Digitalen Euro einführen, anonymes Bezahlen sichern
Die Linke unterstützt einen digitalen Euro der EZB als Ergänzung zum Bargeld und als öffentliche Alternative zu den Bezahldiensten großer Internetkonzerne. Für kleine Beträge soll es ein gesetzliches Recht auf anonymes Bezahlen geben. Geld und Währung sollen nach dem Programm in staatlicher Hand bleiben.
Die Linke ist für einen digitalen Euro. Das ist Geld der Zentralbank in digitaler Form. Bargeld soll es weiter geben. Kleine Beträge soll man anonym bezahlen können. Anonym heißt: Niemand sieht, wer bezahlt hat.
Der digitale Euro soll gesetzliches Zahlungsmittel sein, das die EZB garantiert. Privatleute könnten ihn in begrenzter Höhe und ohne Zinsen auf EZB-Konten halten. Unternehmen wie Amazon oder Paypal sollen denselben Vorschriften unterliegen wie Banken und Versicherungen. Das Programm begründet das Recht auf anonymes Zahlen damit, dass digitale Zahlungen Profile und Rückschlüsse auf sensible Daten erlauben.
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„Die Linke befürwortet die Einführung des digitalen Euro durch die EZB.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein öffentliches Bezahlsystem und gleiche Regeln für Internetkonzerne erweitern die Rolle des Staates im Zahlungsverkehr.
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Ein gesetzliches Recht auf anonymes Bezahlen kleiner Beträge stärkt den Datenschutz gegenüber heute.
- Europaeher mehr EU
Mit dem digitalen Euro bekäme die EZB eine zusätzliche gemeinsame europäische Aufgabe.