Regionale und ökologische Landwirtschaft fördern
Die Grünen wollen regionale Erzeugung und Vermarktung stärken, um dem Rückgang der Höfe entgegenzuwirken, und den Ökolandbau ausbauen. Neben der bestehenden Weideprämie soll eine Hirtenprämie für Tierhaltung eingeführt werden, die allein der Landschaftspflege und dem Naturschutz dient.
In Bremen gibt es immer weniger Bauernhöfe. Die Grünen wollen Höfe aus der Region stärken. Es soll mehr Bio-Landwirtschaft geben. Bauern sollen Geld bekommen, wenn ihre Tiere die Landschaft pflegen. Das heißt Hirten-Prämie.
Das Programm nennt einen Rückgang von über 400 Betrieben Anfang der 1990er Jahre auf heute etwa 140. Die Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Naturschutzverbänden soll in der laufenden EU-Förderperiode weitergehen, und mit diesen Gruppen soll ein Entwicklungskonzept für die Landwirtschaft entstehen. Die Weideprämie für ökologische Weidehaltung bleibt bestehen. Die Hirtenprämie soll Landwirten den Ausstieg aus der Lebensmittelerzeugung erlauben und zugleich die Kulturlandschaft im Umland sichern. Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen soll bis 2035 von 32 auf 50 Prozent steigen.
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„Als zusätzliches Modell soll eine Hirtenprämie für eine Tierhaltung eingeführt werden, deren alleiniger Zweck die Landschaftspflege sowie der Arten- und Naturschutz ist.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine zusätzliche Prämie und die Fortführung bestehender Förderung bauen die staatliche Unterstützung der Landwirtschaft schrittweise aus.