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parteiprogramm

Grüne zur Familie

Aus dem Programm „Machen ist hier Programm: Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 110 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kita-Gebühren ganz abschaffen und Vereinbarkeit verbessern

Die Grünen wollen Kita-Gebühren auch für Kinder unter zwei Jahren streichen und Familie und Beruf besser vereinbar machen. Im Bund setzen sie sich für ein Kinderkrankengeld in voller Lohnhöhe und eine Reform des Elterngelds ein.

Die Grünen wollen, dass die Kita nichts mehr kostet. Das soll auch für Kinder unter zwei Jahren gelten. Eltern sollen Arbeit und Familie besser verbinden können. Auch Väter sollen länger Elternzeit nehmen.

Das Arbeitsrecht soll zu verschiedenen Lebensphasen passen, und Unternehmen sollen familienfreundlicher werden; Alleinerziehende sollen besonders berücksichtigt werden. Das Kinderkrankengeld soll für gesetzlich Versicherte den Lohn vollständig ersetzen. Die Elterngeldreform soll längere Elternzeiten auch für Väter attraktiver machen. In der Landesverwaltung sind mehr 75-Prozent-Stellen und Führungspositionen in Teilzeit vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Kita-Gebühren – auch für U2-Kinder – wollen wir vollständig abschaffen.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Gebührenfreiheit wird auf die Jüngsten ausgeweitet und das Kinderkrankengeld erhöht, was öffentliche Leistungen innerhalb des bestehenden Systems ausbaut.

  • Gesellschafteher progressiv

    Längere Elternzeiten für Väter und Führung in Teilzeit fördern eine gleichmäßigere Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit.

Ehegattensplitting abschaffen und Familien im Alltag entlasten

Die Grünen fordern die Abschaffung des Ehegattensplittings, also der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung von Ehepaaren. Daneben wollen sie Familien mit einer Familienbox zur Geburt, einer automatisch verfügbaren Familienkarte und niedrigeren Steuern auf Kinderprodukte entlasten.

Ehe-Paare zahlen heute oft weniger Steuern. Das nennt man Ehegatten-Splitting. Die Grünen wollen das abschaffen. Eltern sollen zur Geburt eine Box mit wichtigen Sachen bekommen. Sachen für Kinder sollen weniger Steuern kosten.

Die Familienbox ist als Startpaket gedacht, das den Bedarf der ersten Lebensmonate eines Kindes abdeckt. Die rheinland-pfälzische Familienkarte sollen alle Familien ohne eigenen Antrag erhalten. Für Kinderprodukte will sich die Partei für eine geringere Besteuerung einsetzen. Das Programm begründet die Entlastungen damit, dass Familien Platz, Zeit und Bewegungsspielraum bei Wohnen, Mobilität und Freizeit brauchen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Und wir sagen klar: Das Ehegattensplitting gehört abgeschafft.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Wegfall des Splittingvorteils erhöht die Steuerlast vor allem für Paare mit ungleichen Einkommen, während neue Sachleistungen für Familien hinzukommen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Die Abschaffung des Ehegattensplittings beendet die steuerliche Begünstigung der Ehe und gibt damit ein Kernelement der traditionellen Familienförderung auf.

Kindergrundsicherung einführen, Kinderrechte in die Verfassung schreiben

Die Grünen wollen, dass kein Kind in Armut aufwächst, und werben im Bund für eine Kindergrundsicherung sowie mehr Geld für Bildung und Teilhabe. Außerdem soll das Recht von Kindern auf politische Beteiligung im Grundgesetz und in der Landesverfassung stehen.

Die Grünen wollen Kinder-Armut beenden. Dafür soll es eine Kinder-Grundsicherung geben. Das ist eine Geld-Leistung des Staates für Kinder. Kinder sollen auch mehr mitreden dürfen. Dieses Recht soll in der Verfassung stehen.

Die Partei will sich auf Bundesebene stärker für eine Kindergrundsicherung und für höhere Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket einsetzen. Kinder sollen in Kita, Schule, Alltag und Kommune mitbestimmen können. Das Beteiligungsrecht von Kindern soll ins Grundgesetz und in die Verfassung von Rheinland-Pfalz aufgenommen werden. Nach dem Vorbild der Jugendbeteiligung, die bereits in der Gemeindeordnung steht, soll auch die Beteiligung von Kindern zur Regel werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Wir wollen eine echte Kindergrundsicherung genauso wie höhere Leistungen für Bildung und Teilhabe und setzen uns dafür auf Bundesebene verstärkt ein.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine Kindergrundsicherung wäre eine neue Sozialleistung, die es heute nicht gibt, dazu kommen höhere Teilhabeleistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Ein Beteiligungsrecht von Kindern in Grundgesetz und Landesverfassung erweitert die Selbstbestimmung junger Menschen gegenüber heute.

Hilfen für Familien in Notlagen ausbauen

Die Grünen wollen Beratungs- und Hilfsangebote für Familien in schwierigen Lagen erweitern und besser vernetzen. Frühe Hilfen sollen länger laufen, und Eltern mit Behinderung sowie junge Menschen nach der Jugendhilfe sollen mehr Unterstützung erhalten.

Manche Familien geraten in Not. Die Grünen wollen ihnen schneller helfen. Es soll mehr Beratungs-Stellen geben. Auch mehr Familien-Hebammen sind geplant. Eltern mit Behinderung sollen mehr Hilfe im Alltag bekommen.

Familienzentren, Schuldnerberatung und Verbraucherschutz für Familien sollen gestärkt und miteinander verbunden werden. Das Programm „Guter Start ins Kinderleben“ soll in jeder Geburtsklinik des Landes angeboten werden; außerdem sollen mehr Familienhebammen eingestellt werden. Die Frühen Hilfen sollen Kinder künftig begleiten, bis sie sechs Jahre alt sind. Wer die Jugendhilfe verlässt, soll verlässliche Hilfe bei Wohnen und Beratung bekommen. Die Elternassistenz für Eltern mit Behinderung soll nach Bedarf wachsen, und die Partei drängt weiter auf Elterngeld für Pflegeeltern.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Wir bauen Anlaufstellen für Familien in Not aus und stärken und vernetzen Familienzentren, familienorientierten Verbraucherschutz und die Schuldnerberatung.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende öffentliche Hilfs- und Beratungsangebote für Familien sollen ausgebaut werden, was mehr staatliche Leistungen bedeutet.

Verbindliche Kinderschutzkonzepte bis 2029 einführen

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt und sexuellem Missbrauch schützen. Bis spätestens 2029 soll jede Einrichtung, die mit Kindern arbeitet, ein verpflichtendes Schutzkonzept haben; der Landespakt gegen sexualisierte Gewalt soll umgesetzt werden.

Kinder sollen ohne Gewalt aufwachsen. Schulen, Vereine und Ferienlager sollen bis 2029 einen Schutz-Plan haben. Der Plan sagt, wie Kinder dort geschützt werden. Betroffene Kinder sollen mehr Hilfe und Beratung bekommen.

Die Empfehlungen des Betroffenenbeirats sollen nach und nach umgesetzt werden, und es soll eine Landesbeauftragte oder einen Landesbeauftragten gegen sexuelle Gewalt an jungen Menschen geben. Kinderschutzdienste und das Pädagogische Landesinstitut erhalten mehr Fachkräfte, Polizei und Justiz werden für kindgerechtes Arbeiten geschult. Ermittler sollen bekannte Speicherorte von Missbrauchsdarstellungen an Hostingfirmen melden, damit diese die Daten freiwillig löschen. Gerichtsverfahren mit betroffenen Kindern sollen verbessert, die Opfer- und Entschädigungsberatung ausgebaut und die „Nummer gegen Kummer“ weiter finanziert werden. Für den Pakt sind zusätzliche Personalstellen und Schulungen für Ehrenamtliche vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir wollen, dass bis spätestens 2029 überall, wo mit Kindern gearbeitet wird – ob in der Schule, im Verein oder im Ferienlager – ein verbindliches Schutzkonzept vorliegt.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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