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parteiprogramm

CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Duale Ausbildung ausbauen

Die CDU will die duale Ausbildung ausbauen und stärker für sie werben. Berufliche Schulen sollen zu Kompetenzzentren werden. Das Programm sieht in gut ausgebildeten Fachkräften die Grundlage der Wirtschaft.

Bei der dualen Ausbildung lernt man im Betrieb und in der Schule. Die CDU will diese Ausbildung stärken. Schulen sollen besser über Berufe informieren. Berufs-Schulen sollen mehr Aufgaben bekommen.

An allen weiterführenden Schulen und gegenüber Eltern soll die Berufsorientierung wirksamer werden. Die Teilzeitausbildung soll mehr Aufmerksamkeit erhalten. Berufliche Schulen sollen sich zu Zentren für Aus- und Weiterbildung, Technologietransfer und Existenzgründung entwickeln. Die Berufsbildungsstätten der Wirtschaft und das „Azubi-Wohnen“ sollen weiter gestärkt werden. Die CDU will außerdem beobachten, wie Künstliche Intelligenz das Angebot an Ausbildungsplätzen verändert, und Betriebe bei der Anpassung unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Wir werden dieses Erfolgsmodell weiter ausbauen und noch deutlicher kommunizieren“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Meistergebühren abschaffen, Meisterprämie verdoppeln

Die CDU will die Gebühren für die Meisterausbildung abschaffen. Bis dahin soll die Meisterprämie auf 3.000 Euro verdoppelt werden. Begründet wird dies damit, dass berufliche und akademische Bildung gleich viel wert seien.

Wer Meister werden will, muss heute Gebühren zahlen. Die CDU will diese Gebühren abschaffen. Bis dahin soll es mehr Geld als Prämie geben. Die Prämie soll 3.000 Euro betragen.

Die Meisterprämie soll bis zur Abschaffung der Gebühren auf 3.000 Euro steigen, also auf das Doppelte. Damit will die CDU die Leistung angehender Meisterinnen und Meister anerkennen und mehr junge Menschen für das Handwerk gewinnen. Für andere Branchen strebt sie Entsprechendes an.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Bis dahin werden wir die von uns eingeführte Meisterprämie auf“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Abschaffung der Meistergebühren und die höhere Prämie weiten öffentliche Leistungen für die berufliche Bildung aus.

Zivilklauseln an Hochschulen abschaffen

Die CDU will sämtliche Zivilklauseln streichen, also Selbstverpflichtungen von Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen. Sie begründet das mit der Wissenschaftsfreiheit, die auch für Sicherheits- und Verteidigungsforschung gelte. Staatliche Eingriffe und ideologische Vorgaben in Forschung und Lehre lehnt sie ab.

Manche Hochschulen forschen nur für friedliche Zwecke. Diese Regel heißt Zivil-Klausel. Die CDU will sie abschaffen. Hochschulen sollen auch für die Verteidigung forschen dürfen. Der Staat soll der Forschung keine Vorgaben machen.

Die Partei wendet sich auch gegen die Gründung weltanschaulich motivierter Einrichtungen. Die Grundfinanzierung der Hochschulen soll verlässlich bleiben und im Verhältnis zur Projektfinanzierung an Gewicht gewinnen. Dafür will sich die CDU auch in der überregionalen Forschungsförderung einsetzen. Bibliotheken und Archive sollen als Orte des Lernens und als digitale Datenbanken gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Zivilklauseln jeder Art werden abgeschafft, denn Wissenschaftsfreiheit gilt auch für Sicherheits- und Verteidigungsforschung.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Bestehende Beschränkungen auf zivile Forschung sollen entfallen, damit Hochschulen auch für Sicherheit und Verteidigung forschen können, was militärische Stärke begünstigt.

In Hochschulen und Studienbedingungen investieren

Die CDU will mehr Personal an den Hochschulen, leichtere Spitzenberufungen und bessere Studienbedingungen. Hochschulgebäude sollen saniert und schneller neu gebaut werden, dazu kommen mehr bezahlbare Wohnheimplätze. Ein Programm „Stay in BW“ soll Talente im Land halten.

Die CDU will mehr Geld für Hochschulen ausgeben. Es soll mehr Personal geben. Alte Gebäude sollen repariert werden. Studierende sollen mehr günstige Wohnheim-Plätze bekommen. Gute Leute sollen nach dem Studium im Land bleiben.

Die Investitionen schließen die Studierendenwerke ein. Das Land soll Bundesinvestitionen mitfinanzieren und seinen Anteil an gemeinsam mit dem Bund finanzierten Forschungsbauten tragen. Neubauten sollen standardisiert und modular entstehen. Das Programm „Stay in BW“ umfasst regionale Netzwerke, Mentoring und Stipendien, die an einen anschließenden Mindestaufenthalt im Land gebunden sind. Hochschulen sollen zudem bei der internationalen Vernetzung unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Den Sanierungsstau bei Hochschulgebäuden bauen wir konsequent ab und ermöglichen schnelle Neubauten in standardisierter und modularisierter Bauweise.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr für Personal, Gebäude, Wohnheime und Stipendien ausgeben, was öffentliche Investitionen innerhalb des bestehenden Systems ausweitet.

Zukunftstechnologien und Medizinforschung ausbauen

Die CDU will Zukunftstechnologien wie KI, Quantentechnologie und Life-Sciences an forschungsstarken Standorten bündeln und ausbauen. Ein Innovationsfreiheitsgesetz soll Hindernisse für Spitzenforschung beseitigen. Bis 2036 soll das Land zu den weltweit führenden Standorten der Krebsforschung gehören.

Die CDU will Forschung zu neuen Techniken stärker fördern. Dazu gehören künstliche Intelligenz und Medizin. Ein neues Gesetz soll Hindernisse für Forscher abbauen. Das Land soll bei der Krebs-Forschung zu den besten der Welt gehören.

Grundlagenforschung, angewandte Forschung und Produktentwicklung sollen enger verbunden werden, Forschungsfabriken sollen Erprobung und Skalierung beschleunigen. Für Exzellenzcluster will die CDU die baulichen Voraussetzungen schaffen. Der Klinikverbund Mannheim/Heidelberg soll weiter unterstützt und das Land zu einem internationalen Zentrum klinischer Forschung werden. Hochschulen sollen untereinander und mit Unternehmen stärker zusammenarbeiten; Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik sollen organisatorisch enger verzahnt werden. In der Luft- und Raumfahrt plant die Partei eine Standortoffensive und ein „SpaceLab BW“.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Mit einem Innovationsfreiheitsgesetz werden wir Hürden für die Spitzenforschung aus dem Weg räumen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Mehr öffentliche Forschungsförderung wird mit dem Abbau rechtlicher Hürden für die Forschung verbunden, sodass beide Pole berührt sind.

Zehnte Landesuniversität für KI gründen

Die CDU schlägt eine neue, zehnte Landesuniversität mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz vor. Damit soll Baden-Württemberg zum führenden KI-Standort in Deutschland werden.

Die CDU will eine neue Universität im Land gründen. Dort soll es um künstliche Intelligenz gehen, kurz KI. Das Land soll bei KI in Deutschland vorne sein. Es soll mehr Studien-Gänge und Professoren für KI geben.

Als Grundlage für die neue Universität nennt das Programm das Cyber Valley und den Innovationspark IPAI, auf deren Erfahrungen sie aufbauen soll. Ziel ist ein Verbund aus universitärer und außeruniversitärer Forschung, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Mit zusätzlichem Geld sollen KI-Studiengänge, Professuren und Forschungsprojekte ausgebaut werden. Die CDU betont eine verantwortungsvolle, an Werten orientierte Nutzung von KI und will ethische Kompetenz fördern, auch mit Blick auf soziale und ökologische Folgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Mit dem Vorschlag zur Schaffung einer neuen Landesuniversität für das Thema KI zeigen wir den Mut zu großen Lösungen.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll eine neue staatliche Universität aufbauen und zusätzliche Mittel für KI-Forschung bereitstellen, was öffentliche Investitionen und gezielte Strukturpolitik ausweitet.

Verbindliche Grundschulempfehlung „2 aus 3“ einführen

Die CDU will eine verbindliche Grundschulempfehlung für alle Schularten nach dem Modell „2 aus 3“. Über die weiterführende Schule entscheiden dann Elternwunsch, Lehrerempfehlung und ein Test gemeinsam. Das soll Über- und Unterforderung vermeiden.

Nach der Grundschule wechseln Kinder auf eine andere Schule. Drei Dinge sollen dabei zählen. Das sind der Wunsch der Eltern, der Rat der Lehrkraft und ein Test. Zwei davon müssen zusammenpassen. Das soll für alle Schul-Arten gelten.

Die Empfehlung soll für sämtliche Schularten bindend sein. Die drei Bausteine sind der Wille der Eltern, die Einschätzung der Klassenlehrkraft und ein Testergebnis. Die CDU begründet das damit, dass Kinder so ein Bildungsangebot bekommen, das zu ihnen passt. Ergänzend soll eine digitale Lernverlaufsdiagnostik in Deutsch und Mathematik an Grundschulen regelmäßig Rückmeldung geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Der Elternwille, die Empfehlung des Klassenlehrers und das Ergebnis eines Tests bilden die Grundlage für die Schulwahl.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Schulwahl soll bei allen Schularten verbindlich an Leistungskriterien gebunden und die freie Elternentscheidung begrenzt werden, was ein traditionelles, leistungsorientiertes Schulverständnis stärkt.

Noten behalten, Wissen stärker betonen

Die CDU will Schulnoten beibehalten, weil sie aus ihrer Sicht Klarheit über Leistung schaffen. Im Unterricht sollen Wissen und Inhalte wieder mehr Gewicht bekommen; Werteerziehung und gutes Benehmen zählt die Partei zum Auftrag der Schule.

Die CDU will Schul-Noten behalten. Noten zeigen nach ihrer Meinung klar, was ein Kind kann. In der Schule soll es wieder mehr um Wissen gehen. Kinder sollen dort auch gutes Benehmen und Werte lernen.

Neben Ziffernnoten nennt das Programm die Erhebungen Lernstand 1 und 2, Kompass 4 und die Vergleichsarbeiten VERA als Orientierung. In den Klassen 9 und 10 sollen zentral gestellte Klassenarbeiten mit Noten in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch über Versetzung oder Abschluss mitentscheiden, wenn keine Abschlussprüfung ansteht. Bildungspläne und Anforderungen sollen so geschärft werden, dass gesichertes Wissen, Rechnen und Textverständnis aufgebaut und geprüft werden. Methodenkompetenz soll das Verstehen unterstützen, aber das Lernen von Inhalten nicht verdrängen.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Eine Abschaffung von Schulnoten lehnen wir deshalb ab.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Noten werden gegen ihre diskutierte Abschaffung verteidigt und Wissensvermittlung, Werteerziehung und Benehmen betont, was überlieferte Bildungsvorstellungen bewahrt.

Gegliedertes Schulsystem mit klaren Profilen stärken

Die CDU will alle weiterführenden Schularten mit eigenem Profil erhalten und stärken. Gymnasien sollen neben dem neuen G9 leichter weiterhin G8 anbieten können, und kleine Schulstandorte sollen durch neue Regeln zur Mindestschülerzahl bestehen bleiben.

Die CDU will die verschiedenen Schul-Arten behalten. Jede Schul-Art soll ihre Stärken ausbauen. Gymnasien sollen weiter das Abitur nach 8 Jahren anbieten dürfen. Kleine Schulen in der Nähe des Wohnorts sollen bleiben.

Realschulen sollen sich wieder zu bilingualen Schulen entwickeln können, Haupt- und Werkrealschulen setzen auf Berufsorientierung, Betriebspraktika und das Klassenlehrerprinzip. Die Gemeinschaftsschule gilt dem Programm als eine Wahlmöglichkeit für Eltern. Statt mindestens 16 Kindern in Klasse 5 soll künftig der Durchschnitt über die ganze Sekundarstufe I zählen. Verbünde von Realschulen mit Haupt- und Werkrealschulen werden erleichtert und mit Anreizen versehen. Begabte sollen über Programme mit eigenen Stunden gefördert werden, mit Schwerpunkt auf MINT-Fächern und den Standorten Bad Saulgau und Schwäbisch Gmünd. Auch Schulen in freier Trägerschaft sollen verlässlich gefördert werden, mit jährlich angepassten Kopfsätzen und Bauförderung auch für Sanierungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Zugleich erleichtern wir es Schulen, freiwillig und zugweise weiterhin G8 anzubieten.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm hält am gegliederten Schulsystem mit getrennten Schularten fest und will es festigen, was eine gewachsene Struktur bewahrt.

Sonderpädagogische Zentren erhalten und stärken

Die CDU will die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) erhalten und dort mehr Unterricht sichern. Sie sieht diese Zentren, Außenklassen und den inklusiven Unterricht an Regelschulen als gleichwertige Wege, jeweils im Rahmen der vorhandenen Mittel.

Es gibt eigene Schulen für Kinder mit besonderem Förder-Bedarf. Die CDU will diese Schulen behalten. Dort soll weniger Unterricht ausfallen. Gemeinsames Lernen an normalen Schulen soll es auch geben.

Entscheidend ist nach dem Programm, wie gut die Förderung zum einzelnen Kind passt. Unterricht mit zwei Lehrkräften überall hält die CDU für wünschenswert, aber personell nicht überall machbar. Inklusion sei nur dort möglich, wo Personal, Räume und Ausstattung vor Ort ausreichen. Der Einsatz von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie von Schulbegleitungen soll gezielter abgestimmt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die Unterrichtsversorgung an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren stärken wir.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt eigene Förderschulen als gleichrangigen Weg und bindet Inklusion an vorhandene Ressourcen, statt sie auszuweiten.

Digitale Bildung ausbauen, private Handynutzung untersagen

Die CDU will digitale Kompetenzen in allen Altersstufen vermitteln und jede Schule ans Glasfasernetz bringen. Die private Nutzung von Smartphones im Unterricht soll landesweit einheitlich untersagt werden.

Alle Schüler sollen gut mit digitalen Medien umgehen können. Jede Schule soll sehr schnelles Internet bekommen. Private Handys sollen im Unterricht verboten sein. Die Regel soll im ganzen Land gleich sein.

Land und Kommunen sollen klären, wer für Geräte, Wartung und Support zuständig ist, und Mindeststandards festlegen. Lehrkräfte werden fortgebildet, digitale Didaktik kommt in den Fachunterricht. KI-Assistenzsysteme sollen an Schulen datenschutzgerecht eingesetzt werden können. Das Programm „Digitale Schule“ läuft weiter, etwa mit Robotik in der Grundschule. Die Handyregel soll sich an den Empfehlungen der Wissenschaftsakademie Leopoldina orientieren und sinngemäß auch für andere Geräte gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Jede Schule soll über einen Glasfaseranschluss verfügen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Zusammenarbeit mit Jugendoffizieren verbindlich machen

Die CDU will landesweit vorschreiben, dass Schulen in der politischen Bildung mit Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren der Bundeswehr zusammenarbeiten. Sie begründet das damit, dass die Bundeswehr zum Staat gehöre und die freiheitliche Gesellschaft verteidige.

Jugend-Offiziere sind Soldaten, die über Sicherheits-Politik informieren. Die CDU will sie in die Schulen holen. Alle Schulen im Land sollen mit ihnen zusammenarbeiten müssen. Das soll Teil der politischen Bildung sein.

Die Vorgabe soll für das gesamte Land gelten. Die Zusammenarbeit ist als Teil der politischen Bildung an den Schulen gedacht. Das Programm bezeichnet die Bundeswehr als selbstverständlichen Bestandteil des Staates.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„festlegen, dass Schulen im Rahmen der politischen Bildung mit Jugendoffizierinnen“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Aus einer freiwilligen Kooperation soll eine landesweite Pflicht werden, was die Präsenz der Bundeswehr in der Bildung ausbaut.

Lehrerberuf attraktiver machen und Leistung honorieren

Die CDU will dem Lehrkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen, schnelleren Stellenbesetzungen und weniger Berichtspflichten begegnen. Schulleitungen sollen entlastet werden und zugleich Mittel erhalten, um besondere Leistung zu belohnen und Pflichtverletzungen zu ahnden.

Es fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will den Beruf besser machen. Schul-Leitungen sollen Hilfe bei der Verwaltung bekommen. Gute Leistung soll belohnt werden. Wer seine Pflichten nicht erfüllt, soll Folgen spüren.

Lehrkräfte mit Grund- und Hauptschullehramt, die vor allem in der Sekundarstufe arbeiten, sollen in die Besoldungsgruppe A 13 aufsteigen können. Das allgemeine Entlastungskontingent soll wieder so groß werden wie früher; mehr Abteilungsleitungen und Entlastungsstunden für zweite Konrektorate werden geprüft. Für die Bewertung von Leistung sind nachvollziehbare Kriterien geplant, bei anhaltend fehlender Leistungsbereitschaft reichen die Instrumente von Feedback bis zu gestuften Sanktionen. Das Lehramtsstudium soll praxisnäher werden und sich bei den Fächern am Bedarf orientieren. Geprüft wird, ob Schulleitungen Fortbildungen verpflichtend anordnen dürfen. Die Schulverwaltung soll mit digitalen Werkzeugen modernisiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„die überwiegend in der Sekundarstufe unterrichten, erhalten eine Aufstiegsperspektive nach A 13. Schulleitungen entlasten wir durch Schulverwaltungsassistenzen.“
Seite 23 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich