Zahl der Sozialwohnungen auf 5.000 erhöhen
Die SPD will bis 2027 wieder 5.000 Sozialwohnungen im Saarland erreichen und mehr Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen schaffen. Dazu plant sie ein eigenes Wohnraumfördergesetz, eine neu ausgerichtete Förderung und ein Bündnis für bezahlbares Wohnen.
Im Saarland gibt es nur noch wenige Sozial-Wohnungen. Die SPD will bis 2027 wieder 5.000 davon haben. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Auch leere Häuser und Wohnungen will die SPD bekämpfen.
Laut Programm gab es 2005 noch über 5.000 Wohnungen mit Mietpreisbindung, heute nur einige Hundert. Ein saarländisches Wohnraumfördergesetz soll Bedarf und Ziele offenlegen, und die Förderung soll Neubau und Sanierung lohnend machen. In einem Bündnis sollen Land, Kommunen, Bau- und Wohnungswirtschaft, Mieterverbände, Wohlfahrtsorganisationen und Kammern zusammenarbeiten, auch für nachhaltiges Bauen und Holz als Baustoff. Gegen Leerstand plant die SPD ein Monitoring, günstigeres Bauland durch die öffentliche Hand und die Nutzung des Landesentwicklungsplans. Genossenschaften sollen mehr Beratung und Förderung erhalten, und Kommunen sollen für Wohnungsbau Kredite aufnehmen dürfen.
Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir werden die Zahl der Sozialwohnungen bis zum Jahr 2027 wieder auf 5.000 erhöhen und für mehr Wohnraum für Normalverdiener:innen mit kleineren und mittleren Einkommen sorgen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Der Bestand an Sozialwohnungen soll von einigen Hundert auf 5.000 vervielfacht werden, gestützt auf ein neues Fördergesetz und kommunale Kredite; das ist ein grundlegender Ausbau staatlicher Wohnraumförderung.