Grunderwerbsteuer für Erstkäufer senken, Wohnungsbau fördern
Die CDU will die Eigentumsquote erhöhen und mit einem „Brandenburg-Bonus“ Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für den ersten selbstgenutzten Wohnraum einführen. Zugleich soll der Bau bezahlbarer Wohnungen weiter gefördert und mehr Bauland ausgewiesen werden. Aus Sicht des Programms soll Wohnen nicht zur sozialen Frage werden.
Mehr Menschen sollen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Wer zum ersten Mal kauft und selbst einzieht, soll weniger Steuer zahlen. Diese Steuer heißt Grunderwerb-Steuer. Für jeden Erwachsenen bleiben 150.000 Euro steuerfrei, für jedes Kind 100.000 Euro. Außerdem soll es mehr Bauland und Geld für günstige Wohnungen geben.
Beim Ersterwerb von selbstgenutztem Eigentum sollen 150.000 Euro je Erwachsenem und 100.000 Euro je Kind von der Grunderwerbsteuer frei bleiben. Das Land soll die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau vollständig kofinanzieren und das Programm für selbstgenutztes Wohneigentum an gestiegene Baukosten anpassen. Eine Baulandoffensive soll neue Flächen schaffen, Spielräume im Landesentwicklungsplan nutzen und die Planungsförderung der Kommunen erhöhen. Das „Bündnis für Wohnen“ und die Städtebauförderung sollen fortgeführt werden. Für das Bauen sollen eine Genehmigungsfiktion gelten, die Kompetenzstelle für nachhaltiges Bauen ausgebaut und Hürden für Holzbau abgebaut werden.
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„Brandenburg-Bonus einführen: Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum – 150.000 Euro pro Erwachsenen und 100.000 Euro pro Kind“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Neue Steuerfreibeträge und weniger Bauvorschriften überwiegen, auch wenn die staatliche Wohnraumförderung fortgeführt wird.