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parteiprogramm

CDU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wolfsbestand aktiv regulieren

Die CDU will den Wolfsbestand in Brandenburg aktiv begrenzen, sobald das rechtlich möglich ist. Aus ihrer Sicht ist der gute Erhaltungszustand bei rund 1.000 Wölfen überschritten und die Schäden für Weidetierhalter sind zu groß.

In Brandenburg leben etwa 1.000 Wölfe. Die CDU findet: Das sind zu viele. Wölfe greifen Weide-Tiere an. Darum sollen Jäger Wölfe schießen dürfen. Das soll passieren, sobald das Gesetz es erlaubt.

Die CDU will den Wolf als geschützte Art in das Jagdrecht des Landes aufnehmen, damit Jäger mehr Rechtssicherheit haben. Die Bundesregierung soll die Regeln zur Entnahme von Wölfen aus Artikel 16 der FFH-Richtlinie komplett ins nationale Recht übertragen. Außerdem soll der Bund bei der EU beantragen, den Wolf in Anhang V der Richtlinie einzuordnen; dort gilt ein geringerer Schutz. Auch der heimische Wildbestand soll vor dem Wolf geschützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„sobald rechtlich möglich, eine aktive Bestandsregulierung vornehmen“
Seite 46 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Jagd und Fischerei stärken

Die CDU sieht Jagd und Fischerei als Beitrag zum Naturschutz und will beide stärken. Jäger sollen stärker ins Wildtiermanagement einbezogen und invasive Arten konsequenter bejagt werden, Fischer sollen geschützte Tierarten leichter entnehmen dürfen.

Die CDU findet: Jäger und Fischer schützen die Natur. Sie will beide stärken. Fremde Tier-Arten sollen mehr gejagt werden. Fischer sollen manche geschützte Tiere leichter töten dürfen. Zum Beispiel Kormorane und Biber.

Neozoen, also eingewanderte Tierarten, die der heimischen Artenvielfalt schaden, sollen intensiver bejagt werden. Beim Waldumbau soll ein Ausgleich zwischen Jägern und Waldbesitzern nach dem Grundsatz „Wald mit Wild“ gelten. Gegenüber dem Bund will die CDU eine einfache Entnahme von Kormoran, Biber, Silberreiher und Fischotter erreichen. Das Waffenrecht des Landes soll nicht verschärft und Genehmigungen für Jagdwaffen sollen beschleunigt werden. Jagd- und Fischereiverbände sollen wie Umweltverbände gefördert werden; geplant sind außerdem Wiederansiedlung von Aal und Lachs, ein Regionalsiegel für Fisch und Wild sowie mehr Naturbildung.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„gegenüber der Bundesregierung für eine unkomplizierte Entnahme geschützter Arten (Kormoran, Biber Silberreiher, Fischotter) zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Fischereiwirtschaft einsetzen“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die CDU lehnt eine Verschärfung des Waffenrechts ab und will Genehmigungen für Jagdwaffen beschleunigen, also weniger staatliche Kontrolle.

Wälder aktiv nutzen und Bioökonomie fördern

Die CDU will die Wälder aktiv und nachhaltig bewirtschaften und ihren Zustand verbessern. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Hanf oder Schilf sollen über eine Bioökonomie-Strategie stärker genutzt werden, etwa im Holzbau.

Die CDU will die Wälder weiter nutzen. Dabei sollen sie gesünder werden. Holz darf auch zum Heizen genutzt werden. Holz, Hanf und Schilf sollen mehr gebraucht werden. Zum Beispiel beim Bauen von Häusern.

Die Kaskadennutzung von Holz soll auch die energetische Verwendung einschließen. Kleine Privatwaldbesitzer und Forstbetriebsgemeinschaften sollen bei Bewirtschaftung und Beratung unterstützt werden, der Waldumbau soll mit heimischen und nichtheimischen standortgerechten Baumarten erfolgen. Vertragsnaturschutz im Wald und ein Ausgleich für Einschränkungen in FFH-Gebieten sollen ausgebaut werden, Waldbrandschutz soll auf Prävention und Bildung setzen. Für die Bioökonomie ist ein Innovationscluster geplant; die Leistung von Kohlenstoffsenken soll honoriert und technische sowie baurechtliche Hürden für nachwachsende Rohstoffe sollen angepasst werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Eine aktive Waldbewirtschaftung ist für uns unbestritten,“
Seite 46 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kleingärten stärker fördern

Die CDU will Kleingärten in den Städten erhalten, weil sie aus ihrer Sicht Erholung, regionale Lebensmittel und Lebensraum für Tiere bieten. Dafür soll mehr Fördergeld bereitstehen.

Fast 100.000 Menschen in Brandenburg nutzen Kleingärten. Die CDU will diese Gärten erhalten. Sie sind gut für Natur und Erholung. Es soll mehr Geld für Kleingärten geben.

Die Mittel der Kleingartenrichtlinie sollen erhöht werden. Eine zweite Förderrichtlinie soll aus dem Umweltetat finanziert werden. Kleingartenvereine sollen beim Wandel ihrer Mitgliedschaft begleitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Mittel für die Kleingartenrichtlinie aufstocken“
Seite 47 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wasserhaushalt aktiv steuern

Die CDU will Hochwasserschutz, Wasserrückhalt und Grundwasserneubildung gemeinsam angehen, weil Klimawandel und höherer Verbrauch das Wasser knapper machen. In der Lausitz sollen Spree, Neiße und Schwarze Elster nach den Bergbauschäden technisch stabilisiert werden.

In Brandenburg wird das Wasser knapper. Die CDU will das Wasser besser steuern. Wasser soll länger in der Landschaft bleiben. Gereinigtes Abwasser soll wieder genutzt werden. In der Lausitz sollen die Flüsse nach dem Bergbau stabilisiert werden.

Die regulierbare Gewässerinfrastruktur soll erhalten und gestärkt werden. Gereinigtes Abwasser nach der 4. Klärstufe soll wiederverwendet oder versickert werden, regionale Wasserkreisläufe sollen gestärkt werden. Die Empfehlungen einer Studie des Umweltbundesamts zur Wasserüberleitung in die Lausitz sollen geprüft und umgesetzt werden. Moore sollen gemeinsam mit den Betroffenen und mit Anreizen und Ausgleich wiedervernässt werden. Die Wassernutzung für Viehtränken soll dauerhaft entgeltfrei bleiben, und Agroforstsysteme sollen gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„zeitnahe Umsetzung einer technischen Lösung zur Stabilisierung der Spree, der Lausitzer Neiße und der Schwarzen Elster nach den bergbaufolgebedingten Schäden“
Seite 48 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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