Integrationspolitik bündeln und Ausländerbehörde neu aufstellen
Die SPD will die Zuständigkeiten für Migration und Integration im Land zusammenführen und gemeinsam mit Migrationsorganisationen einen Landesintegrationsplan erarbeiten. Die Ausländerbehörde soll mit einem Sofortprogramm mehr Personal und Räume bekommen. Sprachkurse, Bildung und Arbeitsmarkt sollen unabhängig vom Aufenthaltsstatus leichter zugänglich werden.
Die SPD will die Integration im Saarland besser ordnen. Ein Plan für das ganze Land soll entstehen. Die Ausländer-Behörde soll mehr Personal bekommen. Es soll ein Willkommens-Zentrum geben. Alle Zugewanderten sollen leichter Deutsch lernen und arbeiten können.
Das Programm beschreibt die bisherige Integrationspolitik als Flickenteppich und kritisiert, dass das Amt der Landesintegrationsbeauftragten mit dem Ministeramt verbunden ist. Statt immer neuer Projekte sollen dauerhafte Finanzierungen entstehen, und die Integrationsbeiräte sollen gestärkt werden. Die Ausländerbehörde soll besser erreichbar, digitaler und dezentraler werden, weil unbearbeitete Fälle aus Sicht der SPD existenzielle Folgen haben. Die Anerkennung von Qualifikationen soll einfacher werden. Für Geflüchtete sind behördenunabhängige Beratung sowie psychosoziale Betreuung vorgesehen.
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„Wir werden ein Willkommenszentrum etablieren und Sprachförderung, den Zugang zu Bildungseinrichtungen und zum regulären Arbeitsmarkt besser zugänglich machen, unabhängig vom jeweiligen Status.“Einordnung
- Migrationeher offen
Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit soll unabhängig vom Status erleichtert und die Verwaltung für Zugewanderte ausgebaut werden, was in Richtung des offenen Pols geht.