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SPD zum Wohnen

Aus dem Programm „Regierungsprogramm 2026–2031: Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bezahlbaren Wohnraum und Wohnheimplätze fördern

Die SPD will den Bau von Wohnungen mit bezahlbaren Mieten fördern und in Zentren die Mietpreisbremse anwenden. Familien sollen beim Erwerb von Eigentum unterstützt werden, und für Auszubildende und Studierende sind 1.000 Wohnheimplätze geplant.

Wohnen soll bezahlbar bleiben. Die SPD will den Bau günstiger Wohnungen fördern. In beliebten Orten soll die Miet-Preis-Bremse gelten. Sie begrenzt, wie hoch eine neue Miete sein darf. Für junge Leute soll es 1.000 Plätze im Wohnheim geben.

Im Blick hat das Programm vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen aus allen Generationen. Die Mietpreisbremse soll die Mieten in Zentren, auch touristischen, stabil halten. Familien sollen über die geplante Förderbank Darlehen mit vergünstigten Zinsen für Wohneigentum erhalten. Die 1.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und Studierende können neu gebaut oder saniert sein und sollen günstigen Wohnraum für junge Menschen sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„Wir fördern Wohnungsbau für bezahlbare Mieten, halten Mieten in (touristischen) Zentren mit der Mietpreisbremse stabil und fördern Eigentumsbildung insbesondere für Familien.“
Seite 4 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Wohnbauförderung, die Mietpreisbremse und vergünstigte Darlehen sind staatliche Eingriffe und Leistungen im Wohnungsmarkt, die ausgebaut oder fortgeführt werden.

Hotelbau an Wohnraum für Beschäftigte knüpfen

Die SPD will, dass neue Hotelprojekte künftig mit Wohnungen für Tourismusbeschäftigte verbunden werden können. Dafür soll sich das Land beim Bund für entsprechende Regeln im Baurecht einsetzen. Der Tourismus soll sich so entwickeln, dass die Interessen der Einheimischen an bezahlbarem Wohnraum und Lebensqualität gleichrangig zählen.

In Urlaubs-Orten fehlen oft bezahlbare Wohnungen. Wer ein Hotel baut, soll auch Wohnungen für die Beschäftigten bauen. Die SPD will dafür neue Regeln vom Bund. Die Wünsche der Einheimischen sollen genauso wichtig sein wie die der Gäste.

Das Land soll beim Bund auf baurechtliche Möglichkeiten hinwirken, Hotelvorhaben nur zusammen mit Wohnungen für Beschäftigte der Branche zuzulassen. Auch gegenüber den Kommunen will die SPD für diese Koppelung werben. Bei allen Vorhaben vor Ort sollen die Belange von Gästen und Anwohnern beachtet werden. Das Programm begründet dies damit, dass ein Reiseziel nur attraktiv sei, wenn die Bevölkerung die Gäste willkommen heiße.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Das Land wird sich gegenüber dem Bund für baugesetzliche Möglichkeiten einsetzen, Hotelprojekte nur gemeinsam mit der Schaffung von Wohnraum für Beschäftigte im Tourismus umsetzen zu dürfen“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Investoren soll eine neue baurechtliche Auflage gemacht werden können, was mehr Regulierung des Marktes bedeutet.

Mietpreisbremse und Zweckentfremdungsregeln beibehalten

Die SPD will die Mietpreisbremse in Rostock, Greifswald und mehreren Tourismusorten behalten, bis sich die Wohnungsmärkte dort entspannen. In stark belasteten Tourismusregionen sollen Satzungen gegen Zweckentfremdung weiter verhindern, dass Wohnungen zu Ferienwohnungen werden.

In manchen Orten sind Wohnungen knapp und teuer. Dort gilt die Miet-Preis-Bremse. Sie begrenzt die Miete bei neuen Verträgen. Die SPD will sie behalten. Außerdem sollen weniger Wohnungen zu Ferien-Wohnungen werden.

Die Mietpreisbremse soll so lange gelten, wie die Märkte in den betroffenen Orten angespannt bleiben. Zweckentfremdungssatzungen sollen Wohnraum für die Bevölkerung vor Ort sichern und die Umwandlung in Ferienwohnungen eindämmen. Die SPD versteht Wohnen als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und unterscheidet zwischen angespannten Märkten in Städten und Tourismusregionen und dem ländlichen Raum, wo es um Leerstand und passende Wohnformen geht.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Deshalb halten wir an der Mietpreisbremse in Rostock und Greifswald sowie mehreren touristischen Hotspots fest, solange sich die Märkte dort nicht spürbar entspannen.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die bestehende Mietregulierung wird ausdrücklich beibehalten und gegen ein Auslaufen verteidigt, was für staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt steht.

Wohnheime für Auszubildende und Studierende fördern

Die SPD will die Förderung von Wohnangeboten für junge Menschen weiterentwickeln und dafür Bundesmittel nutzen. Im Mittelpunkt stehen neue und erweiterte Wohnheime für Auszubildende und Studierende.

Junge Menschen brauchen bezahlbare Zimmer. Die SPD will mehr Wohnheime für Azubis und Studierende. Dafür nutzt das Land Geld vom Bund. Die Förderung soll einfach sein.

Die Förderung soll sich im Rahmen der vom Bund bereitgestellten Programme bewegen. Sie soll möglichst zielgenau und mit wenig Bürokratie ausgestaltet werden. Gefördert werden sollen vor allem der Neubau und die Erweiterung von Wohnheimen.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Wir setzen dabei insbesondere auf die Neuerrichtung und den Ausbau von Wohnheimen für Auszubildende und Studierende.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung für Wohnheime soll weiterentwickelt werden, was staatliche Investitionen in Wohnraum schrittweise ausbaut.

Sozialen Wohnungsbau und aktive Bodenpolitik stärken

Die SPD setzt auf sozialen Wohnungsbau und gemischte Quartiere, um Verdrängung zu verhindern. Kommunen sollen beim Ankauf von Grundstücken auf Vorrat unterstützt werden, und modulares sowie serielles Bauen soll stärker gefördert werden.

Die SPD will mehr Sozial-Wohnungen. In einem Viertel sollen arme und reiche Menschen zusammen wohnen. Gemeinden sollen Grundstücke kaufen und für Wohnungen bereithalten. Häuser aus fertigen Bau-Teilen sollen mehr Förderung bekommen.

Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen sollen wirtschaftlich arbeiten können und ohne unnötige Hürden an Fördergeld kommen. Beim Boden gilt für die SPD der Grundsatz, dass das Gemeinwohl vor Spekulation steht. Modulares und serielles Bauen sieht das Programm als Weg zu schnellerem und günstigerem Wohnraum. Die Förderprogramme des Landes für Neubau und Modernisierung sowie die Wirkung der vereinfachten Landesbauordnung sollen laufend geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Großwohnsiedlungen will die SPD besonders berücksichtigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir wollen Kommunen bei der strategischen Grundstücksbevorratung unterstützen und setzen auf eine aktive Bodenpolitik, die bezahlbares Wohnen langfristig sichert.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Geförderter Wohnungsbau und kommunaler Grundstückserwerb sollen ausgebaut werden, was die Rolle der öffentlichen Hand am Wohnungsmarkt schrittweise stärkt.

Barrierefreies Wohnen im ländlichen Raum fördern

Die SPD will Bau und Sanierung bezahlbarer, barrierefreier Wohnungen auch auf dem Land weiter fördern. Ältere Menschen sollen so in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können; energetische Sanierungen sollen bezahlbar bleiben.

Auch auf dem Land soll es passende Wohnungen geben. Ältere Menschen brauchen Wohnungen ohne Stufen und Hindernisse. Die SPD will solche Wohnungen fördern. So können Ältere in ihrem Dorf bleiben.

Die Förderung soll neben Ober- und Mittelzentren auch ländliche Orte mit funktionierender Infrastruktur erfassen, etwa mit Arzt, Schule, Einkaufsmöglichkeit und Nahverkehr. Neubauförderung in nichtzentralen Orten bleibt als Einzelfallentscheidung möglich, wenn medizinische Versorgung und Güter des täglichen Bedarfs in der Nähe vorhanden sind. Die Landesprogramme für barrierefreien, altersgerechten und energetischen Umbau sollen landesweit gelten. Energetische Sanierungen will die SPD „mit Augenmaß“ begleiten. Familienfreundliche Quartiere mit sicheren Wegen und Spielmöglichkeiten gehören ebenfalls zum Ziel.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir werden auch weiterhin gezielt den Bau und die Sanierung bezahlbarer, barrierefreier Wohnungen im ländlichen Raum fördern.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Wohnraumförderung im ländlichen Raum wird fortgeführt und gezielt eingesetzt, was staatliche Förderung im bestehenden System betont.

  • Klimaausgewogen

    Energetische Sanierungen sollen weiterlaufen, aber mit Rücksicht auf die Bezahlbarkeit, sodass Klimaschutz und Kosten gegeneinander abgewogen werden.

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