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AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Bereit für die blaue Wende. AfD-Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 93 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wohneigentum erleichtern und steuerlich begünstigen

Die AfD will, dass sich mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung leisten können. Steuerliche Vorteile sollen an Bedingungen wie regionaltypisches Bauen oder bezahlbare Mieten geknüpft werden. Auch barrierefreie und altersgerechte Wohnungen sollen gefördert werden.

Die AfD will: Mehr Menschen sollen ein eigenes Haus kaufen können. Wer gut für das Land baut, soll weniger Steuern zahlen. Das gilt zum Beispiel bei günstigen Mieten. Das Land soll auch Wohnungen für alte Menschen fördern.

Das Programm begründet die Forderung damit, dass das Land eine der niedrigsten Eigentumsquoten unter den Flächenländern hat. Eigentum bindet aus Sicht der AfD Fachkräfte an die Region, erlaubt das Zusammenleben mehrerer Generationen und senkt auf Dauer den Bedarf an Sozialwohnungen. Steuerliche Vorteile soll bekommen, wer nachhaltig und im regionalen Stil baut, günstige Mieten zusichert, Arbeitsplätze schafft oder sichert oder Wohnraum für mehrere Generationen ermöglicht. Barrierefreie Wohnungen sollen gefördert werden, damit Menschen im Alter selbstbestimmt zu Hause leben können.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„wer arbeitet, Verantwortung übernimmt und hier seinen Lebensmittelpunkt hat, soll die Chance haben, ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu erwerben.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerliche Vergünstigungen und die Stärkung privaten Eigentums verschieben die Wohnungspolitik schrittweise in Richtung Eigenverantwortung und niedrigere Abgaben.

Baurecht vereinfachen und Vorschriften streichen

Die AfD will Bauvorschriften abbauen, die sie für überflüssig hält, und eine landesweit einheitliche Regelung schaffen. Dazu gehören eine Reform des Waldgesetzes, angepasste Heizungsnormen und kurze Fristen für Artenschutzgutachten.

Die AfD will, dass man schneller bauen kann. Dafür will sie Bau-Regeln streichen. Im ganzen Land sollen die gleichen Regeln gelten. Gutachten zum Schutz von Tieren sollen schneller fertig sein.

Nach Darstellung des Programms verzögert Bürokratie Bauvorhaben, und der Bauturbo des Bundes wirkt nicht, weil Kommunen zusätzliche Einschränkungen machen. Das Waldgesetz soll so geändert werden, dass wild gewachsene Pflanzen auf Grundstücken nicht so schnell als Wald gelten. Heizungsnormen sollen angepasst werden, damit Anlagen nicht zu groß ausgelegt werden müssen. Für Artenschutzgutachten sollen feste, kurze Fristen gelten, langfristige Beobachtungen nur noch bei Großbauten. In Mischgebieten sollen geeignete Gewerbeflächen grundsätzlich zu Wohnungen werden dürfen, wenn nicht störendes Gewerbe bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir werden überflüssige Bauvorschriften abschaffen. So werden wir das Waldgesetz grundlegend reformieren, damit Wildwuchs auf Grundstücken nicht vorschnell zu Wald deklariert wird.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Abbau von Bauvorschriften und kürzere Fristen bei Naturschutzgutachten bedeuten weniger Regulierung für Bauherren.

Bezahlbaren Wohnraum erhalten, Leerstand nutzen

Die AfD will Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen gezielt unterstützen. Leer stehende Gebäude sollen durch geförderte Sanierungen und Umbauten wieder nutzbar werden. Wohnraum soll vorrangig für Einheimische bezahlbar bleiben, auch gegenüber dem Druck durch Ferienwohnungen.

Die AfD will günstige Wohnungen erhalten. Sie will Genossenschaften und Wohnungs-Firmen der Gemeinden helfen. Leere Häuser sollen mit Förder-Geld umgebaut werden. Menschen, die hier leben, sollen Vorrang vor Ferien-Wohnungen haben.

Das Programm nennt steigende Nebenkosten, teure Neubauten und den Tourismus als Gründe für knappen bezahlbaren Wohnraum. Durch die Nutzung von Leerstand soll neuer Wohnraum entstehen, ohne weitere Flächen zu verbrauchen. Wo es sinnvoll erscheint, sollen auch Teilabrisse gefördert werden. Den Tourismus bezeichnet die AfD als wichtigen Wirtschaftszweig, der aber nicht dazu führen dürfe, dass Ferienwohnungen und Zweitwohnsitze Einheimische verdrängen.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen unterstützen wir gezielt, weil sie seit Jahrzehnten für Stabilität und faire Mieten sorgen.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gezielte Unterstützung für genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen sowie Sanierungsförderung bauen die öffentliche Rolle am Wohnungsmarkt schrittweise aus.

Kleingärten und Siedlungen vor Investoren schützen

Die AfD will Kleingärten, Wochenendsiedlungen und Siedlungsvereine dauerhaft absichern. Ihre Interessen sollen in der Stadt- und Regionalplanung verbindlich berücksichtigt werden. Werden solche Flächen verkauft, sollen Einheimische Vorrang vor auswärtigen Investoren haben.

Die AfD will Kleingärten und Wochenend-Siedlungen schützen. Städte sollen sie bei ihrer Planung beachten müssen. Vereine und Pächter sollen sicher bleiben können. Beim Verkauf sollen Menschen aus dem Ort zuerst kaufen dürfen.

Das Programm beschreibt Kleingärten und Siedlungen als gewachsene Tradition und als Orte der Gemeinschaft. Für viele Menschen seien sie die einzige bezahlbare Möglichkeit, im Grünen zu leben. Die Flächen sollen nicht für Bauprojekte von Investoren aufgegeben werden. Rechtliche und finanzielle Bedingungen sollen so gestaltet werden, dass Vereine und Pächter auf Dauer Sicherheit haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Beim Verkauf von Kleingarten- und Siedlungsflächen sollen Ortsansässige und ortsnahe Interessenten vorrangig berücksichtigt werden, bevor externe Investoren zum Zuge kommen.“
Seite 93 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Vorrang für Ortsansässige beim Flächenverkauf und verbindliche Planungsvorgaben schränken den freien Grundstücksmarkt ein.

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Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich