Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zur Familie

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kinderschutz in Jugendämtern und Jugendclubs ausbauen

Die CDU will den Kinderschutz in Berlin weiter verbessern. Jugendclubs sollen verbindliche Schutzkonzepte bekommen, Jugendämter sollen besser ausgestattet werden, und Ärztinnen und Ärzte sollen bei Verdacht enger zusammenarbeiten dürfen. Für die Partei steht das Kindeswohl an erster Stelle.

Die CDU will Kinder besser schützen. Jugend-Clubs sollen feste Regeln zum Schutz haben. Das Personal soll dafür geschult werden. Straftaten sollen immer der Polizei gemeldet werden. Ärzte sollen sich bei Verdacht besser austauschen dürfen.

Die Kinderschutzteams der Jugendämter sollen mit Fahrzeug und digitaler Technik ausgestattet werden, Schuldistanz- und Jugenddelinquenz-Teams sollen landesweit gesetzlich verankert werden. Jugendclubs werden zu Schutzkonzepten verpflichtet, die Jugendämter kontrollieren; Straftaten sollen sofort angezeigt werden. Über eine Änderung des Berliner Heilberufekammergesetzes sollen Ärzte bei Verdachtsfällen kooperieren können, damit Gefährdungen durch Arztwechsel nicht unentdeckt bleiben. Familienrichter sollen verbindlich zum Kinderschutz geschult werden, Gewaltschutzambulanzen gestärkt und Frühe Hilfen evaluiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Deshalb werden wir alle Einrichtungen zu verbindlichen Schutzkonzepten mit klaren Handlungsanweisungen, regelmäßigen Schulungen für das Personal und einer konsequenten Umsetzung im Alltag verpflichten.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Der Informationsaustausch zwischen Ärzten bei Verdachtsfällen und eine Meldepflicht für Straftaten in Jugendclubs erweitern staatliche Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten.

„Berliner Chancenpass“ gegen Kinderarmut einführen

Die CDU will einen „Berliner Chancenpass“ als App einführen, der Leistungen für Kinder bündelt und digital zugänglich macht. Aus Sicht der Partei scheitern Leistungen wie das Bildungs- und Teilhabepaket oft an Bürokratie und fehlender Information.

Arme Kinder haben ein Recht auf Hilfe. Viele bekommen sie aber nicht. Die CDU will den „Berliner Chancen-Pass“. Das ist eine App. Kinder finden dort Angebote im Kiez, zum Beispiel Sport oder Nachhilfe.

Über die App sollen Familien sehen, welche Angebote es in ihrem Kiez gibt, und direkt Sportvereine, Musikschulen oder Nachhilfe erreichen. Den Pass soll man auch unmittelbar einsetzen können, zum Beispiel als Eintrittskarte im Schwimmbad. Die Beratung zum Bildungs- und Teilhabepaket soll ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur bleiben. Außerdem will die CDU Initiativen wie „Armut eine Stimme geben“ fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 103)
„Deshalb werden wir einen „Berliner Chancenpass“ einführen, der die Leistungen bündelt, entbürokratisiert und digital zugänglich macht.“
Seite 103 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Programm erleichtert den Zugang zu staatlichen Leistungen für Kinder aus armen Familien und baut so öffentliche Unterstützung aus.

Kita-Qualität erhöhen und 24-Stunden-Kitas ausbauen

Die CDU plant eine Qualitätsoffensive für Kitas mit Fokus auf Sprachförderung und besser qualifiziertem Personal. Zudem sollen flexiblere und längere Betreuungsangebote entstehen, darunter 24-Stunden-Kitas für Beschäftigte im Schichtdienst.

Kitas sollen besser werden. Kinder sollen dort besser Sprache lernen. Das Personal soll besser ausgebildet werden. Es soll mehr Kitas geben, die auch nachts offen sind. Das hilft Menschen, die im Schichtdienst arbeiten.

Ziel sind genug verlässliche und hochwertige Betreuungsplätze für alle Altersstufen bei solider Finanzierung. Ausgebaut werden sollen Betriebskindergärten, Tagesmütter und -väter sowie multiprofessionelle Strukturen und Kita-Sozialarbeit. Für Beschäftigte etwa bei Feuerwehr, Polizei und im Gesundheitswesen sollen 24-Stunden-Kitas und mobile Betreuungsangebote ausgebaut werden. Digitale Werkzeuge sollen Verwaltung vereinfachen und die Kommunikation mit Eltern verbessern.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„Wir werden eine Qualitätsoffensive für Kitas mit einem klaren Schwerpunkt auf Sprachbildung und der Qualifizierung des pädagogischen Personals starten.“
Seite 108 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau öffentlich finanzierter Betreuungsangebote erweitert staatliche Leistungen schrittweise.

Alleinerziehende gezielt unterstützen

Die CDU legt einen Schwerpunkt auf Alleinerziehende. Sie will deren Netzwerk ausbauen, sie vor Wohnungsverlust schützen und ihnen kostenfreie, flexible Betreuung sowie bessere Berufschancen bieten.

Die CDU will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen ihre Wohnung nicht verlieren. Es soll kostenlose Betreuung auch früh und spät geben. Im öffentlichen Dienst soll mehr Arbeit von zu Hause möglich sein. Der Bund soll sie mit Geld besser absichern.

Vorgesehen sind ein besserer Schutz davor, die Wohnung zu verlieren, und verlässliche Hilfe in akuten Notlagen. Kostenlose, flexible Betreuung, gerade zu Randzeiten, soll Familie und Beruf besser vereinbar machen. Die Berufschancen sollen durch familiengerechte Weiterbildung, mehr Homeoffice im öffentlichen Dienst und sensibilisierte Arbeitgeber steigen. Im Bund setzt sich die CDU dafür ein, Alleinerziehende steuerlich stärker zu entlasten, das Kindergeld gerechter anzurechnen und die Regeln beim Wohngeld zu verbessern.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„Wir wollen das Netzwerk für Alleinerziehende weiter ausbauen und ihre Lebenssituation konkret verbessern.“
Seite 108 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr kostenfreie Betreuung und bessere Leistungen wie Wohngeld bauen die soziale Unterstützung schrittweise aus.

Pflegefamilien stärken, Elterngeld für Pflegeeltern

Die CDU will Pflegefamilien weiter entlasten, nachdem sie bereits einen Startbonus eingeführt und Bürokratie abgebaut hat. Geplant sind mehr psychosoziale Hilfen und ein Einsatz auf Bundesebene für ein Elterngeld für Pflegefamilien.

Pflegefamilien nehmen Kinder in schweren Lagen auf. Die CDU will ihnen weiter helfen. Es soll mehr leicht erreichbare Hilfe für die Seele geben. Pflegeeltern sollen auch Elterngeld bekommen. Dafür setzt sich die CDU beim Bund ein.

Das Programm verweist auf den bereits eingeführten „Startbonus Pflegekind“, zusätzliche Hilfen und weniger bürokratische Hürden. Dieser Kurs soll fortgesetzt werden. Niedrigschwellige psychosoziale Angebote sollen wachsen, und auf Bundesebene soll Elterngeld auch für Pflegefamilien gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„Dazu werden wir auch niedrigschwellige psychosoziale Hilfsangebote weiter ausbauen und uns auf Bundesebene weiter für ein Elterngeld für Pflegefamilien einsetzen.“
Seite 109 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Ausweitung des Elterngelds auf Pflegefamilien erweitert eine bestehende Sozialleistung.

Familienleistungen digital und gebündelt anbieten

Die CDU will alle Familienleistungen über das Berliner Familienportal digital zugänglich machen, auch mit automatischer Beantragung. Familienservicebüros und Familienzentren sollen ausgebaut und Behörden familienfreundlicher werden.

Familien sollen Hilfen leicht beantragen können. Alles soll über eine Internet-Seite gehen. Das ist das Berliner Familien-Portal. Kindergeld und Elterngeld sollen automatisch beantragt werden. In Ämtern sollen Familien schneller drankommen.

Kindergeld, Elterngeld und Kitagutscheine sollen automatisiert beantragt werden können. Familienzentren sollen an Kitas und Grundschulen weiterentwickelt werden. Familienservicebüros sollen alle Leistungen für Familien bündeln, damit Beratung aus einer Hand kommt. Behörden sollen Familien bevorzugt bedienen, Öffnungszeiten anpassen und Spielecken anbieten.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„Unser Ziel ist es, alle familienbezogenen Leistungen zentral und digital über das Berliner Familienportal zugänglich zu machen“
Seite 109 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Jugendfreizeiteinrichtungen ausbauen und modernisieren

Die CDU will Jugendfreizeiteinrichtungen ausbauen und modernisieren, auch digital. Aus ihrer Sicht sind sie Orte der Begegnung, Orientierung und Prävention; zudem sollen weitere öffentliche Orte für junge Menschen nutzbar werden.

Jugendclubs sollen mehr und moderner werden. Sie sollen auch gute Computer und Internet haben. Dort treffen sich junge Menschen. Dort bekommen sie Hilfe. In Parks soll es mehr Sport-Geräte geben.

Das Programm sieht in wachsenden Kiezen einen Bedarf an verlässlichen Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche. Eine zeitgemäße digitale Ausstattung soll die Jugendarbeit näher an die Lebenswelt junger Menschen bringen. Calisthenics-Anlagen in Parks sollen ausgebaut und ungenutzte öffentliche Räume für Jugendliche umgestaltet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„Deshalb wollen wir Jugendfreizeiteinrichtungen weiter ausbauen und sie konsequent modernisieren.“
Seite 109 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau öffentlicher Jugendangebote erweitert staatliche Leistungen schrittweise.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Berlin im Vergleich