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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „Zukunftsprogramm zur Landtagswahl 2023 (Unser Zukunftsprogramm)“

Landtagswahl Hessen 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 88 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kita-Gebühren vollständig abschaffen

Die SPD will die Elternbeiträge für Krippen und Kitas in Hessen ganz streichen. Bildung soll nach ihrem Willen von der Krippe bis zum Meister- oder Masterabschluss kostenlos sein. Das Programm bezeichnet dies als größte Nettoentlastung für Familien im Land.

Die SPD will, dass Eltern für die Kita nichts mehr zahlen. Das gilt auch für die Krippe. Bildung soll von Anfang an kostenlos sein. Familien sollen so mehr Geld übrig haben.

Krippen und Kitas gelten dem Programm als erste Bildungseinrichtung, in der die Grundlage für spätere Chancen gelegt wird. Sprachförderung im frühkindlichen Bereich soll ausreichend finanziert werden. Kinderrechte in den Einrichtungen sollen gestärkt und digitales Lernen ermöglicht werden. Für altersgerechte Medienbildung in der Kinder- und Jugendhilfe will die SPD Konzepte erarbeiten und bezahlen. Vorbeugende Angebote wie Familienzentren, Familienhebammen und frühe Hilfen sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Auch deshalb muss Bildung beitragsfrei werden. Von der Krippe bis zum Meister oder Master. Elternbeiträge für die Kitas schaffen wir komplett ab.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die bisher teilweise erhobenen Elternbeiträge sollen vollständig entfallen und vom Staat getragen werden, was eine Gebühr ganz abschafft.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die SPD will dem Personalmangel in Kitas und sozialen Berufen mit mehr Ausbildungsplätzen, bezahlter Ausbildung und leichterem Quereinstieg begegnen. Das Schulgeld soll entfallen. Bessere Arbeitsbedingungen sollen die Berufe attraktiver machen und die Qualität erhöhen.

In Kitas fehlen viele Fachkräfte. Die SPD will mehr Menschen ausbilden. Die Ausbildung soll bezahlt werden und kein Schulgeld kosten. Auch die Arbeit in der Kita soll besser werden.

Kitas sollen sich für Teams aus verschiedenen Berufen öffnen, die auf den Personalschlüssel angerechnet werden. Eine Ausbildungsvergütung soll es in allen Ausbildungsformen geben, auch in der stationären Jugendhilfe. Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden. Genannt werden außerdem eine höhere tarifliche Eingruppierung, Freistellung für Leitungsaufgaben und mehr Zeit für Vor- und Nachbereitung, Elternarbeit und Weiterbildung. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel soll besser werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir bauen die Ausbildungskapazitäten aus, erleichtern den Quereinstieg in soziale Berufe und beschleunigen die Anerkennung ausländischer Ausbildungs- und Studienabschlüsse.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bezahlte Ausbildung, der Wegfall des Schulgelds und bessere Bezahlung erhöhen die öffentlichen Ausgaben für soziale Berufe.

Land soll zwei Drittel der Kita-Kosten tragen

Die SPD will, dass das Land Hessen zwei Drittel der Betriebskosten von Kitas übernimmt. Damit sollen Kommunen und Träger entlastet und Gebührenfreiheit, mehr Plätze und mehr Personal möglich werden. Zusätzlich soll der Ausbau von Kita- und Krippenplätzen weitergehen.

Kitas kosten viel Geld. Das Land soll zwei Drittel der laufenden Kosten zahlen. So haben Städte und Träger weniger Last. Es soll auch mehr Kita-Plätze geben.

Die höhere Landesbeteiligung soll flexiblere Öffnungszeiten und ergänzende Angebote zu Randzeiten ermöglichen. Den Platzausbau will die SPD gemeinsam mit den Kommunen vorantreiben und dafür das Investitionsprogramm des Landes aufstocken. Ein Institut für frühkindliche Bildung soll Herausforderungen analysieren und Vorschläge zur Weiterentwicklung erarbeiten. Eltern sollen Unterstützung erhalten, um in Gemeinden, Städten und Kreisen Elternvertretungen zu gründen und auszubauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Durch eine Finanzierung der Kita-Betriebskosten zu zwei Drittel durch den Landeshaushalt wollen wir die Träger der Kitas finanziell entlasten.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll einen deutlich größeren Teil der Kita-Kosten übernehmen und mehr in Plätze investieren, was öffentliche Ausgaben ausweitet.

Kinder- und Jugendschutz landesweit ausbauen

Die SPD will den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt in ganz Hessen ausbauen und Beratung sowie Vorbeugung ausreichend finanzieren. Eine Koordinierungsstelle des Landes soll die Arbeit auf allen Ebenen vernetzen. Das Programm begründet dies mit einer steigenden Zahl von Kindern, die Gewalt erleben.

Die SPD will Kinder besser vor Gewalt schützen. Beratungs-Stellen sollen genug Geld bekommen. Eine Stelle beim Land soll alle Hilfen verbinden. Es soll auch mehr Therapie-Plätze für Kinder geben.

Der Landesaktionsplan gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen soll umgesetzt werden. Polizei und Justiz sollen Kinderpornografie verstärkt bekämpfen, und Betroffene sollen überall Hilfsangebote finden. Therapieplätze für Kinder und Jugendliche sollen ausgeweitet werden, besonders für Folgen der Corona-Pandemie, für geflüchtete Kinder mit Trauma und für Betroffene von Missbrauch; dazu will die SPD mit den zuständigen Kammern verhandeln. Vereine sollen Geld und fachliche Hilfe für eigene Schutzkonzepte erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Der Kinderschutz muss flächendeckend ausgebaut und die Fachberatungs- sowie Präventionsangebote auskömmlich finanziert werden.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Beratung, Prävention und Therapieplätze sollen mit mehr öffentlichem Geld ausgebaut werden.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Polizei und Justiz sollen die Verfolgung von Kinderpornografie verstärken, was die Strafverfolgung innerhalb des bestehenden Rechts ausweitet.

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Alle Programme in Hessen im Vergleich