Klimaneutralen Stahl fördern und vor Importen schützen
Die SPD strebt eine klimaneutrale Stahlproduktion im Saarland mit Hilfe von Wasserstoff an. Sie will sich bei Bund und EU für die nötigen Mittel einsetzen. Zugleich verlangt sie EU-Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte mit hoher Klimabelastung, damit Klimaschutz die Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächt.
Stahl aus dem Saarland soll klimaneutral werden. Dabei soll Wasserstoff helfen. Die SPD will dafür Geld vom Bund und von der EU. Die EU soll Stahl schützen, der sauber hergestellt wird. Billiger Stahl mit viel CO2 soll an der Grenze mehr kosten.
Das Programm bezeichnet Stahl als Zukunftsbranche und die klimaneutrale Herstellung als Frage der Umsetzung. Die SPD will passende Forschungsprojekte anstoßen sowie Unternehmen und Beschäftigte vernetzen. Für die Finanzierung will sie sich beim Bund und auf europäischer Ebene starkmachen. Als Schutz nennt sie verschärfte Safeguards, also Einfuhrbeschränkungen, und eine CO2-Grenzabgabe („Green-Border-Tax“).
Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Deshalb braucht es EU-Schutzmaßnahmen wie verschärfte Safeguards und die Green-Border-Tax gegen den Import schmutzigen Stahls.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentliche Fördermittel und Handelsschutz für die Stahlindustrie bedeuten mehr staatliche Eingriffe in den Markt.
- Europaeher mehr EU
Die SPD verlangt zusätzliche gemeinsame Handelsschutzinstrumente auf EU-Ebene, darunter eine CO2-Grenzabgabe.
- Klimaausgewogen
Der Punkt verbindet das Ziel klimaneutraler Stahlproduktion ausdrücklich mit dem Schutz der Wettbewerbsfähigkeit.