Landwirtschaft auf ganzer Fläche nachhaltiger machen
Die SPD will, dass alle landwirtschaftlichen Flächen nachhaltiger bewirtschaftet werden, und orientiert sich dabei an der Zukunftskommission Landwirtschaft. Förderprogramme sollen einfacher werden, die Umstellung auf Ökolandbau wird weiter unterstützt. Böden und Wasser sollen durch weniger Stickstoff und Pflanzenschutzmittel geschützt werden.
Die SPD will eine Landwirtschaft, die die Natur mehr schont. Bauern sollen leichter an Förder-Geld kommen. Wer auf Bio umstellt, bekommt weiter Hilfe. Es soll weniger Dünger und Pflanzen-Schutz-Mittel geben. Das schützt Boden und Wasser.
Förderprogramme sollen vereinfacht und von Bürokratie entlastet werden. Die Partei will breitere Fruchtfolgen, vernetzte Biotope und den Aufbau von Humus fördern, damit Böden fruchtbar bleiben, CO2 binden und Wasser speichern. Stickstoffüberschüsse und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sollen weiter sinken. Neu versiegelte Flächen sollen durch Entsiegelung ausgeglichen werden, langfristig soll netto keine Fläche mehr verbraucht werden. Mit Beratung und einem neuen praxisnahen Netzwerk will die SPD Betriebe beim Einsatz digitaler Technik (Smart Farming) unterstützen. Landwirtinnen und Landwirte sollen ein verlässliches Einkommen haben.
Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Wir wollen, dass auf der gesamten Landwirtschaftsfläche nachhaltiger gewirtschaftet wird.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Mehr Humusaufbau, weniger Stickstoff und ein langfristiger Stopp des Netto-Flächenverbrauchs verschieben die Landwirtschaft schrittweise in Richtung Klima- und Umweltschutz.