkonfliktberatung, die von einer breiten Trägerstruktur getragen wird, ausweiten.“
Seite 141 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Erstattung von Verhütungsmitteln für Frauen mit niedrigem Einkommen würde im Land eine neue, gezielte öffentliche Leistung schaffen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die landesweite Kostenübernahme für Verhütungsmittel und mehr Sexualaufklärung stärken die selbstbestimmte Familienplanung, ohne das geltende Abtreibungsrecht zu ändern.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Schleswig-Holstein im Vergleich