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Linke zur Bildung

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bildungspaket über 300 Millionen Euro auflegen

Die Linke will ein Bildungspaket im Umfang von 300 Millionen Euro beschließen. Das Geld soll in mehr Personal und in die Förderung einzelner Kinder fließen. Zusätzlich will sie einen sogenannten Bildungsfrieden aushandeln.

Die Linke will 300 Millionen Euro mehr für Bildung ausgeben. Mit dem Geld soll es mehr Personal geben. Kinder sollen besser gefördert werden. Außerdem soll es eine feste Vereinbarung zur Bildung geben. Die Linke nennt sie Bildungs-Frieden.

Das Paket soll Personal und individuelle Förderung stärken. Nach Ansicht der Partei braucht gute Bildung Zeit, gute Bedingungen und genügend Menschen, die sie leisten. Der angestrebte Bildungsfrieden soll durchgehende Bildungswege, den Bestand von Schulstandorten, gute Arbeitsbedingungen und eine verlässliche Unterrichtsversorgung sichern. Ein besonderes Augenmerk legt das Programm auf die Übergänge von der Kita in die Schule und von der Schule in Ausbildung oder Studium.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Ein 300-Millionen-Euro-Bildungspaket auf den Weg bringen, um Personal und individuelle Förderung zu stärken.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche öffentliche Ausgaben von 300 Millionen Euro für Bildung bauen staatliche Leistungen aus.

Kita beitragsfrei halten und Gruppen verkleinern

Die Linke will die Kita weiterhin ohne Elternbeiträge anbieten und die Qualität verbessern, zuerst in Krippe und Hort. Die Gruppen sollen schrittweise kleiner werden. Außerdem soll es ein verpflichtendes Vorschuljahr geben.

Die Kita soll für Eltern kostenlos bleiben. Die Gruppen sollen kleiner werden. In der Krippe sollen vier Kinder in einer Gruppe sein. Im Hort sollen es 18 Kinder sein. Vor der Schule soll es ein Pflicht-Jahr zur Vorbereitung geben.

Die Gruppengröße soll in der Krippe nach und nach auf vier Kinder und im Hort auf 18 Kinder sinken. Jedes Kind soll eine Garantie auf Tagesbetreuung in der Nähe des Wohnorts erhalten. Bei allen Kindern im Alter von viereinhalb Jahren soll der Sprachstand erhoben werden, zusätzliche Sprachfachkräfte sollen die Förderung verbessern. Die Partei will beim Bund Startchancen-Kitas durchsetzen und Profil-Kitas stärken, etwa für Schwimmen oder Niederdeutsch. Ein verbindliches Vorschuljahr soll den Wechsel in die Schule erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Kleinere Gruppen, insbesondere eine schrittweise Absenkung der Gruppengröße in der Krippe auf je vier Kinder pro Gruppe und im Hort je 18 Kinder pro Gruppe.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Beitragsfreiheit bleibt und die öffentliche Betreuung wird mit kleineren Gruppen und mehr Fachkräften ausgebaut.

Mehr Schulpersonal einstellen und Lehrkräfte entlasten

Die Linke will die Schulen mit deutlich mehr Personal ausstatten und Teams aus verschiedenen Berufen aufbauen. Lehrkräfte sollen künftig nur noch 25 Stunden pro Woche unterrichten müssen. An jeder Schule soll es Schulsozialarbeit geben.

Die Linke will mehr Personal an den Schulen. Dazu gehören Lehrer, Helfer und Psychologen. Lehrer sollen weniger Stunden pro Woche unterrichten. Jede Schule soll Schul-Sozialarbeit bekommen. So sollen Lehrer mehr Zeit für die Kinder haben.

Vorgesehen sind 950 zusätzliche Stellen für Lehrkräfte, 500 Alltagshilfen, 300 unterstützende pädagogische Fachkräfte, 100 Verwaltungsfachkräfte und 100 Psychologinnen und Psychologen. Schulleitungen sollen 2000 zusätzliche Anrechnungsstunden erhalten, etwa für eine zweite Stellvertretung. Die Pflichtstundenzahl soll an allen Schularten schrittweise auf 25 pro Woche sinken. Das medienpädagogische Zentrum soll mehr Personal bekommen. An Grund- und Regionalschulen sollen Höhergruppierungen eingeführt werden, die Beförderungen ersetzen, und an beruflichen Schulen eine Klassenleiterstunde.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Die Unterrichtsverpflichtung an allen Schularten schrittweise auf 25 Wochenstunden absenken.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Tausende zusätzliche Stellen im öffentlichen Schuldienst erweitern staatliche Leistungen und Ausgaben.

Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern ausbauen

Die Linke will, dass Schülerinnen und Schüler Demokratie im Schulalltag praktisch erleben. Dafür sollen die Schülerräte auf allen Ebenen mehr Geld und mehr Rechte bekommen. Hinzu kommen verpflichtende Klassenräte, ein Projekttag und Juniorwahlen.

Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Die Schüler-Räte sollen mehr Geld und mehr Rechte bekommen. Jede Klasse soll einen Klassen-Rat haben. Einmal im Jahr soll es einen Projekt-Tag zur Demokratie geben. An allen Schulen soll es Junior-Wahlen geben.

Die Schülerräte in Kreisen und Städten sollen einheitlich und besser finanziert werden, eigene Budgets erhalten und Anträge stellen sowie reden dürfen. Schülervertreterinnen und -vertreter sollen für Fortbildungen freigestellt werden und an den Rahmenplänen mitwirken. Klassenleiterstunden sollen Pflicht werden und als Klassenrat gestaltet sein; das Bildungsministerium soll dazu Handreichungen erstellen. Ein jährlicher Pflicht-Projekttag soll Beteiligungsmöglichkeiten bekannt machen. Juniorwahlen an allen Schulen richten sich an unter 16-Jährige, und ein Netzwerk soll Schülerräte und Jugendbeiräte verbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Die demokratische Teilhabe von Schüler:innen fördern. Dazu gehört insbesondere die Stärkung des Landes-, sowie der Stadt- und Kreisschüler:innenräte“
Seite 5 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulstress senken und Noten teilweise abschaffen

Die Linke will den Schulalltag für Schülerinnen und Schüler weniger belastend machen. Dazu sollen Noten in Kunst, Musik und Sport wegfallen und höchstens zwei Klausuren oder Tests pro Woche erlaubt sein. Die Partei begründet das mit Stress und Überlastung, vor allem bei Kindern aus ärmeren Familien.

Die Linke will weniger Stress in der Schule. In Kunst, Musik und Sport soll es keine Noten mehr geben. Pro Woche soll es höchstens zwei Tests geben. Es soll ein neues Fach zu Beziehungen, Sexualität und Gesundheit geben. Schüler sollen Digital-Geräte von der Schule bekommen.

Die Benotung in Kunst, Musik und Sport soll entfallen, außer wenn die Fächer als Leistungskurs gewählt sind. Schulen sollen Leitlinien für Pausen erhalten und Ruhe- sowie Gemeinschaftsräume bereitstellen. Resilienzförderung und Lerntrainings sollen in die Rahmenpläne kommen. Nach britischem Vorbild soll ein Fach zu Beziehungen, Sexualkunde und Gesundheit entstehen. Vorgesehen sind außerdem Digitalgeräte für alle, kostenlose Menstruationsprodukte, Gutscheine für Lernmaterial und anonyme Rückmeldebögen zum Unterricht.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Abschaffung der Benotung in Kunst, Musik und Sport, sofern die Fächer nicht als Leistungskurse belegt werden.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Geräte, Lernmittelgutscheine und Hygieneprodukte würden künftig öffentlich finanziert.

  • Gesellschafteher progressiv

    Weniger Benotung, ein eigenes Fach zu Beziehungen und Sexualkunde und kostenlose Menstruationsprodukte verschieben Schule in eine progressive Richtung.

Schulsozialarbeit und psychologische Hilfe an Schulen ausbauen

Die Linke will an jeder Schule mindestens eine Fachkraft für Schulsozialarbeit, dauerhaft über ein Landesprogramm finanziert. Außerdem sollen Hilfsangebote für die psychische Gesundheit junger Menschen wachsen. Das Programm begründet dies mit zunehmenden Belastungen durch Stress und Krisen.

Jede Schule soll mindestens eine Fachkraft für Schul-Sozialarbeit bekommen. Das Land soll das dauerhaft bezahlen. Es soll auch mehr Hilfe für die Seele von Kindern geben. Die Linke sagt: Kinder leiden immer mehr unter Stress und Krisen.

Vorgesehen sind mehr Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, digitale Hilfsangebote und Schulpsychologie im ganzen Land. Im Schulalltag sollen Fähigkeiten wie der Umgang mit Stress und Gefühlen sowie gesundes Verhalten vermittelt werden. Die Schulsozialarbeit soll durch ein Landesprogramm auf Dauer abgesichert werden, mit wenigstens einer Stelle je Schule.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Schulsozialarbeit stärken: mindestens eine:r Schulsozialarbeiter:in pro Schule, dauerhaft gesichert durch ein Landesprogramm.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr dauerhaft vom Land finanzierte Stellen an Schulen bauen öffentliche Leistungen schrittweise aus.

Förderschulen in inklusive Regelschulen umwandeln

Die Linke will sämtliche Förderschulen nach und nach zu inklusiven Regelschulen machen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen so gemeinsam lernen. Das Programm versteht Inklusion als Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Die Linke will Förder-Schulen Schritt für Schritt umwandeln. Daraus sollen normale Schulen für alle Kinder werden. Kinder mit und ohne Behinderung lernen dann zusammen.

Die Umwandlung soll schrittweise erfolgen und alle Förderschulen im Land betreffen. Ziel sind Regelschulen, die inklusiv arbeiten. Die Linke ordnet das Vorhaben in ihr Ziel ein, Barrieren abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Alle Förderschulen schrittweise in inklusive Regelschulen umwandeln.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Die Auflösung des eigenständigen Förderschulsystems zugunsten gemeinsamer Schulen baut das heutige Schulsystem im Sinne der Inklusion grundlegend um.

Elternunabhängiges BAföG und günstiges Mensaessen durchsetzen

Die Linke will ein BAföG, das unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt wird, nicht zurückgezahlt werden muss und über der Armutsgrenze liegt. Mensen sollen täglich mindestens ein Essen für höchstens 2,50 Euro anbieten. Ein Studium soll nach Sicht der Partei nicht von Herkunft oder Einkommen abhängen.

Studierende sollen Geld vom Staat bekommen, egal was die Eltern verdienen. Sie müssen das Geld nicht zurückzahlen. In der Mensa soll es jeden Tag ein Essen für höchstens 2,50 Euro geben. Es soll mehr Plätze in Wohnheimen geben.

Steigende Semesterbeiträge will die Linke verhindern, Studiengebühren für internationale Studierende lehnt sie ab. Die Studierendenwerke sollen ausreichend Geld erhalten, mehr Wohnheimplätze schaffen und dafür das Bundesprogramm „Junges Wohnen“ nutzen. Ihre psychosoziale Beratung soll dauerhaft bestehen und wachsen. Der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte soll einfacher werden, und für Studierende mit Sorgeaufgaben, Job oder Behinderung soll es Nachteilsausgleiche geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Ein elternunabhängiges, bedarfsgerechtes BAföG als Vollzuschuss oberhalb der Armutsgrenze erkämpfen.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein BAföG ohne Elternprüfung und ohne Rückzahlung baut die heutige Studienförderung zu einer allgemeinen staatlichen Leistung um.

Dauerstellen und höhere Grundfinanzierung an Hochschulen sichern

Die Linke will an Hochschulen unbefristete Stellen für dauerhafte Aufgaben und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Die Grundzuweisung des Landes an die Hochschulen soll steigen. Zum Schutz der Wissenschaftsfreiheit sollen die Hochschulen das Berufungsrecht erhalten.

An Hochschulen soll es mehr feste Stellen geben. Studierende, die dort arbeiten, sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Das Land soll den Hochschulen mehr Geld geben. Hochschulen sollen selbst entscheiden, wer Professorin oder Professor wird.

Alle Statusgruppen sollen mehr Mitbestimmung bekommen; studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sollen von den Personalräten vertreten werden, der Sonderstatus einer eigenen Hilfskräftevertretung soll entfallen. Die Studierendenschaft soll unabhängig und finanziell gesichert bleiben. Die Rahmenfinanzierung soll so reformiert werden, dass sie vor autoritären Eingriffen in die Wissenschaftsfreiheit schützt. Für wachsende Aufgaben sind zusätzliche Verwaltungsstellen vorgesehen. Die Forschung soll enger mit Kommunen, Gesellschaft und Praxis zusammenarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Dauerstellen für Daueraufgaben in Wissenschaft und Verwaltung und verlässliche Karrierewege auch jenseits der Professur.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr unbefristete Stellen, Tarifbindung und höhere Landeszuweisungen erhöhen öffentliche Ausgaben und Arbeitnehmerrechte an Hochschulen.

Hochschulen digital, klimaneutral und international aufstellen

Die Linke will die Hochschulen des Landes mit einem dauerhaft finanzierten Digitalpakt modernisieren und sie durch Investitionen klimaneutral machen. Außerdem sollen mehr Studierende und Forschende aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Die Linke will die Hochschulen moderner machen. Dafür soll es einen Digital-Pakt mit festem Geld geben. Die Gebäude sollen dem Klima nicht mehr schaden. Mehr Menschen aus anderen Ländern sollen hier studieren und forschen.

Das Programm sieht einen Digitalpakt für die Hochschulen vor, dessen Finanzierung auf Dauer gesichert ist. Freie Software sowie offen zugängliche Lehr- und Forschungsmaterialien sollen gefördert werden. Investitionen in Gebäude und Infrastruktur sollen die Hochschulen klimaneutral machen. Das Hochschulmarketing des Landes soll gemeinsam mit den Hochschulen besser werden, und die Hochschulen sollen sich als Orte des Wissens für die Allgemeinheit öffnen. Zudem nennt das Programm verbindliche Zielquoten für mehr Professorinnen und Frauen in Leitungen sowie paritätisch besetzte Berufungskommissionen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Einen Hochschul-Digitalpakt mit nachhaltiger Finanzierung etablieren.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche, dauerhaft gesicherte öffentliche Mittel für Hochschulen bedeuten mehr staatliche Investitionen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Verbindliche Zielquoten für Frauen in Professuren und Leitungen bauen die Gleichstellung an Hochschulen aus.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Investitionen sollen die Hochschulen klimaneutral machen, was den Klimaschutz im öffentlichen Bereich schrittweise ausbaut.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich