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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „Wahlprogramm Abgeordnetenhauswahl 2026“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 66 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Hilfen zur Erziehung besser finanzieren

Die SPD will den Bezirken mehr Geld für die Hilfen zur Erziehung geben und die Verteilung der Mittel neu regeln. Sie sieht diese Hilfen als wichtigen Teil des Kinderschutzes.

Manche Familien brauchen Hilfe bei der Erziehung. Die Bezirke bezahlen diese Hilfe. Die SPD will den Bezirken dafür mehr Geld geben. Das Geld soll gerechter verteilt werden.

Die Bezirke sollen finanziell so ausgestattet werden, dass sie ihre gesetzlichen Aufgaben bei den Hilfen zur Erziehung erfüllen können. Der Schlüssel, nach dem das Geld verteilt wird, soll reformiert werden, damit Bezirke mit hohem Bedarf keinen Nachteil haben. Außerdem will die SPD Modellprojekte ausweiten, bei denen Familien in Kinderarztpraxen sozial beraten werden. Jugendämter sollen als starke Partner der Familien auftreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Bezirke hier finanziell besser auszustatten, um die gesetzlichen Pflichten zur Hilfe erfüllen zu können.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Bezirke sollen mehr öffentliches Geld für eine soziale Leistung erhalten, was öffentliche Leistungen schrittweise ausbaut.

Kita-Gutschein automatisch zustellen

Die SPD will, dass Familien den Kita-Gutschein zum ersten Geburtstag ihres Kindes ohne Antrag erhalten. Das soll Familien und Kitaleitungen entlasten.

Eltern brauchen in Berlin einen Gutschein für den Kita-Platz. Heute müssen sie ihn beantragen. Die SPD will: Der Gutschein kommt automatisch zum ersten Geburtstag des Kindes.

Der automatische Gutschein soll für den bestehenden Rechtsanspruch von fünf bis sieben Stunden Betreuung gelten. Dafür sollen die Fachverfahren der Verwaltung angepasst werden. Beim Antrag auf den Gutschein soll automatisch geprüft werden, ob eine Berechtigung für den Berlinpass-BuT vorliegt. Die für 2027 geplante Einführung des Partizipationszuschlags soll für Familien einfacher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Der Kita-Gutschein soll für den ohnehin geltenden Rechtsanspruch (5-7 Stunden) zum 1. Geburtstag des Kindes antragslos automatisch zugestellt werden“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Mehr Räume und Angebote für Jugendliche

Die SPD will Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche ausbauen und im öffentlichen Raum kostenlose Treffpunkte schaffen. Junge Menschen sollen Orte haben, die ihnen gehören und an denen sie mitbestimmen. Ein jährliches Kulturguthaben für junge Erwachsene soll zurückkehren.

Jugendliche sollen mehr Orte zum Treffen bekommen. Dort müssen sie kein Geld bezahlen. Die SPD will auch mehr Freizeit-Angebote und bessere Spielplätze. Junge Erwachsene sollen jedes Jahr 50 Euro für Kultur bekommen.

Für die sogenannten JugendOrte sollen Geld und Personal in den Bezirken per Gesetz dauerhaft gesichert werden. Die Lärmschutzregeln sollen so geändert werden, dass junge Menschen nicht aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden. Mit der „Jugendkulturkarte“ sollen Berlinerinnen und Berliner zwischen 18 und 23 Jahren wieder 50 Euro Kulturguthaben im Jahr erhalten. Leicht erreichbare Anlaufstellen für Jugendliche in seelischen Krisen sollen ausgebaut werden. Die Programme zur Sanierung von Spielplätzen will die SPD verstärken und die Spielplatzkommissionen der Bezirke stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Auch im öffentlichen Raum schaffen wir mehr Treffpunkte für Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen, die entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen gestaltet werden.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gesetzlich gesicherte Mittel für Jugendorte und ein Kulturguthaben erweitern öffentliche Leistungen schrittweise.

Alleinerziehende und Familien stärker entlasten

Die SPD will Alleinerziehende gezielt unterstützen, unter anderem mit einem Landesprogramm für Hilfen im Haushalt und vergünstigten Tickets. Der Familienpass soll ausgebaut werden. Das Programm versteht Familie als vielfältig und nennt Ein-Eltern-, Patchwork-, Regenbogen- und klassische Familien.

Die SPD will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen Hilfe im Haushalt bekommen können. Das Land zahlt einen Teil davon. Es soll auch günstigere Eintritts-Karten geben. Der Familien-Pass soll mehr Angebote enthalten.

Für Alleinerziehende sind vergünstigte Ein-Eltern-Tickets in Landeseinrichtungen, mehr Beratungsstellen und ein stärkeres Netzwerk vorgesehen. Finanzielle Hilfen und Mobilitätsangebote wie ein billigeres Sozialticket sollen ausgeweitet werden. Das neue Landesprogramm soll einen leichten Zugang zu zeitlich flexibler Haushaltshilfe und Alltagsunterstützung bieten. Die SPD prüft, das kostenlose Schülerticket zu einem kostenlosen Deutschlandticket zu erweitern. Im Bund will sie ein modernes Familienrecht erreichen und den Unterhaltsvorschuss anpassen; außerdem strebt sie flexible Arbeitsmodelle und bedarfsgerechte Kinderbetreuung an.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Zusätzlich führen wir ein Landesprogramm zur anteiligen Unterstützung durch haushaltsnahe Hilfen für Alleinerziehende ein“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Landesleistungen und Vergünstigungen für Alleinerziehende und Familien erweitern die öffentliche Unterstützung.

  • Gesellschafteher progressiv

    Das Programm richtet die Familienpolitik ausdrücklich an vielfältigen Familienformen aus und will das Familienrecht modernisieren.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Berlin im Vergleich