Innenentwicklung bevorzugen, neue Flächen ermöglichen
Die CDU will den Flächenbedarf für Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur vorrangig innerorts decken, hält aber die Ausweisung neuer Flächen in maßvollem Umfang weiter für nötig. Kommunen sollen dafür klare Leitlinien im Landesentwicklungsplan und Zugang zu Sonderkrediten bekommen.
Die CDU will zuerst freie Flächen in den Orten nutzen. Wenn das nicht reicht, sollen auch neue Flächen am Ortsrand möglich sein. Das soll die Umwelt möglichst wenig belasten. Städte und Gemeinden sollen dafür besondere Kredite bekommen können.
Nachverdichtung scheitert laut Programm oft an Eigentumsverhältnissen, Preisvorstellungen, Anwohnerwiderstand oder Altlasten; für Industrieansiedlungen brauche es zudem große zusammenhängende Flächen. Neue Flächen sollen daher möglich bleiben, umweltverträglich und mit ökologischem Ausgleich. Kommunen sollen nur Flächen ausweisen, über die sie verfügen oder bei denen eine zügige Bebauung vertraglich gesichert ist, um Baulücken zu vermeiden. Flächenentwicklung soll sonderkreditfähig werden, wenn die erwartbaren Verkaufserlöse die Kosten mittelfristig decken. Das Land will die kommunale Planung über einfach anwendbare Leitlinien im Landesentwicklungsplan in eine Gesamtstrategie einbinden.
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„Für uns hat die Innenentwicklung Vorrang vor der Entwicklung in den Außenbereichen.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.