Lehrpläne, Deutschpflicht und Verhaltenskodex neu regeln
Die AfD kündigt eine Bildungswende an, die auf Leistung, Disziplin und Identität setzt. Die Lehrpläne sollen grundlegend überarbeitet werden, mit mehr prüfbarem Wissen und Vorrang für MINT-Fächer. Dazu kommen ein Nachweis von Deutschkenntnissen vor dem Schulende und ein verbindlicher Verhaltenskodex.
Die AfD will die Schulen stark verändern. Schüler sollen mehr Wissen lernen, das man prüfen kann. Mathe, Technik und Natur-Fächer sollen wichtiger werden. Niemand soll die Schule ohne genug Deutsch verlassen. Es soll feste Regeln für das Verhalten geben.
In den ersten 100 Tagen soll der Auftrag für neue Lehrpläne erteilt werden. Schüler sollen ihre Schullaufbahn grundsätzlich nicht beenden dürfen, ohne ausreichendes Deutsch nachgewiesen zu haben. Ein fest vorgeschriebener Verhaltenskodex soll die Disziplin stärken; Verstöße sollen unabhängig von der Herkunft geahndet werden. Das Programm begründet dies mit mehr Schulabbrüchen, fehlenden Grundkenntnissen in Deutsch und Mathematik und einer aus seiner Sicht ideologischen Bevormundung. Als Leitbild nennt es Exzellenz, Ordnung und deutsche Leitkultur.
Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Überarbeitung der Lehrpläne in Auftrag geben“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Disziplin, Leistungsprinzip und deutsche Leitkultur sollen in der Schule stärker gelten, was überlieferte Werte betont.