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Grüne zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Nur mit Grün wird Zukunft draus. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 100 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ökolandbau ausweiten und Umweltleistungen besser bezahlen

Die Grünen wollen den Anteil des ökologischen Landbaus deutlich steigern und Prämien für Arten- und Umweltschutz auf Agrarflächen anheben. Als Fernziel nennt das Programm eine ökologische Bewirtschaftung aller Äcker, Wiesen und Weiden.

Die Grünen wollen mehr Bio-Landwirtschaft. Bauern sollen mehr Geld bekommen, wenn sie die Natur schützen. Zum Beispiel für Blühstreifen am Feld. Tiere sollen artgerecht leben.

Verlässliche Ökoprämien sowie mehr Gewicht für den Ökolandbau in Ausbildung, Beratung, Forschung und Hochschullehre sollen den Flächenanteil erhöhen. Die EU-Agrargelder sollen ab 2028 nicht sinken, die Länder sollen weiter über ihre Verwendung entscheiden, und Umweltleistungen sollen mehr als nur Ertragsausfälle ausgleichen. Gefördert werden sollen Agroforst, Hecken, Humusaufbau, robuste Sorten und Rassen, Hülsenfrüchte sowie die Pflege von Kulturlandschaften durch Beweidung mit Schafen und Ziegen. Die Partei will auf Hybridzucht verzichten und lehnt Patente auf Pflanzen und Tiere ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„unterstützt und sein Flächenanteil soll deutlich“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Prämien und mehr öffentliche Förderung sollen die Landwirtschaft stärker in Richtung ökologischer Ziele lenken.

Agrarland vor Großinvestoren schützen

Die Grünen wollen mit einem Agrarstrukturgesetz kleine und vielfältige Betriebe stärken und dem Höfesterben begegnen. Anteilskäufe an Unternehmen mit Agrarflächen sollen reguliert werden, damit Land nicht an Großinvestoren geht.

Große Firmen kaufen Ackerland auf. Die Grünen wollen das mit einem Gesetz begrenzen. Kleine Höfe sollen bleiben können. Junge Bauern sollen leichter anfangen können.

Sogenannte Share Deals, bei denen Investoren Unternehmensanteile statt der Flächen selbst kaufen, sollen geregelt werden. Agrarflächen von Land und Kommunen sollen nach Kriterien des Gemeinwohls verpachtet werden, damit örtliche Betriebe Zugang zu Boden haben. Junge Landwirte und Gründer sollen gezielt Förderung erhalten, Hofübernahmen sollen leichter werden. Bei Vorschriften setzt die Partei auf mehr Beratung und weniger Bürokratie, außerdem soll der Streuobstanbau stärker gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Durch ein Agrarstrukturgesetz“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Gesetz soll den Handel mit Agrarland über Anteilskäufe regulieren und öffentliche Flächen nach Gemeinwohlkriterien vergeben.

Bis 2035 aus chemischen Pflanzenschutzmitteln aussteigen

Die Grünen wollen den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel bis 2035 schrittweise beenden, zuerst bei Herbiziden. Stoffe wie PFAS und Glyphosat sollen verboten und Betriebe häufiger kontrolliert werden.

Die Grünen wollen keine chemischen Spritzmittel mehr auf den Feldern. Bis 2035 soll damit Schluss sein. Zuerst sollen Mittel gegen Unkraut wegfallen. Auch Glyphosat soll verboten sein.

Der Ausstieg soll mit den Unkrautvernichtern beginnen und die Umweltbelastung senken; das Programm sieht Pestizide als wesentliche Ursache des Artensterbens. Problematische Stoffe wie PFAS, Glyphosat und hormonaktive Substanzen sollen konsequent untersagt werden. Die Kontrollen landwirtschaftlicher Betriebe nach dem Pflanzenschutzgesetz sollen deutlich zunehmen. Die Düngeverordnung soll Verursacher in die Pflicht nehmen und Düngung nach Bedarf sichern. Ergänzend setzt die Partei auf Humusaufbau, Wasserrückhalt in der Landschaft und Bewässerung nur dort, wo sie ökologisch vertretbar und unvermeidbar ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir werden den schrittweisen Ausstieg aus chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein vollständiger Ausstieg aus heute zugelassenen chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln samt Stoffverboten wäre ein grundlegender regulatorischer Eingriff in die Landwirtschaft.

Tierhaltung artgerecht und flächengebunden umbauen

Die Grünen wollen die Tierhaltung in der Landwirtschaft so umbauen, dass sie sich an den Bedürfnissen der Tiere orientiert und die Zahl der Tiere an die verfügbare Fläche gekoppelt ist. Industrielle Tierhaltung soll zurückgehen, um Umwelt und Tiere zu entlasten.

Die Grünen wollen, dass Bauernhöfe ihre Tiere besser halten. Ein Hof soll nur so viele Tiere haben, wie zu seiner Fläche passen. Es soll weniger sehr große Tier-Betriebe geben. Höfe mit guter Tierhaltung sollen Geld vom Staat bekommen.

Auf Bundesebene soll die verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung fortgeführt werden. Das Programm verlangt, Fördermittel für tierwohlgerechte Ställe und deren Betrieb wieder einzuführen und eine dauerhafte Finanzierung zu finden, etwa über einen Tierschutzcent. Pachtflächen von Land und Kommunen sollen bevorzugt an Betriebe gehen, die auf Tierwohl achten. Weidehaltung, vor allem auf Dauergrünland, soll Vorrang vor der Förderung von Stallbauten haben. Außerdem sollen Herdenschutzmaßnahmen gefördert und Weidetierhalter bei vermuteten Wolfsrissen einfach und großzügig entschädigt werden.

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„die Verringerung industrieller Tierhaltung“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt setzt auf mehr staatliche Förderung, Vorgaben zur Tierzahl und eine mögliche neue Abgabe, was den Staat in der Landwirtschaft stärker steuern lässt.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich