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CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landwirtschaft mit Robotern, KI und neuer Züchtung modernisieren

Die CDU will Sachsen-Anhalts Landwirtschaft zur innovativsten in Europa machen. Dazu sollen autonome Roboter, Drohnen, KI und neue Züchtungsmethoden schneller eingesetzt werden können. Das soll die Bewirtschaftung effizienter und günstiger machen.

Die CDU will moderne Technik auf den Feldern. Roboter und Drohnen sollen leichter erlaubt sein. Auch neue Methoden der Pflanzen-Zucht sollen helfen. So sollen die Bauern günstiger arbeiten können.

Modellvorhaben und Demonstrationsbetriebe werden weiter unterstützt, und die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau soll zum Kompetenzzentrum werden. Pflanzen, die durch neue Verfahren nur geringfügig verändert sind (Kategorie-1-NGT), sollen rechtlich wie herkömmliche Züchtungen gelten; Forschung dazu, besonders am IPK Gatersleben, wird weiter gefördert. Daten des Landes wie Katasterdaten sollen Betriebe auf Antrag kostenlos erhalten, gebündelt auf einer Plattform. Aus- und Weiterbildung werden an neue Anforderungen angepasst. Neueinsteiger erhalten weiter Starthilfen, Investitionszuschüsse und die Praktikumsprämie; auch Start-ups sollen gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Gleichzeitig beseitigen wir rechtliche Hemmnisse, um autonome Roboter und Drohnen schneller einsetzen zu können.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Abbau rechtlicher Hürden für Technik und Züchtung mit staatlicher Förderung von Forschung, Modellbetrieben und Neueinsteigern.

Ackerflächen schützen und ländlichen Raum stärken

Die CDU will den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen für andere Zwecke deutlich begrenzen und gute Böden vorrangig sichern. Im ländlichen Raum sollen gleichwertige Lebensverhältnisse herrschen. Regionale Vermarktung soll unterstützt werden.

Die CDU will Äcker und Wiesen schützen. Auf gutem Boden soll weiter Landwirtschaft sein und nicht gebaut werden. Das Leben auf dem Dorf soll so gut sein wie in der Stadt. Produkte aus der Region sollen mehr Werbung bekommen.

Als Flächenverbrauch nennt das Programm Versiegelung, Zersiedelung, Industrieansiedlungen auf unbebautem Land und Ausgleichsmaßnahmen. Die Bodenmarktreserve des Landes von 20.000 Hektar bleibt erhalten. Fördergeld von Bund und EU soll vollständig abgerufen werden; dafür werden die Ämter für Landwirtschaft gestärkt. Direktvermarkter und Ernährungsfirmen sollen sich stärker auf Veranstaltungen wie der Grünen Woche zeigen können. Obst- und Weinbau werden unterstützt und ihre Gebiete touristisch beworben.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Insbesondere Böden mit hoher Bonität sind als Grundlage für eine leistungsfähige und nachhaltige Landwirtschaft vorrangig zu sichern.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll die Nutzung von Flächen stärker lenken, eine Bodenreserve halten und Fördermittel voll ausschöpfen, was eine aktive öffentliche Rolle bedeutet.

Tierhaltung ohne strengere Auflagen erhalten

Die CDU will die Nutztierhaltung im Land erhalten und lehnt weitere Verschärfungen der Haltungsstandards ab. Genehmigungen für Ställe sollen einfacher werden, und Dokumentationspflichten sollen sinken. Wer investiert, soll Planungssicherheit haben.

Die CDU will, dass Bauern im Land weiter Tiere halten. Die Regeln für die Haltung sollen nicht strenger werden. Bauern sollen leichter Ställe bauen dürfen. Sie sollen weniger Papiere ausfüllen müssen.

Auf Bundesebene soll eine Gesamtstrategie für die Nutztierhaltung verfolgt werden. Im Baurecht und bei Stallgenehmigungen plant die CDU Vereinfachungen sowie ein Moratorium für technische Standards. Die Weidetierhaltung soll je Großvieheinheit wirtschaftlich unterstützt werden, auch mit Blick auf Artenvielfalt. Dokumentationspflichten werden überprüft und gestrichen, wenn sie Tiergesundheit oder Verbraucherschutz nicht zusätzlich nützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Wir setzen uns für tierwohlgerechte Haltung mit praxisgerechten Standards ein und lehnen zusätzliche Verschärfungen ab.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weitere Auflagen für Tierhalter werden abgelehnt, technische Standards eingefroren und Genehmigungen sowie Dokumentationspflichten vereinfacht, was weniger Regulierung bedeutet.

Agrarbetriebe von CO2-Kosten, Auflagen und Bürokratie entlasten

Die CDU will Land- und Forstwirtschaft von weiter steigenden CO2-Kosten ausnehmen und EU-Recht ohne zusätzliche nationale Auflagen umsetzen. Produktionskosten, Berichtspflichten und Beiträge zur Gewässerunterhaltung sollen sinken. Ziel sind aus Sicht der Partei faire Wettbewerbsbedingungen.

Die CDU will, dass Bauern nicht noch mehr für CO2 zahlen. Deutschland soll keine strengeren Regeln machen als die EU. Bauern sollen weniger Papiere ausfüllen. Auch manche Beiträge sollen für sie sinken.

Bei den CO2-Kosten sollen die Betriebe der energieintensiven Industrie gleichgestellt werden. Gleiche Bedingungen verlangt das Programm bei Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie bei Arbeits- und Sozialstandards. Die sogenannten roten Gebiete mit Düngebeschränkungen sollen nach dem Verursacherprinzip neu abgegrenzt, das Messstellennetz ausgebaut und das Düngerecht von nur einer Behörde vollzogen werden. Die Reform der Gewässerunterhaltung wird mit neuer Beitragsbemessung fortgesetzt, und Wasser soll stärker in der Fläche gehalten werden. Digitale Lösungen wie die Geobox sollen Daten bündeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Auf Bundes- und EU-Ebene werden wir uns für eine 1:1-Umsetzung von EU-Recht einsetzen, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Abgaben, Berichtspflichten und über EU-Recht hinausgehende Auflagen für Agrarbetriebe sollen sinken, was weniger Regulierung und geringere Belastungen bedeutet.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Land- und Forstwirtschaft sollen von weiteren Anstiegen des CO2-Preises ausgenommen werden, womit Kosten und Wettbewerbsfähigkeit Vorrang vor dem Preissignal erhalten.

EU-Agrarbudget ohne Kappung und Kürzungen erhalten

Die CDU will bei der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2028 verhindern, dass Zahlungen an große Betriebe gedeckelt oder gestaffelt gekürzt werden. Kürzungen im Agrarhaushalt der EU lehnt sie ab.

Die EU zahlt Geld an Bauern. Ab 2028 gelten dafür neue Regeln. Die CDU will, dass große Betriebe nicht weniger Geld bekommen. Die EU soll insgesamt nicht bei den Bauern sparen.

Kappung bedeutet eine Obergrenze für Zahlungen je Betrieb, Degression eine mit der Größe sinkende Förderung. Der Agrarsektor soll nach dem Willen der CDU vorrangig behandelt werden. Im mehrjährigen Finanzrahmen der EU verlangt das Programm eine angemessene Mittelausstattung für Land- und Forstwirtschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„dass Kappung und Degression verhindert und der Agrarsektor prioritär behandelt wird“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die bestehenden Agrarsubventionen sollen gegen diskutierte Kürzungen und Obergrenzen verteidigt werden, also öffentliche Zahlungen in bisheriger Höhe erhalten bleiben.

  • Europaeher mehr EU

    Die gemeinsame EU-Agrarfinanzierung soll gegen diskutierte Kürzungen in vollem Umfang erhalten bleiben.

Lebensmittelverschwendung verringern, Ernährungsbildung und Verbraucherschutz stärken

Die CDU will erreichen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden, und die Ernährungsbildung für Kinder und Jugendliche ausbauen. Aus Sicht des Programms missachtet Verschwendung die Arbeit der Erzeuger. Außerdem soll der Verbraucherschutz mehr Gewicht bekommen.

Die CDU will, dass weniger Essen im Müll landet. Kinder sollen in Kita und Schule mehr über gesundes Essen lernen. Die Partei will auch die Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen.

In Schulen und Kindertagesstätten soll Aufklärung über gesunde Ernährung und nachhaltigen Konsum gefördert werden. Das Programm begründet dies damit, dass ein verschwenderischer Umgang mit Nahrung die Produkte und die Arbeit der Erzeugerinnen und Erzeuger entwerte. Den Verbraucherschutz hält die CDU wegen Digitalisierung, Globalisierung und unübersichtlicher Märkte für besonders wichtig; er soll Vertrauen schaffen und vor Risiken schützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir setzen uns für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel ein und wollen Lebensmittelverschwendung konsequent reduzieren.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

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