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AfD zur Bildung

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Lehrpläne, Deutschpflicht und Verhaltenskodex neu regeln

Die AfD kündigt eine Bildungswende an, die auf Leistung, Disziplin und Identität setzt. Die Lehrpläne sollen grundlegend überarbeitet werden, mit mehr prüfbarem Wissen und Vorrang für MINT-Fächer. Dazu kommen ein Nachweis von Deutschkenntnissen vor dem Schulende und ein verbindlicher Verhaltenskodex.

Die AfD will die Schulen stark verändern. Schüler sollen mehr Wissen lernen, das man prüfen kann. Mathe, Technik und Natur-Fächer sollen wichtiger werden. Niemand soll die Schule ohne genug Deutsch verlassen. Es soll feste Regeln für das Verhalten geben.

In den ersten 100 Tagen soll der Auftrag für neue Lehrpläne erteilt werden. Schüler sollen ihre Schullaufbahn grundsätzlich nicht beenden dürfen, ohne ausreichendes Deutsch nachgewiesen zu haben. Ein fest vorgeschriebener Verhaltenskodex soll die Disziplin stärken; Verstöße sollen unabhängig von der Herkunft geahndet werden. Das Programm begründet dies mit mehr Schulabbrüchen, fehlenden Grundkenntnissen in Deutsch und Mathematik und einer aus seiner Sicht ideologischen Bevormundung. Als Leitbild nennt es Exzellenz, Ordnung und deutsche Leitkultur.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Überarbeitung der Lehrpläne in Auftrag geben“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Disziplin, Leistungsprinzip und deutsche Leitkultur sollen in der Schule stärker gelten, was überlieferte Werte betont.

Öffentliche Schulen mit Schwarz-Rot-Gold beflaggen

Die AfD will, dass an allen öffentlichen Schulen im Land binnen 100 Tagen die deutsche Flagge weht. Das Programm stellt dies in den Zusammenhang einer Bildung, die auf Identität und deutsche Leitkultur setzt.

Die AfD will an jeder öffentlichen Schule die deutsche Fahne aufhängen. Das soll in 100 Tagen geschehen. Die AfD sagt: Schule soll auch deutsche Kultur zeigen.

Die Beflaggung gehört zur angekündigten Bildungswende, deren drei Grundsätze Leistung, Disziplin und Identität sind. Sie soll für sämtliche öffentlichen Schulen gelten. Die Frist beträgt 100 Tage nach Regierungsantritt.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„dass innerhalb von 100 Tagen alle öffentlichen Schulen im Land mit Schwarz-Rot-Gold beflaggt werden“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Nationale Symbole sollen im Schulalltag sichtbar verankert werden, was nationale Identität und Tradition betont.

Gegliedertes, leistungsorientiertes Schulsystem stärken

Die AfD stellt Wissen, Können und Leistung ins Zentrum und will am gegliederten Schulsystem festhalten. Die Grundschulempfehlung soll auch für die Realschule maßgeblich sein, das neunjährige Gymnasium mehr Stunden erhalten. Inklusion soll nur mit Augenmaß stattfinden.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten behalten. Leistung soll in der Schule wichtig sein. Die Grundschule soll mitbestimmen, wer auf die Realschule geht. Kinder müssen vor der Grundschule genug Deutsch können. Kinder mit Behinderung sollen oft besser in Sonder-Schulen lernen.

Ein Wechsel zwischen den Schulformen soll in der Regel möglich bleiben. Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sollen zunächst Vorschulklassen besuchen; am Ende der vierten Klasse sollen solide Standards sicher erreicht sein. Beim neunjährigen Gymnasium bemängelt die AfD eine geringere Stundenzahl als früher, lehnt ein Ende der Pflicht zur zweiten Fremdsprache ab und will Mathematik neben Deutsch als festes schriftliches Abiturfach. Gemeinsamer Unterricht mit behinderten Kindern darf nach dem Programm niemanden überfordern; Sonderschulen förderten oft wirksamer. Schulen sollen zudem mehr Autonomie und weniger Bürokratie bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Wir wollen ein Schulwesen, das der Unterschiedlichkeit der Schüler durch ein gegliedertes Schulsystem gerecht wird“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Stärkere Auslese nach Schularten und Zurückhaltung bei der Inklusion verschieben die Schulpolitik in eine traditionelle Richtung.

Schulpflicht in Bildungspflicht umwandeln

Die AfD will die Schulpflicht lockern und durch eine Bildungspflicht ersetzen, die auch Unterricht zu Hause zulässt. Der Staat soll die Leistungen weiter kontrollieren. Das Programm begründet dies damit, dass der Staat das Recht auf Bildung nur unzureichend sicherstelle.

Heute müssen alle Kinder in eine Schule gehen. Die AfD will das ändern. Kinder sollen auch zu Hause lernen dürfen. Der Staat soll aber prüfen, was die Kinder gelernt haben.

Das Programm bezeichnet die deutsche Schulpflicht als im internationalen Vergleich besonders streng. An ihre Stelle soll eine Pflicht zur Bildung treten, die Homeschooling ermöglicht. Staatliche Leistungskontrollen sollen bestehen bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„sehr strenge deutsche Schulpflicht lockern und zu einer Bildungspflicht umwandeln (der Gedanke des Homeschooling)“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst

    Die Pflicht zum Schulbesuch würde durch eine Bildungspflicht mit Hausunterricht ersetzt, womit eine bestehende staatliche Pflicht in ihrer heutigen Form entfällt.

Berufsausbildung aufwerten, Studiengänge nach Bedarf steuern

Die AfD will dem Fachkräftemangel begegnen, indem sie die klassische Berufsausbildung gegenüber dem Studium aufwertet. Über Ausbau und Abbau von Studiengängen sollen stärker wirtschaftliche Gesichtspunkte entscheiden, mit Blick auf den Bedarf in den MINT-Fächern.

Die AfD will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung machen. Schulen sollen zeigen, wie wichtig Handwerker sind. Das Land braucht auch mehr Leute für Technik und Informatik. Bei Studien-Fächern soll der Nutzen für die Wirtschaft mehr zählen.

Das Programm stellt fest, dass Ausbildungsberufe an Anziehungskraft verloren haben, und spricht von einem „Akademisierungswahn“. Aufklärungskampagnen an Schulen sollen unter dem Motto „Meister statt Master“ vermitteln, dass Handwerker sowie technische und kaufmännische Beschäftigte unverzichtbar sind. Zugleich sieht die AfD großen Bedarf in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, weil Digitalisierung und KI wichtiger werden. Außerdem will sie die duale Ausbildung fördern, Angebote für junge Menschen schaffen, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben, und ausgewanderten Deutschen Anreize zur Rückkehr bieten.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Ausbau oder Abbau von Studiengängen sollen entsprechend künftig ökonomische Kriterien eine größere Rolle spielen.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Öffentliche Mittel für Studiengänge sollen stärker nach wirtschaftlichem Bedarf vergeben werden, was Bildungsausgaben an Markterfordernissen ausrichtet.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

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