Schwangerschaftskonfliktberatung neu gestalten
Die AfD will die Pflichtberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch inhaltlich verändern und Mütter während der Schwangerschaft und nach der Geburt stärker unterstützen. Aus Sicht des Programms ist die Beratung oft nur noch eine Formalie, die zu wenig über Folgen eines Abbruchs und über Hilfen informiert.
Vor einer Abtreibung müssen Frauen zu einer Beratung gehen. Die AfD findet diese Beratung oft zu oberflächlich. Sie will die Beratung ändern. Frauen sollen mehr über Folgen und Hilfen erfahren. Mütter sollen mehr Unterstützung bekommen.
Das Programm verweist auf die geltende Regelung, nach der ein Abbruch in den ersten drei Monaten nach Beratung straffrei bleibt. Die AfD meint, Schwangere würden nicht ausreichend über schwere Folgen einer Abtreibung und über Hilfsangebote aufgeklärt. Frauen sollen ohne Druck von außen und ohne Angst entscheiden können. Hilfe soll es besonders in schwierigen Lebenslagen geben, etwa wenn Partner oder Familie nicht unterstützen.
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„Die Schwangerschaftskonfliktberatung wird so gestaltet, dass die zweifelnden Frauen eine wirklich freie und selbstbestimmte Entscheidung treffen können“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Beratung soll stärker auf Abtreibungsfolgen und Hilfen für das Austragen ausgerichtet werden, ohne die Rechtslage zu ändern.