Sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau ausweiten
Das BSW will stark in den sozialen Wohnungsbau investieren, zuerst in Kommunen mit angespanntem Markt. Über den Bundesrat soll eine Wohnungsgemeinnützigkeit eingeführt werden, und öffentliche Wohnungen und Grundstücke sollen nicht mehr privatisiert werden.
In vielen Städten fehlen günstige Wohnungen. Das BSW will mehr Sozial-Wohnungen bauen. Gemeinnützige Wohnungs-Firmen sollen Förderung bekommen. Der Staat soll keine Wohnungen mehr verkaufen.
Nach Angaben des Programms sank der Bestand an Sozialwohnungen in Brandenburg von 53.107 im Jahr 2015 auf 19.800 im Jahr 2023. Ein Landesprogramm soll die Versorgung mit Wohnungen in Stadt und Land absichern, und gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften sollen gefördert werden. Wohnen soll sich nach Auffassung der Partei am Gemeinwohl und nicht an Gewinninteressen ausrichten. Auch gegen zunehmende Obdachlosigkeit will das BSW vorgehen. Eine bessere Anbindung ländlicher Räume soll den Markt entlasten.
Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Dazu werden wir eine Bundesratsinitiative zur Einführung einer echten Wohnungsgemeinnützigkeit initiieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr öffentliche Investitionen in Sozialwohnungen und ein Privatisierungsstopp stärken die Rolle des Staates am Wohnungsmarkt.