Wasser im Land besser halten
Die SPD will Wasser zu einem Schwerpunkt der Landespolitik machen und die Strategien dazu zentral zusammenführen. Ziel ist, Wasser in der Fläche zu halten, Anlagen zu erneuern und Gewässer sowie Fische besser zu schützen.
Die SPD will sich stark um das Wasser kümmern. Das Wasser soll länger im Land bleiben. Dafür will sie Gräben, Speicher und Wehre erneuern und neu bauen. Auch Flüsse, Seen und Fische will sie besser schützen.
Wasserbauliche Anlagen wie Gräben, Speicher, Staue, Wehre und Schöpfwerke sollen als Teil der Klimaanpassung ertüchtigt und neu gebaut werden. Die SPD will prüfen, ob eine dritte Gewässerkategorie für kleine Gewässer eingeführt wird, und die Wasser- und Bodenverbände stärken. Abwasser soll stärker genutzt und die vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen vorangebracht werden. Für den Wasserhaushalt der Spree, der vom abgepumpten Wasser der Braunkohletagebaue abhängt, will das Programm Lösungen finden. Nach dem Fischsterben in der Oder 2022 soll der Gewässer- und Fischartenschutz ausgebaut werden; der Ausgleich für Schäden durch geschützte Arten in der Fischerei soll weiterlaufen.
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„Deswegen werden wir Wasser zu einem Schwerpunktthema im Land Brandenburg machen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Land soll mehr in wasserbauliche Anlagen und Gewässerschutz investieren, was die öffentliche Rolle schrittweise ausbaut.