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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 49 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbleibende Elternbeiträge für Krippe und Hort abschaffen

Die SPD will die noch bestehenden Elternbeiträge zuerst in der Krippe und danach im Hort streichen. Das soll Familien entlasten und ist aus Sicht des Programms ein weiterer Schritt zu vollständig kostenfreier Bildung.

Die SPD will, dass Eltern nichts mehr für die Krippe zahlen. Danach soll auch der Hort kostenlos werden. Das soll Familien Geld sparen. Das Essen in Kita und Schule soll bezahlbar bleiben.

Nach Darstellung des Programms sind die Beiträge für den Kindergarten seit 2018 schrittweise entfallen. Zwei Drittel der Eltern, vor allem solche mit niedrigen und mittleren Einkommen, zahlen demnach bereits keine Beiträge mehr, für die übrigen gilt ein einheitlicher Deckel. Nun sollen die restlichen Beiträge in zwei Stufen wegfallen. Zusätzlich will sich die SPD dafür einsetzen, dass das Essen in Kita und Schule für Eltern erschwinglich bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„In einem nächsten Schritt werden wir alle verbleibenden Elternbeiträge in der Krippe und dann im Hort abschaffen.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die restlichen Beiträge sollen wegfallen und die Betreuung vollständig aus öffentlichen Mitteln finanziert werden; das setzt einen bereits weit fortgeschrittenen Weg fort.

Kita-Bau, Ganztag und Familienzentren fördern

Die SPD will Kommunen mit einem Investitionsprogramm beim Bau von Kitas helfen, damit es überall wohnortnah Plätze von der Krippe bis zum Hort gibt. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung in der Grundschule soll umgesetzt und die Familienzentren sollen erhalten und gestärkt werden.

Die SPD will den Gemeinden Geld für neue Kitas geben. Es soll überall genug Plätze in der Nähe geben. Grundschul-Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können. Familien-Zentren sollen Eltern weiter beraten.

Das Investitionsprogramm soll sichern, dass auch künftig genug Kitaplätze vorhanden sind. Die Ganztagsangebote an Grundschulen sollen bis zum Schuljahr 2026/2027 ausgebaut werden, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern soll. Die Familienzentren will die SPD je nach Bedarf anhand eines Sozialindex stärken. Ein Schwerpunkt der Beratung soll bei jungen Familien und vor allem jungen Müttern liegen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„unterstützen wir die Kommunen beim Bau von Kitas mit einem kommunalen Investitionsprogramm“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Investitionsprogramm des Landes und der Ausbau von Ganztag und Beratung erweitern öffentliche Leistungen.

Jugendarbeit und Jugendbeteiligung stärken

Die SPD will die Jugendarbeit ausbauen und das Land stärker an den Personalkosten beteiligen. Außerdem sollen Freiwilligendienste attraktiver werden und Kinder und Jugendliche in den Kommunen mehr mitreden können.

Die SPD will mehr Geld für Jugendarbeit geben. Das Land soll ein Viertel der Personal-Kosten zahlen. Junge Leute im Freiwilligen-Dienst sollen mehr Taschengeld bekommen. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Gemeinde mehr mitbestimmen.

Das Land soll künftig ein Viertel der tatsächlichen Personalkosten in der Jugendarbeit tragen. Ein freiwilliges soziales Jahr soll auf eine spätere Ausbildung angerechnet werden können, und die SPD will sich für ein höheres Taschengeld der Freiwilligen einsetzen. Vertretungen von Kindern und Jugendlichen sollen in Kommunalparlamenten reden und Anträge stellen dürfen. Der Landesjugendplan soll weiterentwickelt und die Förderung um die Inflation des Vorjahres angehoben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Beim Personalkostenzuschuss soll das Land zukünftig 25 Prozent der tatsächlichen Aufwendungen übernehmen.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentliche Mittel für Jugendarbeit und Freiwilligendienste bereitstellen, was bestehende Leistungen schrittweise ausbaut.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich