Geburtenrate durch aktive Bevölkerungspolitik erhöhen
Die AfD will die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung mittelfristig deutlich steigern und die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Kindern ins Zentrum der Politik stellen. Der Staat soll für Kinderreichtum werben und finanzielle Anreize setzen. Zuwanderung hält die Partei als Antwort auf den Bevölkerungsrückgang für ungeeignet.
In Deutschland kommen wenige Kinder zur Welt. Die AfD will, dass einheimische Familien mehr Kinder bekommen. Der Staat soll dafür werben und Familien Geld-Vorteile geben. Die Familie aus Mutter, Vater und Kindern soll besonders geschützt sein. Zuwanderung sieht die AfD nicht als Lösung.
Das Programm verweist auf durchschnittlich 1,5 Kinder pro Frau und spricht von einer demografischen Krise. Nach Darstellung der AfD gelingt es nicht, qualifizierte und integrationswillige Einwanderer zu gewinnen. Als Bestandteile einer aktiven Bevölkerungspolitik nennt sie steuerliche Entlastungen für Familien und einen stärkeren Schutz ungeborenen Lebens. Wer Verantwortung für Kinder trägt, soll die nötige Unterstützung bekommen.
Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Der Staat ist aufgerufen, in der einheimischen Bevölkerung für Kinderreichtum zu werben und wirkungsstarke ökonomische Anreize dafür zu setzen.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Politik soll auf die traditionelle Familie und mehr Schutz ungeborenen Lebens ausgerichtet werden, ohne dass konkrete Gesetzesänderungen genannt sind.
- Migrationeher restriktiv
Zuwanderung wird als Mittel gegen den Bevölkerungsrückgang abgelehnt und die Förderung auf die einheimische Bevölkerung bezogen.