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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Beitragsfreie Kita-Betreuung beibehalten und Randzeiten stärken

Die SPD will die beitragsfreie Betreuung von fünf Stunden in Kita und Kindertagespflege beibehalten. Zusätzlich soll die Betreuung zu Randzeiten gestärkt und der Kita-Gutschein länger gültig sein.

Fünf Stunden Kita am Tag kosten in Hamburg nichts. Die SPD will das so lassen. Kitas sollen auch früh und spät mehr Betreuung anbieten. Der Kita-Gutschein soll länger gelten.

Das Programm hält am Kita-Gutscheinsystem und am Recht auf einen Kitaplatz fest. Die Randzeitenbetreuung soll ausgebaut werden, damit auch Eltern mit Schicht- und Wochenenddiensten Familie und Beruf vereinbaren können. Die SPD begründet das damit, dass vor allem Frauen so leichter in den Beruf zurückkehren und seltener von Altersarmut betroffen sind. Eine längere Gültigkeit des Gutscheins soll das Antragsverfahren vereinfachen.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir haben die Betreuung in Kita und Kindertagespflege im Umfang von fünf Stunden beitragsfrei gestellt. Daran halten wir fest.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die bestehende gebührenfreie Betreuung wird bewahrt und um mehr öffentlich finanzierte Randzeitenbetreuung ergänzt.

Über eine Milliarde jährlich in Kitas investieren

Die SPD will weiterhin jährlich über eine Milliarde Euro für Kitas und frühe Bildung ausgeben. Dazu gehören ein Sanierungsprogramm, zusätzliche Hilfen für Kitas in belasteten Stadtteilen und mehr Plätze für Kinder mit Förderbedarf.

Die SPD will viel Geld für Kitas ausgeben. Es soll mehr als eine Milliarde Euro im Jahr sein. Kitas sollen saniert werden. Kitas in schwierigen Stadtteilen bekommen mehr Hilfe. Kinder mit Behinderung sollen mehr Plätze bekommen.

Das Programm sieht ein Sanierungsprogramm für Kitas vor. Einrichtungen in Stadtteilen mit besonderen Herausforderungen sollen zusätzliche Mittel für Sprach-, Bewegungs- und Gesundheitsförderung erhalten. Zusammen mit den Trägern sollen mehr Plätze für Kinder mit Eingliederungsbedarf entstehen. Außerdem sollen Kinder mit Behinderungen künftig auch in der Kindertagespflege betreut werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen daher auch künftig mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr in Kindertagesbetreuung und frühkindliche Bildung investieren.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die hohen öffentlichen Ausgaben für Kitas werden fortgeführt und um ein Sanierungsprogramm und Zusatzförderung erweitert.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die SPD will mehr Erzieherinnen und Erzieher ausbilden und den Einstieg in den Beruf flexibler machen. Sie setzt sich für eine angemessene, tarifgebundene Bezahlung ein.

Kitas brauchen mehr Erzieherinnen und Erzieher. Die SPD will mehr Ausbildungsplätze schaffen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter wechseln können. Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter anerkannt werden. Die Bezahlung soll nach Tarif erfolgen.

Geplant sind mehr Ausbildungsplätze in sozialpädagogischen Berufen und eine stärkere berufliche Orientierung. Umschulungen in Erziehungsberufe sollen möglich sein, fachnahe Berufsgruppen einbezogen und der Einstieg für Geringqualifizierte erleichtert werden. Ausländische Abschlüsse sollen einfacher anerkannt werden. Das Ausbildungssystem soll durchlässiger und übersichtlicher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Außerdem werden wir die Ausbildungskapazitäten steigern, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtern“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Tarifgebundene Bezahlung und mehr öffentlich getragene Ausbildungsplätze stärken die staatliche Rolle im Betreuungssektor.

Beratung und Hilfen für Familien ausbauen

Die SPD will Eltern-Kind-Zentren und Familienberatung ausbauen und alle Familienformen unterstützen. Im Bund setzt sie sich dafür ein, Geldleistungen für Familien anzupassen und Kinderarmut zu bekämpfen.

Familien sollen mehr Beratung bekommen. Es soll mehr Eltern-Kind-Zentren geben. Die SPD will alle Arten von Familien unterstützen. Sie will auch, dass der Bund Familien besser mit Geld hilft. Weniger Kinder sollen arm sein.

Das Programm nennt Patchwork-, Regenbogen- und Pflegefamilien sowie Alleinerziehende ausdrücklich als gleichermaßen unterstützte Familienformen. Eltern-Kind-Zentren und weitere Beratungsstellen sollen mehr Kapazität bekommen. Die „Frühen Hilfen“ mit Babylotsen in Geburtskliniken, regionalen Familienteams und Elternlotsen gelten als wesentliches Instrument. Auf Bundesebene sollen finanzielle Leistungen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir wollen ihre Arbeit quantitativ ausbauen, um Eltern bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu unterstützen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Beratungsangebote werden ausgebaut und Familienleistungen sollen bedarfsgerecht angepasst werden.

  • Gesellschafteher progressiv

    Das Programm stellt verschiedene Familienformen ausdrücklich gleich und fördert sie gleichermaßen.

Kinderschutz stärken und Sozialen Dienst neu ausrichten

Die SPD will Kinder besser vor Vernachlässigung, Gewalt und sexuellem Missbrauch schützen. Dafür soll der Allgemeine Soziale Dienst neu ausgerichtet werden und Behörden sollen enger zusammenarbeiten.

Kinder sollen vor Gewalt und Missbrauch geschützt sein. Der Soziale Dienst der Stadt soll näher an den Familien arbeiten. Jugendamt, Schulen, Kitas und Polizei sollen besser zusammenarbeiten. Es soll mehr Plätze für Kinder in Not geben.

Der ASD soll mehr sozialarbeiterische Aufgaben übernehmen und ausreichend Personal behalten. Jugendamt, Schulen, Kitas, Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte sollen Gefährdungen früher erkennen. Nach Inobhutnahmen schafft der öffentliche Jugendhilfeträger Plätze nach Bedarf. Geplant sind außerdem mehr Amtsvormundschaften, ein Nachbetreuungsprojekt für Careleaver, die Sicherung des „Childhood-Haus“ und ein Einsatz im Bund für Elterngeld für Pflegeeltern.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Dazu werden wir den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) neu ausrichten und weiterhin adäquat mit Personal ausstatten.“
Seite 24 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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