Kita-Gesetz neu fassen und Betreuungsschlüssel verbessern
Das BSW will das Kita-Gesetz neu fassen und Kitas sowie Horte finanziell und personell besser ausstatten. Sinkende Kinderzahlen sollen nicht zu Schließungen führen, sondern für einen besseren Betreuungsschlüssel genutzt werden.
Das BSW will ein neues Kita-Gesetz machen. Kitas und Horte sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Eine Fachkraft soll sich um weniger Kinder kümmern müssen. Kitas sollen nicht schließen, wenn es weniger Kinder gibt.
Nach Darstellung des Programms betreut eine Fachkraft in Brandenburg deutlich mehr Kinder als im Bundesdurchschnitt: zehn Kinder über drei Jahren, ab 2025 vier Kinder unter drei Jahren. Bei den Zuschüssen für Personalkosten sollen künftig auch Zeiten für Vertretung und Fortbildung angerechnet werden. Das Angebot soll den Bedarf im ganzen Land decken. Das Landesförderprogramm „Kiez-Kita“ will das BSW fortführen und auf mehr Einrichtungen ausdehnen.
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„Die längst überfällige Neufassung des Kita-Gesetzes, das Eltern, Einrichtungsträgern und Kommunen seit zwei Wahlperioden versprochen wurde, werden wir in Angriff nehmen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Personal und höhere Zuschüsse für Kitas bauen eine öffentliche Leistung innerhalb des bestehenden Systems aus.