Sozialen Wohnungsbau und Wohneigentum fördern
Die AfD will mehr sozial geförderten Wohnraum schaffen und den Erwerb von Wohneigentum erleichtern. Dazu sollen mehr Bauland erschlossen, Genehmigungen stark vereinfacht und kommunale sowie genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften gestärkt werden. Mietpreisbremse und Mietendeckel hält das Programm für untauglich.
Die AfD will mehr günstige Wohnungen. Dafür soll es mehr Bauland geben. Bau-Genehmigungen sollen einfacher werden. Städte und Genossenschaften sollen mehr Wohnungen bauen. Auch der Kauf einer eigenen Wohnung soll leichter werden.
Überregionale Baulandkommissionen aus Bund, Ländern, Kommunen, Regionalverbünden und Grundeigentümern sollen die Erschließung von Bauland voranbringen. Die Genehmigungsverfahren, die das Programm durch Klima- und Energiesparauflagen sowie Beteiligungsverfahren überfrachtet sieht, sollen radikal vereinfacht werden. Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften sollen gefördert oder neu gegründet werden, kommunale Flächen vorrangig per Konzeptvergabe vergeben und weitere Sozialwohnungen über den Kauf von Belegungsrechten geschaffen werden. Mittelfristig setzt die AfD auf preiswerten Neubau, die Sanierung von Dorfkernen und eine Stärkung des ländlichen Raums, um Ballungsgebiete zu entlasten. Eine steuerliche Abschreibung für selbstgenutztes Wohneigentum könnte aus Sicht der Partei Kapital mobilisieren und die Eigentumsquote erhöhen. Höheres Wohngeld sieht das Programm nur als kurzfristige Hilfe.
Originalzitat anzeigen (Seite 95)
„Die AfD setzt sich deshalb für die Schaffung sozial geförderten Wohnraums ein.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet mehr öffentlichen und geförderten Wohnungsbau mit Bürokratieabbau, Steuererleichterungen für Eigentümer und der Ablehnung von Mietregulierung.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Klima- und Energiesparauflagen im Baurecht werden als Hindernis gesehen und sollen im Zuge der Vereinfachung zurückgedrängt werden.