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Linke zum Wohnen

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wohnen als Grundrecht verankern, Mieten deckeln

Die Linke will über den Bundesrat erreichen, dass ein Grundrecht auf Wohnen ins Grundgesetz kommt. Sie unterstützt einen bundesweiten Mietendeckel in Gebieten mit knappem Wohnraum und will die Mietpreisbremse reformieren. Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen sollen weniger als 30 Prozent davon für das Wohnen ausgeben müssen.

Die Linke sagt: Wohnen ist ein Grundrecht. Das soll im Grundgesetz stehen. Wo Wohnungen knapp sind, soll es eine Obergrenze für Mieten geben. Niemand mit wenig Geld soll zu viel für das Wohnen zahlen. Es soll mehr Wohnheim-Plätze für Studierende und Azubis geben.

Das Land soll eine Bundesratsinitiative für das Grundrecht auf Wohnen starten. Die Förderprogramme für sozialen Wohnungsbau sollen reformiert und attraktiver werden. Barrierefreie, gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnformen sollen gestärkt werden, und Barrierefreiheit soll fester Teil der Ausbildung planender Berufe sein. Für Studierende und Auszubildende sollen mehr Wohnheimplätze entstehen, finanziert auch aus dem Bundesprogramm „Junges Wohnen“. Ein Förderprogramm soll Nachbarschaftsregale und Plauderbänke unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Einen bundesweiten Mietendeckel für Orte mit angespanntem Wohnungsmarkt unterstützen und eine wirksame Reform der Mietpreisbremse anstoßen.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein bundesweiter Mietendeckel und ein Grundrecht auf Wohnen wären neue, weitreichende Eingriffe des Staates in den Wohnungsmarkt.

Öffentliche Wohnungsunternehmen und Flächen vor Privatisierung schützen

Die Linke will kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen wirtschaftlich absichern und ihren Verkauf an Private verhindern. Flächen von Land und Kommunen sollen in öffentlicher Hand bleiben und dem sozialen Wohnungsbau dienen. Aus Sicht der Partei sichern diese Unternehmen dauerhaft bezahlbares Wohnen.

Viele Wohnungen gehören Städten oder Genossenschaften. Die Linke will diese Unternehmen schützen. Sie sollen nicht an private Firmen verkauft werden. Auch Grundstücke von Land und Gemeinden sollen nicht verkauft werden. Dort sollen Sozial-Wohnungen entstehen.

Altschulden kommunaler Wohnungsunternehmen sollen abgebaut werden. Grundstücke im Besitz von Land und Kommunen sollen nicht privatisiert, sondern für sozialen Wohnungsbau vorgehalten werden. Die Partei will prüfen, ob das Land eine eigene Wohnungsgesellschaft gründet. Kommunen sollen Hilfe bekommen, wenn sie Mietspiegel einführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Die wirtschaftliche Stabilität kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen sichern und Privatisierungen verhindern.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliches Eigentum an Wohnungen und Boden soll gesichert und möglicherweise um eine Landesgesellschaft erweitert werden.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich