Auf Ökolandbau umstellen und Moore wiedervernässen
Die Linke will eine Agrarwende hin zu ökologischer Landwirtschaft und flächengebundener Tierhaltung. Konventionelle Betriebe sollen durch Förderung zum Umstieg bewegt werden, ehemalige Moore sollen wieder vernässt werden.
Die Linke will mehr Öko-Landwirtschaft in Bremen. Bauern sollen Geld und Hilfe für den Umstieg bekommen. Gift auf den Feldern soll aufhören. Alte Moore sollen wieder nass werden. Das hilft dem Klima.
Laut Programm wird ein Drittel der Bremer Landesfläche landwirtschaftlich genutzt, überwiegend von kleinen und mittleren Familienbetrieben. Der Wechsel zu extensiver Bewirtschaftung soll Klima und Artenvielfalt schützen. Die Vermarktung regionaler Erzeugnisse soll gefördert werden, um die Einnahmen der Höfe zu stärken. Pestizide sollen gar nicht mehr eingesetzt, Dünger stärker begrenzt werden. Rund 4.000 Hektar Moorfläche in Bremen und 600 in Bremerhaven sollen in Zusammenarbeit mit den Landwirten wiedervernässt werden; neue Straßen durch Moorgebiete lehnt die Partei ab.
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„Wir wollen die anderen Betriebe, die noch auf konventionelle Landwirtschaft setzen, durch Förderung und Unterstützung von einem Umstieg überzeugen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein Stopp von Pestiziden und engere Düngeregeln bedeuten mehr staatliche Vorgaben für Betriebe, verbunden mit öffentlicher Förderung.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Wiedervernässung von Mooren und extensive Landwirtschaft bauen den Klimaschutz in der Landnutzung aus.