Ukraine: Verhandlungen statt Waffenlieferungen
Die Linke verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine und fordert einen Strategiewechsel: diplomatische Initiativen für einen Waffenstillstand anstelle weiterer Waffenlieferungen. Gezielte Sanktionen gegen die russische Führung und Rüstungswirtschaft sollen den Druck erhöhen.
Die Linke sagt: Russland hat die Ukraine zu Unrecht angegriffen. Russland soll seine Soldaten abziehen. Deutschland soll aber keine Waffen mehr liefern. Es soll mit anderen Ländern Gespräche über Frieden anstoßen. Strafen sollen die Mächtigen in Russland treffen, nicht die Bevölkerung.
Das Programm erkennt das Recht der ukrainischen Bevölkerung auf Selbstverteidigung an und verlangt den Abzug der russischen Truppen. Die Bundesregierung soll Friedensinitiativen wie die von China und Brasilien aufgreifen; eine internationale Kontaktgruppe soll Verhandlungen und Kompromisse vorbereiten. Sanktionen sollen sich gegen Putins Machtapparat, die Rüstungsindustrie und an Kriegsverbrechen Beteiligte richten und regelmäßig überprüft werden. Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete lehnt die Partei ab. Am Ende des Prozesses sollen belastbare Sicherheitsgarantien stehen, dazu fordert die Partei umfangreiche humanitäre Hilfe.
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„Statt immer mehr Waffenlieferungen braucht es endlich eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung und der EU mit China, Brasilien und anderen Staaten des Globalen Südens, um Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bringen.“Einordnung
- Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst
Die laufenden deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine sollen enden und durch Diplomatie ersetzt werden.