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parteiprogramm

SPD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 49 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen

Die SPD will den Unterschied bei der Bezahlung von Frauen und Männern beseitigen. Dafür sollen von der Kita bis ins Berufsleben gleiche Zugangschancen zu sämtlichen Ausbildungen und Berufen gelten.

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Die SPD nennt das ungerecht. Sie will das ändern. Mädchen und Jungen sollen alle Berufe lernen können.

Das Programm stellt fest, dass die Lohnlücke in Brandenburg und in Ostdeutschland insgesamt kleiner ist als anderswo. Die SPD will dennoch weiter daran arbeiten, sie zu schließen. Ansatzpunkt sind Rahmenbedingungen, die schon in der Kita beginnen und bis in den Beruf reichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Deshalb schaffen wir Rahmenbedingungen, die von der Kita bis zur Berufstätigkeit sicherstellen, dass beide Geschlechter dieselbe Chance auf Zugang zu allen Ausbildungs- und Berufsfeldern haben.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Punkt will die Gleichstellung der Geschlechter bei Berufswahl und Bezahlung schrittweise voranbringen.

Berufliche Chancen von Frauen stärken

Die SPD will die berufliche Teilhabe von Frauen und gleichwertige Karrierechancen fördern. Frauen sollen weniger unbezahlte Sorgearbeit tragen und leichter in Vollzeit arbeiten können, bei gleicher Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit.

Die SPD will Frauen im Beruf stärken. Frauen sollen die gleichen Chancen auf Karriere haben. Sie sollen weniger unbezahlte Arbeit für Familie und Pflege leisten müssen. Für gleiche Arbeit soll es gleichen Lohn geben.

Das Programm kündigt Maßnahmen an, die Frauen bei der unbezahlten Sorgearbeit entlasten. Dadurch soll eine volle Erwerbstätigkeit leichter möglich werden. Als Maßstab nennt die SPD gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Daneben will sie die berufliche Weiterbildung stärker nutzen, damit Beschäftigte neue Berufsfelder erschließen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir werden Maßnahmen ergreifen, um Frauen von unbezahlter Sorgearbeit zu entlasten und eine volle Erwerbstätigkeit bei gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit besser zu ermöglichen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Entlastung von Sorgearbeit und gleiche Bezahlung sollen die Gleichstellung von Frauen im Beruf schrittweise voranbringen.

Gleichstellung und Schutz vor Gewalt ausbauen

Die SPD will die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter erreichen und setzt sich für gerechte Bezahlung ein. Zur Umsetzung der Istanbul-Konvention soll es genügend Frauenhäuser, Beratungsstellen und Vorbeugung geben. Das Aktionsprogramm Queeres Brandenburg wird unterstützt.

Frauen und Männer sollen wirklich gleiche Chancen haben. Die SPD will gerechten Lohn für alle. Frauen in Not sollen genug Frauen-Häuser und Beratung finden. Die SPD unterstützt auch queere Menschen.

Die Istanbul-Konvention ist ein Abkommen des Europarats gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Gemeinsam mit dem Bund will die SPD ein bedarfsgerechtes Angebot an Schutz und Beratung sichern, das kostenfrei nutzbar ist und psychologische Hilfe für betroffene Frauen und Kinder umfasst. Beschäftigte dort sollen angemessen bezahlt werden. Die Arbeit der Landesgleichstellungsbeauftragten wird weiter unterstützt. Alle Menschen sollen gleichberechtigt leben können, unabhängig von sexueller Orientierung oder Identität.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir wollen die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in Beruf, Politik und Gesellschaft erreichen.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Frauenhäuser und Beratungsstellen sollen bedarfsgerecht und kostenfrei aus öffentlichen Mitteln bereitstehen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die SPD will Gleichstellung, Gewaltschutz für Frauen und die Förderung queerer Lebensweisen im bestehenden Rahmen weiter ausbauen.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

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