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parteiprogramm

Linke zur Familie

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verlässliche Ganztags-Kita für alle Kinder

Die Linke will für jedes Kind acht Stunden Grundbetreuung in der Kita und bei Bedarf auch Früh- und Spätdienste. Die Kitas sollen nach Bedarf finanziert werden, damit gleiche Chancen unabhängig von der Herkunft bestehen.

Die Linke will acht Stunden Kita am Tag für jedes Kind. Bei Bedarf soll es auch frühe und späte Betreuung geben. Das Frühstück in der Kita soll kostenlos sein. Die Kitas sollen genug Geld bekommen.

Tarifabschlüsse sollen den Trägern vollständig erstattet werden, damit tarifgebundene Einrichtungen keinen Nachteil haben. Eine Fachkräfteoffensive soll sicherstellen, dass jede Ausbildungsform bezahlt wird. Bei Personalmangel soll es verbindliche Notfallpläne geben, und Zeiten für Vor- und Nachbereitung sollen in den Betreuungsschlüssel einfließen. Auch Hauswirtschaftskräfte sollen auskömmlich bezahlt werden. Im Bund soll Hamburg für eine Kindergrundsicherung eintreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir fordern eine verlässliche Ganztagsbetreuung für alle Kinder. Auch Früh- und Spätdienste müssen bei Bedarf abgesichert werden.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Betreuungsstunden, kostenloses Frühstück und die Erstattung von Tarifabschlüssen bauen eine bestehende öffentliche Leistung aus.

Mittel für offene Kinder- und Jugendarbeit verdoppeln

Die Linke will die Gelder für die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und die Familienförderung verdoppeln. Ausgebaut werden soll vor allem dort, wo es wenige Einrichtungen gibt oder viele Menschen arm sind.

Die Linke will doppelt so viel Geld für Jugend-Treffs und Familien-Hilfe. Es soll mehr Treffpunkte für Kinder und Jugendliche geben. Vor allem in armen Stadtteilen. Kinder und Jugendliche sollen in den Bezirken mitbestimmen.

Ein verbindlicher Planungsprozess soll den Ausbau am Bedarf der Stadtteile ausrichten und Anwohner sowie Kinder einbeziehen. In Neubaugebieten sollen solche Einrichtungen, Familienzentren und Beratungsorte zum Standard gehören und barrierefrei sein. Für Beschäftigte sind erstattete Tariferhöhungen, gleichwertige Löhne und feste Qualitätsstandards vorgesehen. Jugendverbände sollen ausreichend gefördert werden und Programme zur Vorbeugung von Gewalt anbieten. In allen Bezirken sollen Kinder- und Jugendbeiräte mit eigenem Budget entstehen, dazu ein Konzept für politische Bildung gegen Rechtsextremismus.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die Verdopplung der Rahmenzuweisungen für die OKJA, Jugendsozialarbeit und bei der Familienförderung.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Zuweisungen sollen verdoppelt werden, also um weit mehr als ein Viertel steigen, was öffentliche Leistungen deutlich ausweitet.

Geschlossene Unterbringung in der Jugendhilfe verbieten

Die Linke will Freiheitsentzug und geschlossene Heime in der Jugendhilfe verbieten und lehnt die geplante Einrichtung am Klotzenmoorstieg ab. Stattdessen sollen Jugendhilfe und Psychiatrie enger zusammenarbeiten und dezentrale Angebote entstehen.

Die Linke will keine geschlossenen Heime für Jugendliche. Niemand soll in der Jugendhilfe eingesperrt werden. Ein geplantes Heim am Klotzenmoorstieg soll nicht kommen. Es soll kleinere Hilfen an vielen Orten geben.

Das Programm richtet sich gegen die Planung einer teilweise geschlossenen Einrichtung am Klotzenmoorstieg. Für junge Wohnungslose sollen mehr Beratungsstellen und Unterkunftsplätze entstehen. Für minderjährige Geflüchtete sollen therapeutische und psychosoziale Angebote ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Ein Verbot von freiheitsentziehenden Maßnahmen und geschlossener Unterbringung in der Jugendhilfe!“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Der Punkt wendet sich gegen eine konkret geplante geschlossene Einrichtung und will Freiheitsentzug in der Jugendhilfe ausschließen, was staatlichen Zwang begrenzt.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich