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parteiprogramm

Linke zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sport als Staatsziel und Sportstätten sanieren

Die Linke will Sport als Staatsziel ins Grundgesetz schreiben und als öffentliche Aufgabe fördern. Der Bund soll 15 Jahre lang jährlich eine Milliarde Euro für Sportstätten und Schwimmbäder beisteuern. Sport soll nach dem Willen der Partei nicht vom Einkommen abhängen.

Sport soll im Grundgesetz stehen. Der Bund soll Geld für Turnhallen, Sportplätze und Schwimmbäder geben. Es geht um eine Milliarde Euro im Jahr, 15 Jahre lang. Alle Kinder sollen schwimmen lernen.

Mit dem Geld sollen Hallen und Plätze saniert und moderne, barrierefreie und umweltfreundliche Anlagen gebaut werden. Bis zum Ende der Grundschulzeit sollen alle Kinder sicher schwimmen können. Sportangebote und Förderung sollen geschlechtergerecht sein und alle Altersgruppen berücksichtigen. Die Kommerzialisierung des Sports will die Partei zurückdrängen.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Daran soll sich der Bund in den kommenden 15 Jahren mit jeweils einer Milliarde Euro pro Jahr beteiligen.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein mehrjähriges Bundesprogramm für Sportstätten bedeutet zusätzliche öffentliche Investitionen.

Verbraucherrechte stärken und Schuldenfallen bekämpfen

Die Linke will Verbraucherinnen und Verbraucher besser gegen Konzerne schützen. Vorgesehen sind unter anderem eine öffentliche Einrichtung anstelle der Schufa, kostenlose Schuldnerberatung und ein Verbot des Provisionsverkaufs von Finanzprodukten. Werbung für besonders klimaschädliche Produkte soll verboten werden.

Die Linke will Kunden besser schützen. Die Schufa soll durch eine öffentliche Stelle ersetzt werden. Die Schufa bewertet, ob Menschen Schulden zurückzahlen können. Beratung bei Schulden soll kostenlos sein. Jeder soll ein kostenloses Konto bekommen.

Die Partei wendet sich gegen Mogelpackungen, versteckte Preiserhöhungen, überhöhte Kreditzinsen und Inkassopraktiken. Vorkasse bei Reisen soll entfallen, am Telefon geschlossene Verträge sollen erst nach schriftlicher Bestätigung gelten. Bei Sammelklagen sollen alle Geschädigten automatisch einbezogen sein, Onlinemarktplätze sollen haften. Verbraucherzentralen sollen unabhängige Finanzberatung anbieten, und ein Basiskonto soll nichts kosten. Lichtwerbung soll eingeschränkt, Werbung etwa für SUVs, Kreuzfahrten und Flugreisen untersagt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Die Schufa soll durch eine unabhängige öffentliche Einrichtung ersetzt werden.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine öffentliche Stelle statt der privaten Schufa und ein Provisionsverbot greifen grundlegend in bestehende Märkte ein.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Werbeverbote für klimaschädliche Produkte wären eine neue Einschränkung zugunsten des Klimaschutzes.

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