Marktmacht der Supermarktketten brechen
Die Linke will die Macht großer Lebensmittel- und Handelskonzerne mit einem schärferen Kartellrecht begrenzen und Monopole zerschlagen. Spekulation mit Lebensmitteln soll verboten werden. Davon sollen Landwirte und Verbraucher profitieren.
Wenige große Supermarkt-Ketten haben viel Macht. Die Linke will diese Macht begrenzen. Zu große Konzerne sollen aufgeteilt werden. Niemand soll mit Lebensmitteln spekulieren dürfen. Bauern sollen wenn nötig Mindest-Preise bekommen.
Das Programm verlangt faire Lieferbeziehungen und ein wirksames Kartellrecht für den Lebensmittelmarkt. Es verweist darauf, dass das Bundeskartellamt die Einkaufs- und Marktmacht der Ketten seit Langem kritisch sieht. Einzelne Ketten sollen keine Region beherrschen dürfen, Monopole sollen aufgelöst werden. Preiswächter sollen eingreifen können. Wo nötig, sollen Mindesterzeugerpreise die Landwirtschaft schützen. Aus Sicht der Partei nutzen Konzerne die Inflation, um ihre Gewinne zu steigern.
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„Keine Region darf von einzelnen Supermarktketten dominiert werden. Monopole müssen zerschlagen werden und Preiswächter müssen durchgreifen können.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Zerschlagung von Konzernen, ein Spekulationsverbot und Mindestpreise wären tiefe staatliche Eingriffe in den Markt.