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parteiprogramm

AfD zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbrennerverbot und Lieferkettengesetze kippen

Die AfD will als Landesregierung Bund und EU drängen, das Aus für neue Verbrennerautos zurückzunehmen. Auch Lieferkettengesetze und entsprechende EU-Richtlinien sollen wieder wegfallen, weil das Programm sie als schädlich für Wirtschaft und Beschäftigte ansieht.

Die EU will neue Autos mit Verbrenner-Motor später nicht mehr zulassen. Die AfD will dieses Verbot stoppen. Sie will auch die Lieferketten-Gesetze abschaffen. Diese Gesetze verpflichten Firmen, ihre Zulieferer zu prüfen. Die AfD sagt: Das schadet Firmen und Arbeitern.

Das Programm nennt das Zulassungsverbot für neue Autos mit Verbrennungsmotor als Beispiel für eine aus seiner Sicht zu harte Regulierung der Autoindustrie. Eine AfD-geführte Regierung würde deshalb mehr Druck auf Berlin und Brüssel machen. Neben dem Verbrennerverbot sollen Gesetze und Richtlinien zu Lieferketten aufgehoben werden. Die AfD verbindet das mit dem Ziel, die Autoindustrie im Land zu erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„den Druck auf den Bund und die Europäische Union erhöhen, um das EU-Verbrennerverbot zu kippen“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Lieferkettengesetze, die Unternehmen heute Pflichten auferlegen, sollen ersatzlos aufgehoben werden.

  • Europaeher weniger EU

    Bestehende EU-Vorgaben zu Verbrennern und Lieferketten sollen zurückgenommen werden.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene Aus für neue Verbrenner soll rückgängig gemacht werden, eine zentrale Klimavorgabe fiele damit weg.

Bürokratie mit Ablauffristen und Regelabbau verringern

Die AfD will Vorschriften im Land grundlegend abbauen: Landesregeln sollen nach spätestens zehn Jahren automatisch auslaufen, und für jede neue Regel sollen zwei alte entfallen. EU-Vorgaben sollen nur im zwingenden Mindestmaß umgesetzt und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abgeschafft werden.

Die AfD will weniger Vorschriften für Firmen. Landes-Gesetze sollen nach zehn Jahren von selbst enden. Für jede neue Regel sollen zwei alte Regeln wegfallen. Anträge sollen nach drei Monaten als erlaubt gelten. Das Lieferketten-Gesetz soll weg.

Nach dem Sunset-Prinzip verlieren Gesetze, Programme, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes nach höchstens zehn Jahren ihre Gültigkeit, sofern niemand ihre Fortdauer fachlich begründet. Regeln sollen nur bei nachweisbarem Nutzen bleiben, geprüft wird digital und mit KI. EU-Recht soll ohne nationale Verschärfung und ohne zusätzliche Berichtspflichten umgesetzt werden. Wo es geht, soll eine Anzeige statt einer Genehmigung genügen; ein vollständiger Antrag gilt nach drei Monaten als bewilligt. Berichtspflichten sollen auf ein Minimum sinken, was das Programm mit der Last für kleine und mittlere Betriebe begründet. Außerdem sollen Genehmigungen für Gewerbeflächen schneller gehen und das Land genug bezahlbares Bauland für Industrie und Gewerbe sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Belastungsmoratorium „One in, Two out“: Für jede neue Regel werden zwei bestehende abgeschafft.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Automatisch auslaufende Vorschriften, Genehmigungsfiktion und die Abschaffung des Lieferkettengesetzes bauen Pflichten für Unternehmen grundlegend ab.

  • Europaeher weniger EU

    EU-Vorgaben sollen nur im zwingenden Mindestumfang umgesetzt und möglichst zurückgedrängt werden, was den Einfluss von EU-Regeln begrenzt.

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Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich