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parteiprogramm

Grüne zur Familie

Aus dem Programm „Politik ändern. Berlin bleiben.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 256 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Angebote für Kinder und Jugendliche sichern

Die Grünen lehnen Kürzungen bei Spielplätzen, Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen ab und wollen diese Angebote erhalten. Dazu kommen Winterspielplätze, mehr Mitbestimmung für junge Menschen und Hilfen für Gruppen mit besonderem Bedarf.

Die Grünen wollen Spielplätze und Jugend-Clubs erhalten. Dort soll Berlin nicht sparen. Es soll Spielplätze für den Winter geben. Das hilft Familien mit wenig Geld. Rechts-Extreme sollen in Jugend-Clubs keinen Platz haben.

Das Programm nennt Einsparungen bei Frei- und Erlebnisräumen für junge Menschen nicht hinnehmbar, auch bei knappen Kassen. Organisierte rechte Kader sollen keinen Zugang zu Jugendclubs bekommen; die Partei verweist dabei auf Fehler der 1990er und 2000er Jahre. Ein breites Angebot an Winterspielplätzen soll Kindern aus Familien mit wenig Geld Bewegung und Begegnung ermöglichen, in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern, Schulen und Sportvereinen. Kinder und Jugendliche sollen stärker mitbestimmen können. Unbegleitete minderjährige Geflüchtete sollen verlässlich unterstützt werden, psychisch erkrankte und neurodivergente junge Menschen bessere Gesundheitsangebote erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 181)
„Das bedeutet, die Angebote für Kinder und Jugendliche zu sichern und organisierte rechte Kader aus Jugendclubs rauszuhalten.“
Seite 181 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Partei wendet sich gegen laufende Kürzungen in der Jugend- und Familienarbeit und will öffentliche Angebote erhalten und ergänzen.

Familienberatung leichter zugänglich machen

Die Grünen wollen Beratung und Hilfen aktiv zu den Familien bringen, statt dass Eltern sie selbst suchen müssen. Dazu sollen Familienservicebüros, Familienzentren an Kitas und die Kita-Sozialarbeit ausgebaut werden. Das Programm begründet das mit der Bedeutung der ersten Lebensmonate.

Die Grünen wollen Familien besser beraten. Die Hilfe soll zu den Familien kommen. Es soll sie in vielen Sprachen und ohne Hindernisse geben. Es soll mehr Büros für Familien in der Nähe geben. Dort gibt es Hilfe bei Anträgen und bei Sorgen.

Aufsuchende Angebote rund um die Geburt sollen gestärkt, die Frühen Hilfen leichter erreichbar werden. Die Grünen setzen sich dafür ein, dass das Bundesprogramm „UPlusE“ für psychisch belastete Eltern fortgeführt und erweitert wird. Familienservicebüros sollen wohnortnah weiter ausgebaut werden und neben Hilfe bei Kitaplatzsuche, Behördengängen und Anträgen auch psychosoziale Beratung bieten. Familienzentren an Kitas und Kita-Sozialarbeit sollen wachsen. Alleinerziehende nennt das Programm als Gruppe, die besonders berücksichtigt werden soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 181)
„Dafür wollen wir Familienförderung und Beratungsangebote niedrigschwellig und breiter zugänglich machen, indem sie mehrsprachig, barrierefrei und ohne Angst erreichbar sind.“
Seite 181 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Beratungs- und Hilfsangebote für Familien sollen ausgebaut werden, was staatliche Leistungen schrittweise erweitert.

Kitagutschein automatisch zum ersten Geburtstag verschicken

Die Grünen wollen die Anmeldung für einen Kitaplatz vereinfachen. Jede Familie soll den Kitagutschein ohne Antrag bekommen, wenn das Kind ein Jahr alt wird. Die Plätze sollen transparent und ohne Diskriminierung vergeben werden.

Die Grünen wollen den Weg zum Kita-Platz leichter machen. Familien sollen den Kita-Gutschein automatisch bekommen. Er kommt, wenn das Kind ein Jahr alt wird. Ein Brief in mehreren Sprachen erklärt alles.

Dem Gutschein soll ein Begleitschreiben in mehreren Sprachen beiliegen. Ein QR-Code soll zu Beratungsstellen in der Nähe und zu Terminen für die Vermittlung eines Kitaplatzes führen. Informationen sollen dadurch leicht verständlich und für alle Familien tatsächlich nutzbar sein. Für die Platzvergabe verlangt das Programm Transparenz und den Ausschluss von Diskriminierung.

Originalzitat anzeigen (Seite 182)
„In Zukunft sollen alle Familien zum ersten Geburtstag ihres Kindes automatisch einen Kitagutschein mit mehrsprachigem Begleitbrief erhalten.“
Seite 182 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Psychisch erkrankte und neurodivergente Kinder besser unterstützen

Die Grünen wollen junge Menschen in schwierigen Lebenslagen stärker unterstützen und sehen dabei den Staat in der Pflicht, wenn Eltern das nicht leisten können. Im Mittelpunkt stehen psychisch erkrankte und neurodivergente Kinder und Jugendliche sowie Kinder, die Intensivversorgung brauchen.

Manche Kinder haben es besonders schwer. Zum Beispiel Kinder mit seelischen Krankheiten. Die Grünen wollen diesen Kindern in der Schule mehr helfen. Der Staat soll einspringen, wenn Eltern es nicht schaffen. Für schwer kranke Kinder soll es Wohn-Plätze für kurze Zeit geben.

Das Programm will Angebote der schulischen Rehabilitation erweitern. Hilfen zur Erziehung, ambulante Psychiatrie und Schulen sollen an gemeinsamen Standorten zusammenarbeiten. Für das pädagogische Personal an Kitas und Schulen ist eine Qualifizierungsoffensive vorgesehen, damit diese Kinder in den regulären Einrichtungen besser begleitet werden. Für Kinder und Jugendliche mit Bedarf an Intensivversorgung soll in Berlin ein Kurzzeitwohnen entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 183)
„Dafür wollen wir die schulische Situation von psychisch erkrankten und neurodivergenten jungen Menschen verbessern“
Seite 183 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt weitet öffentliche Hilfen und Angebote für belastete Kinder aus und betont die Verantwortung des Staates.

Kinderschutz gesetzlich absichern

Die Grünen wollen Beratungsstellen für Kinderschutz per Gesetz absichern, damit ihre Finanzierung nicht mehr von der jeweiligen Haushaltslage abhängt. In Familiengerichten sollen Fortbildungen für Richterinnen und Richter sowie Verfahrensbeistände gesetzlich festgeschrieben werden.

Die Grünen wollen Kinder besser schützen. Beratungs-Stellen für Kinderschutz sollen ein festes Recht auf Geld bekommen. Heute hängt das Geld vom Haushalt ab. Richter am Familien-Gericht sollen Fortbildungen machen. So sollen sie Kinder besser verstehen.

Fortbildungen für Familienrichterinnen und -richter sowie Verfahrensbeistände sollen im Gesetz stehen; neben juristischem Wissen sollen pädagogische und psychologische Kenntnisse vorhanden sein, besonders für die Anhörung von Kindern. Gewalt eines Elternteils gegen den anderen soll in den Verfahren als Belastung für das Kind berücksichtigt werden. In allen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sollen Kinderschutzstandards gelten. Zudem wird geprüft, ob ein Betroffenenrat auf Landesebene für Betroffene sexualisierter Gewalt eingerichtet wird, der Aufarbeitung und Prävention behandelt.

Originalzitat anzeigen (Seite 184)
„wollen Kinderschutzberatungsstellen gesetzlich verankern, damit sie in Zukunft nicht mehr zuwendungsfinanziert und damit abhängig von der aktuellen Haushaltslage sind“
Seite 184 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Beratungsstellen sollen statt jederzeit kürzbarer Zuwendungen eine gesetzliche Finanzierung erhalten, was öffentliche Leistungen festigt.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Berlin im Vergleich